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Österreich: Polizisten feierten mit Neonazis bei rechten Konzerten

Der deutsche Journalist mit dem Decknamen "Thomas Kuban" recherchierte 15 Jahre lang undercover in der Neonazi-Szene und bringt nun über diese Erkenntnisse ein Buch heraus.

In dem Werk "Blut muss fließen - undercover unter Nazis" schreibt er, dass österreichische Polizisten mit den Neonazis bei rechten Konzerten mitgefeiert hätten.

Der Journalist recherchierte in der Szene unter Lebensgefahr, mit versteckter Kamera filmte er die brisanten Szenen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Österreich, Buch, Veröffentlichung, Szene, Rechtsextreme, Undercover
Quelle: www.heute.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2012 13:35 Uhr von silent_warior
 
+18 | -23
 
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schwachsinn: Das ist irgend ein Typ der mit einem Buch möglichst reich werden möchte, dazu pauscht er es so auf wie Bild und co. es tun.

Was glaubt er was die Beamten machen sollen wenn sie zu so einem Konzert gerufen werden und die Leute (NeoNazis) auf sie zukommen?
Sollen sie die böse anschauen, nicht mit denen reden und sich als potentielle linksradikale ausgeben (nach dem Motto "ich bin gegen das was ihr hier macht") damit sie möglichst schnell von den alkoholisierten rechten angegriffen werden?

Die Polizisten werden psychologisch ausgebildet und ihre Handlungen sind vor allem deeskalierend, das hat nichts mit deren Gesinnung zu tun.
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08.10.2012 14:29 Uhr von ShlomoXX
 
+3 | -15
 
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08.10.2012 15:01 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -7
 
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@silent_warrior: Da machst Du es Dir, glaube ich, ein wenig zu einfach.

Sicher wird der Buchautor die Sache nicht runterspielen, weil sonst das Buch nicht mehr so interessant ist. An der Sache an sich habe ich jedoch wenig Zweifel. Auch nicht daran, dass so mancher Polizist (keineswegs alle oder auch nur die meisten) wesentlich mehr macht als ein deeskalierendes Verhalten an den Tag zu legen.

Ich kenne mehrere Polizisten, die ihre rechten Kollegen gar nicht toll finden.


>Sollen sie die böse anschauen, nicht mit denen reden und sich als potentielle linksradikale ausgeben (nach dem Motto "ich bin gegen das was ihr hier macht") damit sie möglichst schnell von den alkoholisierten rechten angegriffen werden?<

Mit derselben Argumentation müssten sie ja dann auf einem linksautonomen Konzert genauso positiv und freundlich agieren, was jedoch von Seiten dieser Spezialkollegen nicht passiert. Da werden dann Angriffe teils sogar provoziert von eben diesen rechtssympathisierenden Beamten.

Es war schon immer so, dass Ordnungskräfte tendenziell eher dem rechten Lager zuzuordnen waren. Und dass dann einige auch noch ein Stück weiter ins extreme rechte Lager abdriften, ist keine Überraschung.

Ich erinnere mich, dass auch hier in Deutschland vor ein paar Jahren z.B. in Hamburg einigen Polizisten ein Engagement in Nazikreisen nachgewiesen wurde.
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08.10.2012 15:32 Uhr von mAdmin
 
+12 | -7
 
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polizisten sind auch nur menschen: meistens leider in der schule schlecht gewesen und nach nem guten job gesucht, der halbwegs ansehen hat und eine sichere zukunft bietet.

oder denkt ihr wirklich, die bestehen aus idealisten und cowboys die für recht und gerechtigkeit eintreten ;)?

und genau wie in der normalbevölkerung auch, dürfte es dort paar rechte geben. wenn ihm die musik gefällt und er bock drauf hat, dann soll er lachen und tanzen.

er soll mich nur nicht bei der nächsten polizeikontrolle abfucken, weil ich ihm zu dunkel bin :)
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08.10.2012 17:44 Uhr von Boon
 
+7 | -2
 
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@madmin: ja die meisten bestehen aus diesen idealisten, aber solche leute wie hier, zerstören diese motivation.

In österreich gibt es ca. 25.000 polizisten. Wieviele davon werden bei solchen konzerten gewesen sein.. 2, 5, 10?

Wieviele zahnärzte, busfahrer, krankenschwestern, journalisten, studenten, .... waren bei diesen konzerten?
interessiert keinen... aber hauptsache mal wieder polizeibashing von den linken sozialversagern.
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08.10.2012 20:11 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -3
 
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Zu ein paar Kommentaren: "bei anderen Verunstaltungen werden sie getreten bespuckt und beworfen! was sagt uns dies?"
Dass es einen nicht zu vernachlässigenden Anteil rechtsgerichteter Polizisten gibt. War übrigens auch zur Blütezeit der Partei "Die Republikaner" so, dass diese Partei überdurchschnittlich oft von Polizisten gewählt wurde.

"meistens leider in der schule schlecht gewesen und nach nem guten job gesucht, der halbwegs ansehen hat und eine sichere zukunft bietet"
Ich kenne mehrere Leute mit (gutem) Abitur, die Polizisten geworden sind. Allerdings sind das nicht unbedingt die, die dann Streife gehen. ("höherer Dienst")

"aber solche leute wie hier, zerstören diese motivation."
Sorry, aber ein etwas dickeres Fell sollten Polizisten schon haben.
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08.10.2012 22:32 Uhr von silent_warior
 
+2 | -1
 
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@ Schwertträger: Ich kenne auch ein paar Polizisten und die sind alle nicht perfekt, das ist klar.

Einer hätte mich an einer Kreuzung fast mal über den Haufen gefahren weil er nicht aufgepasst hat und zu viel Gas gegeben hat, das sind nicht bessere Menschen als irgend wer sonst, es gibt dort auch Trinker und Leute die sich nicht benehmen können.

Ich glaube aber nicht dass die Polizisten sich im Dienst so weit gehen lassen und dort feiern, das stellt er als Fakt hin.

Ich würde wetten dass die sich nur so nahe bei denen aufgehalten haben weil sie die so mehr unter Kontrolle haben als wenn sie nur von weitem zuschauen und mittels von Gesprächen bekommen sie dann auch mit was so läuft und ob man sich Sorgen machen muss.

Man könnte die Polizisten mal ausfindig machen und zu dem Sachverhalt befragen.
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09.10.2012 01:37 Uhr von iscariot
 
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wenn man einem spatz brotkrumen mit senf zu fressen gibt , dann muss er ununterrochen kacken.

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