06.10.12 19:10 Uhr
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Mitarbeiter bekamen ein Jahr lang kein Geld: Bosnisches Nationalmuseum schließt

Das bosnische Nationalmuseum steht in Sarajevo, muss jetzt allerdings schließen.

Nachdem rund 60 Mitarbeiter seit einem Jahr kein Geld mehr bekamen, verkündeten die Verantwortlichen nun, dass das Nationalmuseum pleite sei und das zuständige Ministerium auch kein Geld mehr aufbringen könne.

Das seit 1888 beständige Museum überlebte den Bosnienkrieg und sogar den zweiten Weltkrieg.


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WebReporter: crzg
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Jahr, Geld, Mitarbeiter, Nationalmuseum
Quelle: www.wdr3.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2012 19:16 Uhr von ZzaiH
 
+17 | -0
 
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glückwunsch: an die politik...
sie hat geschafft was bürgerkrieg und WKII nicht vermochten...
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07.10.2012 08:26 Uhr von Joeiiii
 
+0 | -0
 
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Einfache Lösung: Bosnien muß endlich rein in die EU!

Schließlich hat die EU eine nie versiegende Geldquelle. Ein "Wunder" machte es möglich: Obwohl jeder EU-Staat arg verschuldet ist, steht Geld ohne Ende zur Verfügung.

Ein anderes ehemalig jugoslawisches Land, Kroatien, macht es vor. Es tritt 2013 in die EU ein. Wie sich jeder denken kann, hat Kroatien auch jede Menge Schulden, denn ein Beitritt zur EU wäre sonst keinesfalls erstrebenswert. Ein anderes jugpslawisches Land, Slowenien, zeigte bereits vor, wie es geht. Einst Musterschüler, jetzt der Pleite nah.

Also rein mit Bosnien in die EU. Für das Museum und für viele andere Dinge haben wir genug Geld.


Jetzt aber mal im Ernst: Die Mitarbeiter bekamen ein Jahr lang kein Geld. Welcher Arbeitnehmer kann damit leben? Ich könnte es nicht, da ich Ausgaben habe, die jedes Monat anfallen. Ohne Lohn könnte ich das alles nicht bezahlen. Wenn ich von meiner Firma schon für einen Monat kein Geld bekomme, wird mir was dämmern, denn Zahlungsunfähigkeit hat ja einen Grund. Da werde ich sicher nicht weitere 11 Monate ohne bezahlt zu werden darauf warten, bis mir mein Chef sagt, daß die Firma pleite ist.

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