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Deutschland: Zoll verlangt 1.5 Millionen US-Dollar Gebühren für Stradivari

Die gefeierte Konzertgeigerin Yuki Manuela Janke muss für ihre Geige, eine kostbare Stradivari, 1.5 Millionen US-Dollar an Zollgebühren bezahlen. Das Instrument wurde am Flughafen beschlagnahmt, als Janke erklärte, sie habe womöglich vor, die Geige zu verkaufen.

Die Stradivari wurde im Jahr 1736 gebaut und trägt den Namen "The Muntz" und soll einen Wert von etwa 7.8 Millionen US-Dollar haben. Wenn Janke die Geige zurückhaben möchte, muss sie die üblichen 19 Prozent Zollgebühren bezahlen.

Die Geige ist eines der letzten Instrumente von Antonio Stradivari. Es ist in einem sehr guten Zustand und bekannt für seine außerordentliche Klangqualität. Janke hat einen deutschen Vater und eine japanische Mutter und hat als Konzertgeigerin deutsche und internationale Preise gewonnen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Deutschland, Dollar, Zoll, US-Dollar, Gebühren, Stradivari
Quelle: www.rnw.nl

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2012 13:48 Uhr von Didatus
 
+22 | -0
 
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@trara123456789: Du verwechselst da was. Dieser Fall hat sich erst am 28.9. ereignet. Das was du meinst war mit der Star-Violinistin Yuzuko Horigome, die im August ein sehr ähnliches Problem hatte, Damals wollte der deutsche Zoll für ihre Geige aus dem 17 Jahrhundert von Guiseppe Guarneri im Wert von rund 1 Million Euro 190.000EUR Zoll Gebühren und nochmal 190.000EUR Strafe haben.
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04.10.2012 14:15 Uhr von Shampoochan
 
+22 | -2
 
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versteh ich nicht ganz: warum muss sie Zoll bezahlen für etwas was ihr bereits gehört? Zoll zahlt man doch normalerweise nur für Dinge die man im Ausland gekauft hat und nach Deutschland mitbringt?? Und so wie es sich anhört war die Geige aber schon vor der Auslandsreise in ihrem Besitz?

[ nachträglich editiert von Shampoochan ]
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04.10.2012 15:37 Uhr von meiserhans
 
+29 | -0
 
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Original falsch widergegeben. Nicht die Geigerin hat gesagt das sie das Instrument verkaufen will, der Zoll behauptet das einfach. Dazu kommt noch das sie garnicht die Besitzerin der Geige ist, sondern eine Stiftung aus Japan die es sich zur Aufgabe gemacht hat kostbare Instrumente an Musiker aus aller Welt zu verleihen.
Auch als sie dem Zoll entsprechende Dokumente vorlegte, die das beweisen, hat dieser das Instrument einbehalten.

Sorry, aber wenn man eine News dermassen falsch widergibt, ist es vielleicht besser auf Englischssprachige Seiten zu verzichten...

[ nachträglich editiert von meiserhans ]
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04.10.2012 21:01 Uhr von mr.sky
 
+1 | -2
 
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Also die Geige wird auf fast 8 Millionen geschätzt !
d.h. aber nicht umbedingt, dass jemand dafür auch 8 Millionen bezahlt. d.h die Schätzen einfach wie teuer das Ding ist und das gilt dann als Grundlage??

Dann machen wir es doch einfach so. Soll sie mir die Geige offiziel für 1€ verkaufen. Dann bekommt der Zoll 19 cent ganz legal und ich gebe ihr das Stück wieder zurück. Einfach so!.

Wäre das dann "legal"?

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