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Hinweise gegen Deutsche Bank verdichten sich: Unerwartete Wende im Kirch-Prozess

Im Prozess der Erben des Medien-Unternehmers Leo Kirch gegen die Deutsche Bank kam es nun zu einer überraschenden Wendung. Sie verklagten das Finanzinstitut auf rund zwei Milliarden Euro Schadensersatz.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa sei das Ziel der Bank gewesen, an der Umstrukturierung der Konzerngruppe verdienen zu können oder zumindest zu verhindern, dass andere von ihr profitierten.

Der damalige Chef der Deutschen Bank, Rolf Breuer, zweifelte in einem TV-Interview an Kirchs Bonität. Zwei Monate später ging die Firmengruppe pleite und nach Ansicht der Kläger habe die Deutsche Bank den finanziellen Schaden Kirchs somit "zumindest billigend in Kauf genommen".


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Bank, Deutsche Bank, Wende, Leo Kirch
Quelle: www.focus.de

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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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09.10.2012 08:41 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
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Wenn das Unternehmen zwei Monate nach dieser Aussage pleite geht, war sie wohl zutreffend!

Und einer Bank vorzuwerfen, dass sie an ihren Schuldnern verdienen will? Da hat wohl jemand das Geschäftsmodell von Banken nicht verstanden...

Wäre interessant zu wissen, mit wie viel Kirch bei denen in der Kreide gestanden hat. Das wird wohl eher ein Versuch der Schadensbegrenzung gewesen sein. Der hat doch (fast?) ausschliesslich Geld verbrannt.

[ nachträglich editiert von Jean_Luc_Picard ]

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