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Koch erleichtert GEZ per Mausklick um 70.000 Euro

Maik U. (28) war mit wenigen Mausklicks ganz schnell um 325.000 Euro reicher. Weil er als Online-Händler ein Geschäftskonto mit Lastschrifteinzugsfunktion hatte, zog er von diversen Organisationen die Tausender ein.

5.000 Euro zog er beispielsweise von einer Kirchengemeinde in Duisburg ein, die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) wurde um 70.000 Euro erleichtert und der CDU-Stadtverband Sontra gar um 250.000 Euro. Allerdings hielt dieser Reichtum nur einen Tag an, dann löschte Maik U. das Konto, da er Gewissensbisse bekam.

Dennoch stand der gelernte Koch dafür wegen Computerbetruges in vier Fällen vor dem Amtsgericht Dresden. "Ich war so doof und hab´s versucht", gestand er die Taten, welche er mit privaten und finanziellen Schwierigkeiten begründete. Das Urteil: 14 Monate Haft auf Bewährung.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Gericht, Betrug, Koch, GEZ, Onlinehändler
Quelle: www.sz-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2012 15:50 Uhr von ray83
 
+47 | -6
 
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rund 300000€: gestohlen = 14 monate haft

milliarden € verbrannt - dicke rente + bonus + usw. usw. usw.
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04.10.2012 16:21 Uhr von Truemmergesellschaft
 
+29 | -2
 
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was sollen die minus bei ray? er hat doch völlig recht
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04.10.2012 16:30 Uhr von ray83
 
+6 | -1
 
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vllt: welche die bei stehlen erwischt wurden??
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04.10.2012 20:00 Uhr von silent_warior
 
+5 | -1
 
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kann ja wohl nicht sein: Weshalb wurde der Mann bestraft?

Dieses Bankensystem prüft nicht mal ob der Betroffene bei ihm wirklich etwas gekauft hat, jeder kann diese Lücke ausnutzen und kriminelle machen das auch, aber so dass es niemand mitbekommt.

Es würde ganz einfach gehen, wenn etwas von deinem Konto abgebucht werden soll musst du es vorher per Internet oder Handy bestätigen.

Es scheint immer so als ob die Banken diese Lücken brauchen.
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08.10.2012 20:11 Uhr von Petabyte-SSD
 
+2 | -0
 
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Ich dachte: Wer Geld einziehen kann, der muss die Summe irgendwie bei der Bank als Sicherheit hinterlegen?!
Sonst könnte ich ja ein Gewerbebetreibender bei all seinen Kunden einfach so einstreichen und dann ins Ausland abhauen...

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