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Schulverpflegung: Sind zwei Euro für Essen zu wenig?

Nachdem die Krankheitswelle an den Berliner Schulen langsam abebbt, ist eine Diskussion entfacht wie viel denn die Schulverpflegung kosten darf. An der Berliner Grundschulen kostet das Essen 2,10 Euro.

Dies ist zu wenig meinen Experten. Doch auch teureres Essen würde nicht gleich bedeuten, dass es auch besser ist, so Ulrike Arens-Azevedo von einer Hamburger Hochschule. Probleme könnten überall auftreten. "Vielmehr könnte man fragen, müssen es denn Erdbeeren aus China sein?", meint Arens-Azevedo.

Das Marktforschungsinstitut iconkids & youth hat im Jahr 2010 eine Umfrage getätigt, wonach die Schulkantinen die Note "befriedigend" erhalten haben. Mehr Kontrollen, angemessenere Bezahlung der Zulieferer und Profi-Firmen fordert Ernährungswissenschaftler Volker Peinelt.


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WebReporter: Schakobb
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Euro, Preis, Schule, Essen
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.10.2012 11:02 Uhr von FamousK
 
+10 | -2
 
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Geiz ist eben doch nicht so geil: Warum gibts eigentlich im Herbst/Winter überhaupt Erdbeeren an Schulen, warum keine Äpfel aus deutschen Landen?

Eventuell weil dies nicht zu der Botschaft passt, dass man immer und überall alles bekommen kann und weil bewußte Ernährung ein gefährlicher Anfang und Einstieg in das Hinterfragen von Mechanismen wäre?

Und natürlich sind 2,10€ zu wenig für eine Mittagessen, wenn davon Transport aus Übersee, Verarbeitung und Transport im Inland und Gewinne für den Betreiber abfallen müssen.
Warum kümmert sich der Staat nicht selbst um die Ernährung der Kinder, sprich lokale Küchen mit saisonalen Zutaten an jeder Ganztagsschule; ich glaube dann könnte auch für 2,10€ echtes Essen auf dem Tisch landen und zudem noch zur Bildung beitragen, bsp. mit Kochkursen, Waren- und Ernährungskunde.

Aber ich denke eher, es ist gewollt, dass schon die Kleinsten lernen, dass man die Scheiße zu fressen hat, wen man satt sein will.
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09.10.2012 11:20 Uhr von quade34
 
+3 | -0
 
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wenn nach Abzug der: Logistikkosten nur 50 Cent für die Lebensmittel übrig sind, kann keine Qualität erzeugt werden. Die Eltern und das Kita/Schulpersonal erhalten vom Senat 2 € für jedes Essen und arbeiten umsonst. Wie lange geht sowas? Für die Caterer muß unbedingt mehr Geld bereitgestellt werden. Die Verwendung muß kontrolliert werden.
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09.10.2012 12:03 Uhr von ch56
 
+6 | -1
 
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55 Pfennig: Zu Ostzeiten kam das Schulessen 55 Pfennig...
Ich würde sagen, wir versuchen weniger Banken und andere verschuldete Staaten zu retten bzw. weniger Geld da rein zu pumpen. Wir sollten die Schulverpflegung stützen und somit die Gesundheit unserer Kinder erhalten was auf jeden Fall die bessere Alternative ist.
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09.10.2012 17:54 Uhr von HansGünter
 
+2 | -3
 
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@FamousK: Warum kümmern sich die Eltern nicht drum, dass die Kinder nicht auf so einen SCHEIß von Ganztagsschule müssen!

Kann mir niemand erzählen, dass Kinder die von 8-16 Uhr von unterbesetzten Betreuern beobachtet werden, soweit erzogen werden wie es eine Mutter könnte!

Ich weiß viele Eltern haben keine andere Wahl, aber irgendwie geht es schon wenn das Kind mal in der 3-4 Klasse ist!

Meine Eltern haben 6 Tage die Woche gearbeitet und ich kann mich an kaum einen Tag erinnern, an dem meine Mutter mittags nicht da war, um mir und meinen Geschwistern essen zu machen und sich zumindest kurz mit den Hausaufgaben zu beschäftigen.

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