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Westerland/Sylt: Asklepios Nordseeklinik will zweite Hebamme einstellen

Die Asklepios Nordseeklinik in Westerland auf der Ferieninsel Sylt ist derzeit auf der Suche nach einer zusätzlichen Hebamme. Seit Januar 2012 ist Beleghebamme Cornelia Bäcker alleine für die Schwangeren zuständig und befindet sich seitdem im permanenten Bereitschaftsdienst.

Pressesprecherin Mirjam Kretschmer sagte, dass die Situation derzeit für eine Person zu bewältigen wäre, aber es wäre schon besser, wenn zur Unterstützung noch eine zweite Hebamme vor Ort wäre.

Außer Frau Bäcker arbeiten auf Sylt noch zwei selbstständige Hebammen. An der Klinik selbst ist nur Cornelia Bäcker als Hebamme tätig.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Sylt, Hebamme, Westerland, Asklepios
Quelle: www.shz.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.10.2012 12:08 Uhr von Borgir
 
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Wo die Klinik immer die Zuversicht hernimmt, einfach so Fachpersonal aus dem Ärmel zu schütteln. Dazu kommt die zerfahrene Situation an der Klinik und ich wage zu bezweifeln, dass man im Winter eine Fachkraft dazu ermutigen kann, sich auf die Insel Sylt zu begeben. Aber gut, Träumen darf ja erlaubt sein. Besonders hervorzuheben: Seit Januar ununterbrochen andauernder Bereitschaftsdienst ist alleine zu bewältigen. Kein Kommentar dazu.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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09.10.2012 12:22 Uhr von PumpGun
 
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Das geht genau so lange: gut zu bewältigen, bis es aufgrund von Übermüdung oder Stress zu Fehlern kommt. Dann sind die beiden anderen Hebammen schuld, weil die nicht für die Klinik arbeiten wollen. Die Kliniken weisen jede Schuld von sich und und 10 Jahren lesen wir dann von einem Versicherungsstreit über 9 Jahre, weil die Klinik bzw. deren Versicherer aufgrund der Situation nicht zahlen wollen.

Hauptsache, die Manager und Betriebsleiter bekommen ihr Geld. Diese BWL-Studenten sparen JEDEN Betrieb so lange kaputt, bis Insolvenz angemeldet wird und Leute auf der Straße stehen. Nachhaltigkeit wird einem in einem solchen Studium nicht beigebracht.

Manche Dinge sollte man einfach nicht privatisieren.
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09.10.2012 12:29 Uhr von Borgir
 
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@PumpGun: das Gesundheitswesen an erster Stell NICHT. Profit hat mit dem Gesundheitswesen nichts zu tun. Denn qualitativ gute Versorgung kostet nunmal Geld. Das darf sie für einen Privatier wie Herrn Dr. große Broermann aber nicht. Das kommt dann dabei raus.
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09.10.2012 12:54 Uhr von PumpGun
 
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@ Borgir: sag ich ja - und damit sie sparen gehen immer mehr kleine Krankenhäuser in "Klinikverbunde" auf - zu Lasten der Patienten - am Ende kaputtgespart.
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09.10.2012 12:58 Uhr von Borgir
 
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@PumpGun: ganz genau so seh ich das auch. Die Privatisierung im Gesundheitswesen wird den Patienten in erster Linie noch viel kosten. An zweiter Stelle folgt direkt das Personal, an dem natürlich in allererster Linie gespart werden soll, sind Personalkosten doch die höchsten Kosten in einem Krankenhaus.
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08.11.2012 11:45 Uhr von Watchme
 
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Für die Klinik wird es echt Zeit, eine zweite Hebamme zu haben. Zumal die Vertretungshebamme vom Festland leider verstorben ist. Und alle Hebammen auf der Insel sind keine Angestellten. Sie sind Freiberufler. Frau Bäcker leistet Übermenschliches trotz Einahme von Antidepressiva! Dieses so genannte Ausgliedern von Kostenträgern im Gesundheitswesen ist mehr als prüfenswert!

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