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Deutschlands Superreiche: Trotz Krise noch reicher - Vermögen ist gestiegen

Laut Manager Magazin ist das Vermögen der 100 reichsten Deutschen seit 2011 um 320 Milliarden Euro gestiegen - und das innerhalb der Wirtschaftskrise. Die Rangliste der reichsten Deutschen wird nach wie vor von der Familie Albrecht (Aldi-Nord/Aldi-Süd) angeführt.

Als reichste Großfamilie gelten die Brenninkmeijers (Inhaber von C&A). Verlierer in diesem Jahr ist Familie Schlecker, deren Vermögen durch den Zusammenbruch der Drogeriemarktkette sehr geschrumpft ist.

Das Manager-Magazin regte als Vergleich an, dass das Gesamtvermögen der 500 reichsten Deutschen mit 500 Milliarden Euro über dem Bruttoinlandsprodukt der Schweiz liegt.


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WebReporter: netcafe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Krise, Vermögen, Superreiche, Steigung
Quelle: www.focus.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.10.2012 08:10 Uhr von netcafe
 
+39 | -1
 
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Da läuft gehörig was falsch in unserem Land. Die, die schon genug haben, bekommen faktisch für Nichtstun immer mehr, während die, die ja eigentlich die Wirtschaft und den Erfolg dieser Unternehmen ausmachen, nämlich der kleine Arbeiter, immer weniger bekommen. Umdenken? Ist nicht in Sicht. Das Volk ist doch selber Schuld: Solange es Leute gibt, die bereit sind, für 8,-€ brutto nur aus Scham vor dem Arbeitsamt zu arbeiten mit der Einstellung "es ändert ja doch nix" wird die Ausbeute weitergehen.
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09.10.2012 08:29 Uhr von brycer
 
+29 | -3
 
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Wenn man die Zahlen so liest, dann könnte man ja daran denken dass diese 100 reichsten Deutschen mit ihren 320 Milliarden Vermögenszuwachs ja den europäischen Rettungsschirm alleine finanzierne könnten.
Oder anders herum gefragt: Wo ist denn das Geld hin, das bei der Krise ´vernichtet´ wurde? Nein, es ist nicht weg! Es hat sich nur auf wenige Konten versammelt.
Fragt sich nur, welche. ;-P
Aber gerade die, die mit ihrer Raffgier zum großen Teil schuld sind an der Krise, gerade die sind ja auch wieder fein raus.
Ja! Sammelt nur weiter eure Milliarden. Ihr seid es, die ständig Angst um ihr Leben haben müssen. Ihr seid diejenigen, die nur mit Leibwächter aus dem Haus gehen können, deren Familie auch kein normales Leben kennt und kennen wird.
Immer steht die Angst da, wegen des Kapitals einem Verbrechen zum Opfer zu fallen.
Könnt ihr das Geld jemals ausgeben? Jemals euer Kapital so richtig genießen? Wohl eher nicht, weil ihr euch in eurer Haut immer unwohl fülen müsst. Unwohl deswegen, weil ihr bei der Anhäufung eures Vermögens zum Teil auch ´über Leichen´ gegangen seid. Viele Existenzen sind wahrscheinlich wegen eurem Drang zum ´Geldhorten´ zerstört worden. Das interessiert euch aber nicht. Ihr sitzt ja in euren Villen, fern ab jeglicher Realität.
Denkt immer daran: Das letzte Hemd hat keine Taschen und ihr könnt nichts mitnehmen.
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09.10.2012 08:38 Uhr von Undecan0l
 
+23 | -3
 
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Die Mär des Kapitalismus: JEDER kann es schaffen, aber eben nicht ALLE...
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09.10.2012 09:02 Uhr von erw
 
+18 | -2
 
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So wie NitroPenta: habe ich auch mal gedacht... vor der Finanzkrise. Als dann immer mehr Informationen über "freie" Bereiche in dem System bekannt wurden, habe ich mir das System, dass ich vor mir selbst mit einem ähnlichen Ergebnis recht zu fertigen versucht habe, nochmal genauer angeschaut.

So, wie es heute läuft, ist nicht unbedingt die einzige Möglichkeit eines Wirtschaftssystems, das funktioniert.

Gysi meinte mal (er zitierte selbst jemanden): "Der Kommunismus ist gescheitert, aber der Kapitalismus hat nicht gesiegt. Er ist nur übrig geblieben." ... und ich denke, dass man dem auch als Nicht-Linke-Wähler wie ich, zustimmen kann.
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09.10.2012 09:02 Uhr von uhrknall
 
+13 | -0
 
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natürlich die Krise bedeutet ja nicht, dass das Geld insgesamt weniger wird - es ist nur falsch verteilt.
Während einige (da denke ich eher an Banken) Milliarden haben, gehen ganze Länder pleite. Und Nachschub an Kohle holt man von denen, die am wenigsten haben, gibt ja so viele davon.

Schweizer Konten werden nur bei den Steuerzahlern kontrolliert, die richtig fetten Schwarzgeldkonten, wofür eine deutsche Partei ja besonders bekannt ist, gedeihen still und heimlich weiter. Anders wirds kaum sein.
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09.10.2012 09:15 Uhr von derSchmu2.0
 
+11 | -0
 
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Sehr einfältig NitroPenta: Wir legen alle unser Geld schön an, wenn man seine Lebenshaltungskosten runterschraubt und seinen Lebensstil anpasst, ist das vieleicht auch noch möglich.
Aber wer garantiert mir, dass ich mir von dem gesparten in Zukunft auch noch was leisten kann? Was, wenn die Scheine nicht mehr das Material wert sind, aus dem sie bestehen?
Noch ein wenig dazu, was die Problematik Arm und Reich angeht:
Reicher Mann und armer Mann
standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
"wär ich nicht arm, wärst du nicht reich" (B. Brecht)

Will meinen, wenn jeder seine Kohle auf die Seite legt, würds garnicht funktionieren, die beiden Extrema gibts immer. Und wer spart, stört auch das kapitalistische
System. Je mehr Geld vom Tauschmittel zum Wertaufbewahrungsmittel umfunktioniert wird, umso mehr geht das System den Bach runter. Geld sparen, in der Form anderen Investitionen zu ermöglichen und so das Geld im Umlauf zu behalten, das geht ja noch, aber das klappt nicht mehr, wenn sich das Geld auf wundersame Weise durch Zinsen vermehrt. Das kann nicht mehr funktionieren.
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09.10.2012 09:48 Uhr von FamousK
 
+8 | -0
 
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Und keiner bemägelt die Wurzel des Übels: Und diese ist schlicht Zins und Zinseszins, so kann die Umverteilung nur von fleißig, schaffend auf reich laufen.

Wer zwei Stunden aufbringen kann, sollte sich mal kritisch folgenden Vortrag von Andreas Popp anschauen:

http://www.youtube.com/...

Ich hoffe, mit dem Link nicht nur Eulen nach Athen zu tragen, was bei so vielen Themen der neuen Aufklärung leider passiert; es befassen sich nur diejenigen damit, die es eh schon wissen.
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09.10.2012 09:53 Uhr von tommynator2
 
+2 | -3
 
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Wirtschaftskrise?? Wir haben doch überhaupt keine Wirtschaftskrise!? Wenn, dann ist es eine Finanzkrise, von der Deutschland auch nur indirekt betroffen ist.
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09.10.2012 10:34 Uhr von -canibal-
 
+5 | -1
 
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@FamousK ganz genau!! Das ist im Grunde genommen der Missstand, aus dem ALLES erst entstanden ist.
Die "Verzinsung von Kapital" und die sich daraus ergebenden Schuldenbeträge, die wiederrum verzinst werden...usw usw usw.
Übrigens von Jean Ziegler auch sehr genau und detailiert beschrieben, wie diese mörderische Spirale funktioniert.

Die Menschen werden zugrunde gehen, weil sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können.
(ich weiss nicht, von wem der Satz ist, aber er triffts)

und das muss endlich ein Ende haben

die derzeitige (Finanz)Krisenintervention ist nichts anderes, als der Versuch, den kranken Patienten mit den Mitteln zu heilen, mit denen er erst krank wurde.

[ nachträglich editiert von -canibal- ]
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09.10.2012 10:38 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ja das: gilt wohl nicht nur für die superreichen...ich kenn ehrlich gesagt keinen, den diese "krise" persönlich getroffen hat lol
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09.10.2012 11:27 Uhr von tafkad
 
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@magnat66: >> und es schon in den 80ern hieß : wählt schwarz damit die Reichen reicher werden

Ernsthaft, die Rot/Grünen haben es mit Ihrer Agenda 2010 aber erst richtig verschlechtert. Angst vor Jobverlust und dem möglichen ALG II mit der kompletten Offenbarung vor dem AMT haben das Lohnniveau sowas von extrem gedrückt.
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09.10.2012 12:05 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+4 | -1
 
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Lol wieder das Wort der "Reichen" ^^: @NitroPenata

"Somit erklärt sich auch die vermeintliche ungerechte Vermögensverteilung und der Neid auf die Besitzenden."

"Der Neid" lol

Ich muss immer darüber lachen, wenn ich das höre....mit "Neid" hat das alles gar nix mehr zu tun :)
Von Gerecht und Ungerecht haben diese Leute wohl noch nie etwas gehört....die reden immer nur von "Neid" und "Glück" und wieviel sie arbeiten lol

Solln mal über die Zinsen reden, die für sie arbeiten, oder die armen Leute, die ihnen zum Reichtum verholfen haben, da war sicher kein "Neid" im Spiel, sonst würden sie nicht da stehn, wo sie heute stehn...

Die Bauern im Königreich waren auch nicht neidig und haben 2/3 ihrer Einnahmen abgeben müssen, obwohl sie das alles für sich erarbeitet hatten ^^ Mein jetzt nicht das Geld, sondern Nahrung usw...heute gibts viel zu viele "Könige" meiner Meinung nach....naja, dafür aber auch einige mehr "Bauern", aber so kann das nicht weiter gehn.
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09.10.2012 12:05 Uhr von sicness66
 
+0 | -0
 
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Jaja der Zins: Komischerweise konnte trotz Zins in den 60er und 70er Jahren die Schere zwischen arm und reich zusammengedrückt werden. Erst seit den 80ern geht sie wieder massiv auseinander. Vielleicht liegt es ja doch an den politischen Rahmenbedingungen ?!? Hmmm...
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09.10.2012 12:25 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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@Sicne66: Ei schau dir mal den Zinssatz auf nen Dispokredit an, damit werden die Zinsen der Reichen finanziert lol

Zumindest denk ich mir das.....eben positive und negative Zinsen und der Arme muss immer stark bluten, wenn er mal ins - rutscht, damits den Reichen besser geht ^^

Ist vieleicht auch ein blödes Beispiel, aber es zeigt doch deutlich, wer bevorzugt wird und in welche Richtung das Geld fliesst.
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09.10.2012 12:26 Uhr von dagi
 
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da hat jeder der 100 reichsten deutschen in einem jahr 3200000000 euro bekommen, denn verdient kann ich ja nicht sagen !! das sind täglich 8,76 mil. od. stündlich 365297 euro !! dafür muß man schon einige leute bescheißen und ausbeuten !! und niemand kann ein euro mitnehmen, nur der raffzahn zählt !!
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09.10.2012 12:30 Uhr von wilsonno1
 
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Inhaltlicher Fehler "Laut Manager Magazin ist das Vermögen der 100 reichsten Deutschen seit 2011 um 320 Milliarden Euro gestiegen - und das innerhalb der Wirtschaftskrise"... laut Quelle ist das Vermögen aber eben nicht UM 320 Milliarden Euro gestiegen, sondern AUF 320 Milliarden Euro.

Ansonsten nette news.
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09.10.2012 12:30 Uhr von ElkCloner
 
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Noch ein Zitat von Brecht: Zorn und Unzufriedenheit allein genügen nicht, so etwas muss praktische Folgen haben.
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09.10.2012 12:53 Uhr von wilsonno1
 
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Hab ich grad gelesen Nach Michael Jungblut waren 1971 70 % des Produktivvermögens der Bundesrepublik Deutschland in Händen von 1,7 % der Bevölkerung.[2] Mit einem Vermögen von 3.300 Milliarden Euro verfügten die 500 reichsten Deutschen 2011 über 50 % des Gesamtvermögens der Deutschen.[3] Der Bundeshaushalt der Bundesrepublik Deutschland betrug demgegenüber ca. 320 Milliarden.

Unfassbar !!
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10.10.2012 17:58 Uhr von eugler
 
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@ Jimboooo: Die Kritik am Zins ist berechtigt, aber eben auch umfangreich. Schau dir den Link von FamousK an, dann kann sich die Community lange Erklärungen sparen ;o)

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