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Wissenschaftler entdecken, dass die Erde zurzeit gegenüber ihren Drehpolen kippt

Laut einer Studie von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrum Potsdam GFZ ist die Erde in ihrer Vergangenheit schon zweimal so stark gekippt, dass sich das Klima auf den damaligen Kontinenten veränderte.

Nachgewiesen wurde ein Kippen vor 320 Millionen Jahren. Deutschland hätte sich damals in der Nähe der Sahara befunden. Das zweite Mal geschah so ein Ereignis vor 550 Millionen Jahren. Nordamerika verschob sich aus dem Süden kommend zum Äquator.

Die Forscher stellten nun fest, dass so ein Kippen der Erde zurzeit wieder stattfindet. Da sie über ihren Drehpolen kippt, reden die Forscher von einer Polwanderung. Als Ursache dafür machten die Wissenschaftler eine bestehende Unwucht im Innern der Erde aus.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erde, Wissenschaftler, Physik, Pol
Quelle: www.spiegel.de

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08.10.2012 10:13 Uhr von RazonT
 
+35 | -2
 
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Vollständige Auswirkungen sind am 21.12.2012 zu erleben, wenn die Welt unter geht.

Spaß bei Seite...dass die Erde kippt haben die Forscher doch nicht erst "jetzt" festgestellt. Das ist doch schon länger bekannt.

[ nachträglich editiert von RazonT ]
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08.10.2012 10:23 Uhr von RazonT
 
+5 | -3
 
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News falsch: Laut Quelle "Deutschland würde nach einem solchen Ereignis auf der Höhe der Sahara liegen." Das heißt nicht, dass Deutschland damals in der Nähe der Sahara lag!

Es geht imho auch nicht darum, dass es nicht schon längst feststand, sondern darum, dass die Forscher eine neue Möglichkeit gefunden haben das ganze zu berechnen und festzustellen.
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08.10.2012 10:31 Uhr von Jolly.Roger
 
+9 | -0
 
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"Die Forscher stellten nun fest, dass so ein Kippen der Erde zurzeit wieder stattfindet."

Ich finde das Wort "zurzeit" bzw. "wieder" nicht ganz passend:
"Der Planet kippt aber derzeit sehr gemächlich - er neigt sich mit 0,2 Breitengraden pro Jahrmillion."

Dauert also noch "etwas", bis Deutschland auf Höhe der Sahara liegt....
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08.10.2012 11:16 Uhr von quade34
 
+6 | -0
 
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bei der Saharanähe: sparen wir uns bald den Streusand.
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08.10.2012 13:31 Uhr von Randall_Flagg
 
+1 | -3
 
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Das habe ich vor 3 oder 4 Jahren schonmal gelesen. Nord- und Südpol tauschen die Plätze, dauert wohl auch nicht lange, nur ist der Planet dann, durch die verschobenen "Magnetschilder" schutzloser gegenüber Sonnenstrahlung. Wurde auch mal als einer der Gründe für die verstärkte Erderwärmung diskutiert.
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08.10.2012 14:19 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -0
 
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@Randall_Flagg: Nur geht es hier um die Rotationsachsen, nicht um die magnetischen Pole.
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08.10.2012 15:16 Uhr von the1
 
+1 | -1
 
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Zum Magnetfeld: Harald Lesch erläutert hier sehr gut, das wir uns rein aufgrund der in der hohen Atmosphäre stattfindenden Ionisierungsprozesse keine Sorgen wegen geladenen Partikeln von der Sonne machen müssen. Ab min. 8 etwa gehts dirket los mit der Erklärung
http://www.youtube.com/...
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08.10.2012 20:26 Uhr von fraro
 
+9 | -0
 
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Wenn: das so ist, wird bestimmt bald wieder die Ökosteuer erhöht. Wer soll sonst die Welt retten?
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10.10.2012 10:29 Uhr von R4ziel
 
+0 | -0
 
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0,2 Breitengrade pro Jahrmillion ist zeitlich gesehen nicht gemächlich.

Man muss alles in Relation zueinander sehen. Bis das spürbar für den Menschen wird, wird es wohl weder Deutschland noch andere Länder so geben wie bisher. Man kann nichtmal von ´unseren Ur-ur-ur-ur-Enkeln´ sprechen, da es, wie bereits gesagt, noch Millionen Jahre gehen wird.
Vergleicht man es jedoch mit der Erde selbst und wie lange sie schon existiert und noch existieren wird, dann ist diese Verschiebung erheblich schnell im Gange.

Es wäre interessant, sich darüber Gedanken zu machen, wie sich die Klimazonen verschieben würden.
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16.10.2012 13:07 Uhr von jens3001
 
+0 | -0
 
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Das 1. mal vor 320 Millionen Jahren, das 2. Mal vor 550 Millionen Jahren?

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