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Bundestagswahl: Junge Union warnt vor Großer Koalition

Die Nachwuchsorganisation der CDU, die Junge Union (JU), hat auf ihrem Deutschlandtag vor einer Großen Koalition nach der Bundestagswahl gewarnt. Gedanken an eine Koalition mit der SPD, so JU-Vorsitzender Philipp Mißfelder, würden Peer Steinbrück helfen.

Peer Steinbrück bereite, so Mißfelder, der JU keinerlei Sorgen. Steinbrück, so Mißfelder weiter, kämpfe derzeit primär gegen die SPD und nicht gegen die CDU.

Das Ziel der Jungen Union bei der anstehenden Bundestagswahl ist die Fortführung der Koalition mit der FDP. Dieses Bündnis, so der JU-Vorsitzende, sollte allerdings weniger zerstritten sein als derzeit. Mißfelder lobte außerdem die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Diese stehe der JU nahe.


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WebReporter: newsshi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Koalition, Bundestagswahl, Junge Union
Quelle: www.abendblatt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2012 00:16 Uhr von Abdul_Tequilla
 
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Spekulationen zu möglichen Koalitionen im Vorfeld einer Wahl halte ich für demokratieschädlich, das gilt sowohl für Aussagen aus Reihen der (Jungen)Union, als auch von der Sozialdemokratie: Steinbrück`s ausschlüsse:
1. Nicht mit den Linken
2. Nicht mit den Piraten
3. Nicht mit der Union (sofern diese Koalition von Merkel geführt werden würden)

--> Somit sind die möglichen Optionen im Vorfeld schon derart eingeschränkt, dass sich aus SPD-Sicht nur noch zweierlei vorstellen ließe: Entweder Rot-Schwarz (von Steinmeier geführt) oder (und das wäre der SPD noch am liebsten): Rot-Grün.

Ich finde, dass sämtliche Parteien, die die 5%-Hürde erreicht haben und somit eine gewisse demoratische Legitimation für`s Parlament haben, theoretisch auch mit Regierungsverantwortung ausgestattet werden könnten. Regierungsmehrheiten zu bilden ist eine zentrale Anforderung an die Politik, die grundsätzlich nur funktionieren kann, wenn man aufeinander zugeht. Ein kompromissbereites Miteinander ist ein Grundpfeiler der Demokratie - und das muss, wenn`s drauf ankommt, auch mal mit den "Schmuddelkindern" aus Reihen der Piraten oder der Linken möglich sein.
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24.05.2013 14:36 Uhr von machi
 
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Das wäre aber nicht die Abbildung des Wählerwillens,
du kannst ja 10 Parteien haben. 8 haben 10 %, eine hat 9, eine hat 11%, dann gewinnt die 11% ja den kompletten Pot, obwohl 89% sie nicht gewählt haben ...

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