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Venezuela: Hugo Chávez bleibt Präsident

Bei den Präsidentschaftswahlen in Venezuela ging Hugo Chávez als Sieger hervor. Chávez holte über eine Millionen Stimmen mehr als sein Mitbewerber Henrique Capriles Radonski.

Auf Capriles entfielen etwa 45 Prozent der abgegebenen Stimmen. Nach seiner Wahlniederlage gratulierte er dem wiedergewählten Präsidenten.

Hugo Chávez kann nun bis zum Jahr 2019 das Land führen, dessen Präsident er seit 14 Jahren ist. Mit der Politik der Verstaatlichung hat Chávez die Bevölkerung Venezuelas gespalten. Chávez bekundete seinen Willen, bis zum Jahr 2030 Präsident bleiben zu wollen, um den Sozialismus zu etablieren.


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WebReporter: newsshi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Venezuela, Hugo Chávez, Hugo
Quelle: tagesschau.de
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08.10.2012 09:34 Uhr von kingoftf
 
+2 | -7
 
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Hugo Chávez bleibt Präsident: Bei einem anderen Ergebnis wäre Capriles halt plötzlich und unerwartet verstorben
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08.10.2012 09:43 Uhr von MorgenStuhl
 
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Westliche MEdien: Also ich habe mal mit einheimischen gesprochen und die klangen ganz anders als die Westlichen Medien die das böse Propagieren???


Genau das gleiche mit Weißrussland, meine Weißrussischen Kollegen haben gesagt in den westlichen Medien wird alles anders dargestellt als es ist und es nicht der Wahrheit entspricht.

z.B. meinten sie in Medizinische Grundversorgung Kostenlos für alle, man braucht Abend keine Angst auf den Straßen haben, es gibt wohl keine Obdachlosen....
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08.10.2012 10:46 Uhr von kingoftf
 
+2 | -2
 
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Auch: "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" a la Hugo Chavez ...
... ist nunmal eine verdammt mörderische Angelegenheit.

Leider.

Inzwischen haben sich auch zahlreiche einstige Anhänger von Chavez von ihm und seinem Caudillismo abgewandt, und stehen nun in Opposition dessen Regime, dass sich ausschließlich um die Ausbeutung der Pfründe aus clandestiner Vetternwirtschaft, Megakorruption, Drogenhandel und bezahlter Terrorunterstützung zu scheren scheint, während das geschundene Volk in Richtung Abgrund taumelt.

Polizei und Milizen der Chavistas in Venezuela sind dafür berüchtigt, selbst für einen Großteil der Straßenkriminalität, der bandenmäßigen Überfälle und der massenhaften Entführungen und Lösegelderpressungen verantwortlich zu sein, ebenso wie für den höchst lukrativen Handel mit Kokain.

Das megakorrupte Chavez-Regime kooperiert nach wie vor eng mit den Verbündeten Narco-Guerrillas der kolumbianischen Farc, und es unterstützt darüber hinaus leider auch Terrororganisationen wie Hisbollah, Hamas und Al Qaida, die so in Venezuela feste und gut vernetzte terroristische Strukturen etablieren konnten.

Nun greift der Chavez-Clan nach den Goldminen, und plant zugleich mit dem Mullahregime des Iran die Stationierung von iranischen Raketenstellungen im Land.

-während sich der Alltag für immer mehr Menschen in Venezuela zu einer ganz realen Hölle auf Erden entwickelt!

Einfach nur erschreckend, wieviele Linke in Deutschland diesen venezolanischen Albtraum noch immer leugnen, verherrlichen und sogar bejubeln!

Die Fakten sind erschütternd: jede halbe Stunde ein Mordopfer, jeden Tag Dutzende Entführungen und Raubüberfälle. 2009 starben in Venezuela weitaus mehr Menschen an Gewalttaten als im Irak; getötet von Kriminellen, von Straßengangs oder sogar von der Polizei selbst. Die meisten Opfer sind jung und arm.

http://www.zeit.de/...
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08.10.2012 11:08 Uhr von usambara
 
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@kingoftf: das könnte man auch für jedes andere Land am Coca-Highway gen USA sagen.
Gutes Beispiel Honduras: da wurde die linke Regierung mit Hilfe der USA und der FDP
http://www.heise.de/...
http://www.youtube.com/...
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10.10.2012 20:42 Uhr von Jarmo1
 
+0 | -0
 
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Blick zurück in die Vor-Chavez-Ära: @kingoftf
Danke für das Wahlprogramm der venezolanischen Opposition. Das kannte ich (zumindest in deiner blumigen Ausgestaltung) noch nicht.

Blick zurück in die Vor-Chavez-Ära:

"Carlos Andrés Pérez war aufgrund massiver Korruption zu einem der reichsten Männer der Welt geworden. Er wurde für die Amtsperiode 1989-1994 mit großen Erwartungen wiedergewählt. Michael Zeuske sieht vor allem innenpolitische Probleme, Korruption, Elitenmisswirtschaft, massive Fehlinvestitionen, eine mangelhafte Bildungspolitik und die Vernachlässigung ganzer Wirtschaftszweige, wie der Landwirtschaft, als wesentliche Ursachen für die nachfolgende größte Rezession in der Geschichte des Landes. Venezuela war faktisch bankrott und die für Kredite des Internationalen Währungsfonds eingeforderten Einsparmaßnahmen wurden einseitig auf dem Rücken der Ärmsten ausgetragen.
Es kam am 27. Februar 1989 nach einer über Nacht erfolgten starken Erhöhung der Preise für den öffentlichen Nahverkehr zu landesweiten Aufständen und Hungerrevolten, der sogenannten Caracazo. Durch deren gewaltsame Niederschlagung kamen offiziell 246, nach inoffiziellen Schätzungen in kaum zwei Tagen weit über 1000-3000 Menschen ums Leben. Langfristige Folge war eine zunehmende Machtverschiebung hin zum Militär, wie der Zusammenbruch des sozialen Konsens und der bis dahin etablierten Parteien."
http://de.wikipedia.org/...

Um zu verstehen, dass Hugo Chavez nunmehr zum dritten Mal in einer demokratischen Wahl zum Prädidenten gekürt wurde, muss man sich das korrupte Geflecht von venezolanischem Militär, macht- und geldgeilen Oberschicht und amerikanischen Ölgesellschaften vor Chavez vor Augen halten. Damit hat Chavez gründlich aufgeräumt. Durch die Verstaatlichung ausländischer Großkonzerne hat er die Geldströme, die bislang an Oberschichtclans und ausländische (vorwiegend amerikanische) Aktionäre, abgeflossen waren, zum Wohl der Bevölkerung umgelenkt. Er hat ein umfangreiches Sozialprogramm aufgelegt, um den Analphabetismus zu bekämpfen, Sozialwohnungen und fehlende Schulen zu bauen, eine medizinische Versorgung und eine preisermäßigte Lebensmittelversorgung für mehrheitlich arme Bevölkerung einzurichten. Dass er sich damit in der globalisierten neoliberalen Finanazwelt nicht gerade beliebt hat, ist verständlich. Desto mehr weiß die Mehrheit der venezolanischen Bevölkerung sein Sozialprogramm zu schätzen.

Bei aller (auch berechtigten) Kritik an dem chavezschen Regime - unterm Strich sprechen die Ergebnisse eindeutig für Hugo Chavez.

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