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USA: Mann tötet seine Vergewaltiger - Hinrichtung gestoppt (Update)

Terry Williams, der bereits seit 1986 in der Todeszelle sitzt, soll nun hingerichtet werden (ShortNews berichtete). Das höchste Gericht im US-Bundesstaat Pennsylvania hat allerdings in letzter Sekunde die Ausführung der Hinrichtung gestoppt.

Erwiesen ist, dass Williams im Jahre 1984 zwei Morde begangen hat. Doch im Prozess wurde nicht berücksichtigt, dass es sich bei den beiden Männern um Peiniger von Williams handelt. Im Kindesalter hatten sie Williams vergewaltigt.

Es wird nun eine neue Strafe durch ein Gericht bestimmt.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Mann, Vergewaltigung, Strafe, Hinrichtung, Todeszelle
Quelle: www.express.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2012 06:53 Uhr von Dr.Acula
 
+78 | -2
 
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muss das: scheisse sein in so einer todeszelle 25 jahre zu verrotten
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05.10.2012 07:02 Uhr von andyfront
 
+29 | -4
 
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haha: das fällt denen aber früh ein :D, oh man.
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05.10.2012 07:03 Uhr von Bobbelix60
 
+32 | -2
 
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@Autor: Mach mal in der Überschrift ein "t" weg. So hört die sich etwas verwirrend an.

Zur News: mehr als ein halbes Leben in der Todeszelle hocken und erst jetzt wird die Sache neu aufgerollt! Dies ist für mich ein Paradebeispiel, dass die Todesstrafe so wie sie in den USA praktiziert wird hirnrissig ist.
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05.10.2012 07:40 Uhr von tobsen2009
 
+12 | -1
 
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Mann tötet seine Vergewaltigter ? Guten Morgen an den News-checker

*edit* sorry, hab übersehen das es meinem Vorredner schon aufgefallen ist

[ nachträglich editiert von tobsen2009 ]
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05.10.2012 08:13 Uhr von JuTuPeaY
 
+4 | -2
 
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Nahja,,,, Schlimm sowas...

aber besser spät als nie....

sein leben wär so und so geprägt, nur hat er zumindest wieder eins.....
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05.10.2012 08:24 Uhr von Marco Werner
 
+5 | -3
 
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Wenn überhaupt, dann werden Todesstrafen: in den USA fast immer in lebenslängliche Strafen umgewandelt. Und der Knast im Amiland ist auch nicht unbedingt ein Zuckerschlecken. Ob eine Umwandlung wirklich immer die bessere Wahl für die Verurteilten ist ? Gerade die im Todesknast haben eh meist schon relativ schnell mit ihrem Leben abgeschlossen.
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05.10.2012 09:58 Uhr von xlibellexx
 
+5 | -1
 
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Hoffentlich kommt er: Frei

Wünsch ich Ihm sehr ......!
ich Weiß er hat gemordet das ist unverzeihlich , aber für mich im Anbetracht der Sachlage war es ja eine Rache die er vollzogen hat , und wenn dieser T.Wiiliams mit dieser Rache wie geblendet jahrelang auf seine Chance wartet . Denke ich das der Arme damals ein Kind nur noch das schlimme Erlebnis vor seinen Augen hatte und das Tagtäglich ..damit leben musste , und mit diesem Hass seinen Peinigern genauso weh tun wollte . Ich denke das er auch mit diesem Schritt das er diese beiden Männer tötete die beiden auch Stoppen wollte , wenn sich noch andere opfer melden kommt der bestimmt frei ....hoffe ich .......
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05.10.2012 10:29 Uhr von R4ziel
 
+3 | -3
 
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Es wird nun eine neue Strafe durch ein Gericht bestimmt. In den USA? Nach Doppelmord?

Ich kenn das neue Urteil jetzt schon: Zum Tode verurteilt!

Ihr glaubt doch wohl nicht, dass die Gerichte in Pennsylvenien ihren Fehler nach 25 Jahren preisgeben und den armen Hund verschonen?
In zwei Jahren kräht kein Hahn mehr danach. Oder wer kennt noch den Namen ´Carlos DeLuna´. Eben, keiner...
Von den anderen 350 unschuldigen Todeskanditaten die hingerichtet wurden ganz zu schweigen.
Schwam drüber...
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05.10.2012 10:30 Uhr von kontrovers123
 
+1 | -8
 
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Das hätte ich von den USA nicht erwartet: Die hätten das gleich als Notwehr behandeln müssen.
Die Morde waren völlig gerechtfertigt, wer diese Meinung nicht vertritt, soll seine eigenen Mutter oder Tochter vergewaltigen lassen. Mal sehen, was ihr dann sagt.
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05.10.2012 11:25 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -1
 
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da die tötung nicht im affekt stattfand, sondern erst viele jahre später, ist es juristisch gesehen eindeutig mord. da es sich bei den motiven aber um rache und selbstjustiz handelt, ist es mir schleierhaft, wie man das damals bei der gerichtsverhandlung völlig unter den tisch kehren konnte, da dieser fakt meist immer zu einem milderen urteil führt.

ansonsten gilt das was ich immer wieder sage: fuck death penalty!
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05.10.2012 13:10 Uhr von omar
 
+1 | -0
 
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Vermutlich reduzieren Sie das Urteil auf 25 Jahre oder so.
Dann müssen die keine Abfindung zahlen und der Doppelmord ist abgehakt.
Doppelmord bleibt Doppelmord.
Allerdings kann der Mord evtl. auf die psychologischen Folgen der Vergewaltigung zurückgeführt werden. Ähnlich wie bei einer Affekthandlung wäre das nach meiner Meinung strafmildernd.
Mal abwarten was dabei rauskommt. Wäre interessiert daran hier zu lesen, wie es entschieden wird.
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05.10.2012 13:17 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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Entweder hat über die Hälfte der Kommentatoren die News nicht gelesen, oder ist zu blöd, diese zu verstehen.


Der Mann hat zwei Menschen ermordet - das ist unumstritten. Er ist folglich ein Mörder.


Was bemängelt wird ist, dass das Gericht damals nicht ausreichend gewürdigt haben soll, dass diese Männer ihn als Kind vergewaltigt haben sollen - u.a., weil er damit erst jetzt rausgerückt ist, man das damals also nicht wissen konnte!


Einen Freispruch wird er nicht bekommen und hat er auch nicht verdient, denn - wir erinnern uns - er hat zwei Menschen geplant getötet, und das aus niederen Beweggründen (Rache).


Er kann höchstes darauf hoffen, dass seine Strafe in lebenslänglich umgewandelt wird. Dann kann er in ein paar Jahren damit anfangen, Gnadengesuche zu stellen. Aufgrund der besonderen Tatumstände, so sie sich denn als wahr erweisen, könnte er dann entlassen werden.
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05.10.2012 14:40 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ Feingeist: " Diese belegen, dass die Ermordeten beschuldigt wurden, Williams als Kind vergewaltigt zu haben.""

Und das ist eben der Knackpunkt.

Eine Beschuldigung ist kein Beweis - meines Wissens nach wurden die zwei von Herrn Williams ermordeten Männer zu keiner Zeit gerichtlich dieser angeblichen Vergewaltigung überführt, nach dem westlichen Rechtsverständnis waren sie also unschuldig.



Dass du das nicht nachvollziehen kannst oder magst, ist dein Problem.

Ich jedenfalls bin kein Anhänger von Selbstjustiz und mein Mitleid mit Mördern hält sich in Grenzen.


Wie andere User hier schon festgestellt haben - Herr Williams handelte nicht in Notwehr, denn dafür ist der zeitliche Kontext wichtig.

Er hat abgewartet, er hat die Morde geplant und er hat sie ausgeführt.

Das zugrunde liegende Motiv hierbei ist Rache - eine der niederen Beweggründe, weswegen in Deutschland z.B. ein Totschlag zu Mord wird (vgl. § 211 StGB sowie
http://www.kanzlei-breidenbach.de/... "Rachsucht" ).



Natürlich sei dir deine Meinung unbenommen. Dass du in deinem Hass mir gegenüber jeglichen Sinn und Verstand verlierst, passiert hier ja auch nicht zum ersten Mal.
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05.10.2012 15:20 Uhr von omar
 
+1 | -0
 
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@Feingeist+Perisecor: Kommt mal wieder runter ihr zwei.
Wenn man das Ganze erneut betrachtet, unter Kenntnisnahme der Hintergründe und psychologischen Folgen auf den Täter und sein Tatmotiv, so wir der Tatbestand (Doppel-)Mord ja nicht angezweifelt.
Es geht doch hier nur um das Strafmaß.
25 Jahre hat er schon abgesessen, was für einen Doppelmord ja nachvollziehbar und vertretbar ist (auch wenn man das Motiv vor dem Hintergrund der Vergewaltigungen nachvollziehen kann).
In Anbetracht der Hintergründe kann man hier aber über eine Strafmilderung durchaus debattieren, ohne "menschenverachtend" zu sein.
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05.10.2012 17:04 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ Feingeist: "Deine ursprüngliche Behauptung, dass "man das damals also nicht wissen konnte!" ist damit eindeutig widerlegt."


Nö. Terry Williams hat das nämlich nicht erzählt - weder bei seiner damaligen Verhandlung, noch im Gefängnis. Erst vor ein paar Jahren, als es wieder darum ging, ein neues Verfahren zu eröffnen, hat er es seinen Anwälten erzählt. Daraufhin tauchten dann auch Dokumente auf, die damals bei der Polizei untergingen.


Hätte man - also das Gericht und die Jury - damals davon gewusst, z.B. weil Williams ihnen das erzählt hätte, gäbe es diese News überhaupt nicht.


Dass es auch damals schon Dokumente mit Indizien gab, ist hierfür irrelevant, da diese damals eben nicht öffentlich wurden.


Nochmal: Es geht hier nicht um irgendwelche handfesten Beweise. Es geht hier lediglich um eine relativ vage Aussage eines Dritten bei der Polizei, dass einer der Männer Kinder missbraucht haben könnte.
Das Ganze hatte auch keine direkte Verbindung zum Fall Terry Williams.


Der Fall ist eben doch ein wenig zu komplex, als dass man sich da mal schnell aus der Quelle irgendetwas zusammenbasteln könnte. So wie du das hier versuchst.
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06.10.2012 07:08 Uhr von KlausM81
 
+1 | -0
 
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Wieder ein Grund mehr die Todesstrafe abzuschaffen.Sicher melden sich jetzt wieder diejenigen die meinen, aber wenn es 100´% bewiesen ist und man es selbst gesehen hat. Blödsinn. Es wird immer Fehlurteile geben und es gibt keinen Grund, KEIN Verbrechen, welche unumkehrbare Strafen rechtfertigt.

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