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Jörg Kachelmanns Abrechnungsbuch: "Weißer Ring" beschützt kriminelle Lügnerinnen

Nach seinem Prozess wegen einer angeblichen Vergewaltigung hat der Wettermoderator Jörg Kachelmann zusammen mit seiner Frau Miriam ein Buch namens "Recht und Gerechtigkeit: Ein Märchen aus der Provinz" geschrieben (ShortNews berichtete).

In dem Buch rechnet der ehemalige ARD-Moderator nicht nur mit der Justiz deftig ab, der er in Sachen Missbrauchsvorwürfen abspricht, rechtsstaatlich zu handeln, sondern auch mit Opferschutzorganisationen.

Für Kachelmann ist der "Weiße Ring" beispielsweise eine "Schutzorganisation krimineller Falschbeschuldigerinnen". Experten seien sich einig, dass die Mehrheit der Verwaltigungsanzeigen erlogen sind.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Moderator, Jörg Kachelmann, Beschuldigung, Weißer Ring
Quelle: www.focus.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2012 13:38 Uhr von Bildungsminister
 
+23 | -3
 
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Der Mann tut mir ein wenig leid. Ich will gar nicht bewerten wie schuldig oder unschuldig er oder sie ist, und der Freispruch zweiter Klasse zeigt ja, dass es noch gewisse Zweifel gab. Dennoch ist ihm irgendwo Unrecht geschehen, weil er wie der Stier in der Arena durch die Medien getrieben wurde, primär auch durch die deutsche Staatsanwaltschaft beflügelt.

Für ihn tut es mir aber vor allem deswegen leid, weil er offenbar keinen Abschluss finden kann. Ich kann das irgendwo verstehen, da dieses Ereignis sein Leben auf den Kopf gestellt hat. An seinen Aussagen und diesem Buch kann man aber auch erkennen, dass er extrem verbittert ist, und auch nach so langer Zeit keinen Blickwinkel gefunden hat, der es ihm ermöglicht etwas souveräner mit der Geschichte umzugehen. Das wirkt alles wie ein Rachefeldzug, der ihn am Ende aber wohl auch nicht glücklich machen wird.
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10.10.2012 14:13 Uhr von perMagna
 
+11 | -13
 
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Warum muss eigentlich heutzutage jeder Heckenpenner ein Buch über sich schreiben???
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10.10.2012 14:15 Uhr von CherryCoke61
 
+7 | -3
 
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@ Bildungsminister: Es gibt in Deutschland keinen Freispruch zweiter Klasse. Im Gegenteil. Aus "Mangel an Beweisen" freigesprochen zu werden ist genau das, was es ist: Ein Mangel an Beweisen.
Es ist sogar der am häufigsten in Deutschland vorkommende Freispruch, da kein Angeklagter verpflichtet ist, seine Unschuld zu beweisen. Vielen ist das ja nicht einmal möglich. Aber nur selten reitet ein Gericht darauf rum.

Beispiel Körperverletzung: Wenn jemand aus Notwehr jemanden geschlagen hat, und vor Gericht steht, und dafür x Zeugen hat, dann wird er nicht freigesprochen, weil das Gericht so viele Zeugen grundsätzlich für glaubhaft hält. Er wird freigesprochen, weil nach wie vor Aussage gegen Aussage steht, und die Staatsanwaltschaft nicht beweisen konnte, dass es sich eben nicht um Notwehr handelte. Also ein stinknormaler Freispruch - aus Mangel an Beweisen.
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10.10.2012 15:06 Uhr von Floppy77
 
+3 | -14
 
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10.10.2012 15:29 Uhr von Marco73230
 
+4 | -4
 
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..klingelt die Kasse. Ich frage mich wer an sowas interesse hat.. wer kauft so ein Buch vom Wetterfrosch..
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10.10.2012 15:36 Uhr von blubbblub
 
+12 | -1
 
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@floppy77: "n meinen Augen würde sich ein wirklich "unschuldiger" anders verhalten als noch ein Buch zu schreiben, das kann man sich für die Memoiren aufheben. "

Öhm da stelle ich gerne mal die Gegenfrage, wieso das Opfer einen Exclusivertrag während des Prozesses mit der Bunte hat und dort die Dinge bekannt gab die eigentlich in den Gerichtssaal gehört hätten.
Also ich kann es dann doch eher nachvollziehen nach dem Prozess ein Buch zu schreiben um sich vllt. damit sich den ganzen Ärger/ Frust von der Seele zu schreiben.
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10.10.2012 17:29 Uhr von pengcheng
 
+7 | -1
 
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Jeder ist solange Unschuldig: bis das Gegenteil bewiesen ist. Und soviele Unstimmigkeiten und offensichtliche Lügen wie das angebliche Opfer von Kachelmann erzählt hat, da ist es schon ein Witz, dass das Verfahren solange gedauert hat.

Richtig ist, dass mit falschen Anschuldigungen sexueller Belästigung oder Vergewaltigung immer wieder Leben von unschuldigen zerstört werden. Und fakt ist auch, dass selbst wenn ein unschuldiger im Gefängnis war und alles verloren hat, die Frau die falsch beschuldigt hat oft nichtmal eine Bewährungsstrafe erhält. Das hat nichts mit Gerechtigkeit oder Rechtsstaat zu tun.

Deshalb ist es gut, dass Kachelmann darauf aufmerksam macht.
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10.10.2012 20:58 Uhr von georgygx
 
+1 | -1
 
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also ich habe von dem buch gestern auf 1live gehört.
dort wurde es richtig fertig gemacht.

seltsam nur, dass es eine frau gelesen hatte und das interview mit einer weiteren frau geführt wurde.

am ende klang das ganze so als ob jedes einzelne wort in dem buch gelogen wäre.

ich hab mich nie mit dem thema beschäftigt und den prozess auch nie verfolgt aber das was ich gestern gehört habe ...
da kann ich verstehen wieso dieser kachelmann meint die medien waren unfair zu ihm.


für mich hört sich das genauso an wie die geschichte vor kurzem, als über polizeigewalt berichtet wurde und polizisten des gleichen reviers die beschwerden und anzeigen über ihre befreundeten kolegen bearbeitet haben.

[ nachträglich editiert von georgygx ]
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10.10.2012 21:09 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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"Experten seien sich einig, dass die Mehrheit der Verwaltigungsanzeigen erlogen sind."

Kann man das auch belegen bzw. mal die Experten nennen.
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10.10.2012 22:07 Uhr von Xanoskar
 
+1 | -1
 
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hmm: ja er wurde gelindegesagt dort ganz schön mit schmutzbeworfen von den Medien die schön aufgegeilt durch medienwirksame Staatsanwaltschaften angestachelt wurden, seine Wut ist also schon verständlich.

Und ob nun ein großteil der anzeigen wegen Sexualdelikten eine farce sei will ich nicht beurteilen, wenn ich aus meinem erweiterten Bekanntenkreis allerdings bei 3/4 angeblichen Vergewaltigungen höre das diese kurz vor Urteilsverkündung abgebrochen wurden weil rauskam die Damen logen sich schön eins zusammen... naja da darf man sich dann leider einen eigenen Reim drauf machen
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15.10.2012 13:16 Uhr von Nathan01
 
+0 | -0
 
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Kachelmann greift ein wichtiges Thema auf: Vergewaltigungsopfer gehen ungern zur Polizei und meiden die Justiz, weil sie sich schämen und das ganze nicht auch noch öffentlich noch einmal durchmachen möchten. Also versucht die Justiz ihnen immer weiter entgegen zu kommen. Als Folge davon nutzen Verleumderinnen diese Lage aus, um sich zu rächen oder andere Vorteile zu erhalten. Ein Vergewaltigungsopfer leidet unter dem Prozess, eine Verleumderin genießt ihn.
Viel zu lange wurde immer nur die eine Seite gesehen und man konnte sich gar nicht vorstellen, dass Frauen Vergwaltigungen nur erfinden könnten. Doch inzwischen wurden so viele Unschuldige in unseren Gefängnissen gefunden, dass man von Einzelfällen nicht mehr reden kann. Herrn Kachelmann ist hoch anzurechnen, dass er nicht schweigt, sondern das ganze Thema in die Öffentlichkeit bringt. Dass er sich damit viele Feinde macht, stört nicht. Die Öffentlichkeit hat inzwischen gelernt, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Und was den "Weißen Ring" angeht, so sollte nun wirklich jeder nach den unsäglichen Kommentaren dieser Organisation zum Fall "Marco Weiss" wissen, was von denen zu halten ist.

[ nachträglich editiert von Nathan01 ]
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18.01.2013 10:14 Uhr von Radler07
 
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Also aus eigener Erfahrung kann ich Kachelmann nur zustimmen....man wird beim "Weißen Ring" bestens beraten,wie man einen Mann mit Vorwürfen beschuldigt,um ihn dann endgültig in den Knast anzuschieben!
Erschreckend was da so aufgetischt wird ohne einmal hinzuschauen,wieviel Wahrheit an den Aussagen der Frauen überhaupt ist.Aber für Kohle und Ansehen machen die Menschen ja vieles,zum Nachteil der wirklich Geschädigten...
-dies ist aus meiner Erfahrung..als Frau...-

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