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Müssen Autofahrer künftig eine City-Maut zahlen?

Ab Donnerstag findet in Cottbus die zweitägige Länderverkehrsminister-Konferenz statt, auf der die City-Maut diskutiert werden soll.

Die City-Maut, die vor allem die Pendler treffen würde, kann kurzfristig eine "Verstärkung der Einnahmesituation für innerstädtische Verkehrsinfrastrukturen" erreichen.

Laut dem baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann sollen Einnahmen generiert werden, um die "gesamte Verkehrsinfrastruktur" einerseits zu erhalten und andererseits zu modernisieren. Im Gespräch ist, dass jeder Autofahrer 6,10 Euro für eine Fahrt in die Stadt bezahlen soll.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Autofahrer, City, Maut, Pendler
Quelle: www.bild.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2012 06:15 Uhr von AFI85
 
+39 | -2
 
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Super!!! Dann lohnt sich es wieder mit dem öpnv Tarifzonengrenzen zu überfahren....

aber im Ernst, haben die noch alle Tassen im Schrank? Reicht der Spritpreis als Belastung nicht mehr aus?
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04.10.2012 07:15 Uhr von T¡ppfehler
 
+15 | -0
 
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Ausserdem wird es die Baubranche: auf dem Land beleben, denn in der Stadt werden sich dann viele Läden nicht mehr halten können.
Weil es sich für Pendler jetzt schon nicht mehr lohnt, werden wohl einige aus dem Club der Steuerzahler austreten.
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04.10.2012 07:42 Uhr von aquilax
 
+4 | -18
 
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04.10.2012 07:49 Uhr von aquilax
 
+4 | -20
 
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04.10.2012 07:55 Uhr von aquilax
 
+1 | -17
 
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04.10.2012 08:14 Uhr von Peter323
 
+9 | -0
 
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ich bin: eher dafür ne Politiker Maut einzuführen.

Die labern jeden Tag so einen Blödsinn, da müssen die uns einfach Schmerzensgeld zahlen.

Die suchen total verzweifelt neue Einnahmequellen, neue Steuern
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04.10.2012 08:23 Uhr von shadow#
 
+4 | -0
 
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Nette Pläne: Das ist für allerhöchstens 4-5 Städte in Deutschland sinnvoll.
Dass da mehrere Länder drüber diskutieren ist dezent übertrieben.
Das sollte Sache der jeweiligen Stadt sein, der dann auch das Geld zukommen sollte, das zumindest teilweise verpflichtend in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gesteckt werden muss.


"Grundlage der Beratungen ist ein vertraulicher Bericht der Kommission ´Zukunft der Verkehrsinfrastrukturfinanzierung´ unter Vorsitz von Karl-Heinz Daehre (68, CDU), Ex-Verkehrsminister von Sachsen-Anhalt."

Sachsen-Anhalt hat ja bekanntermaßen viele Großstädte in denen die Verkehrsbelastung in den Innenstädten ein echtes Problem darstellt :)
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04.10.2012 08:25 Uhr von Feuerfaenger
 
+2 | -13
 
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04.10.2012 09:28 Uhr von TomHao
 
+4 | -0
 
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Erstmal sollten die Politiker ihre fetten Audis in der Garage stehen lassen und selbst mit Bus und Bahn zu ihren Meetings fahren. Zweitens sollten alle ausländischen Fahrzeuge mit der Maut belegt werden. Überall werden wir auf Mautstraßen zur Kasse gebeten... die vielen Käsköppe die durch Deutschland fahren, die Ösis und Schweizer und Franzosen fahren hier allerdings kostenlos durch die Lande... die könnte man zuerst mal berappen... 6,10 Euro für eine Fahrt in die Stadt, die spinnen wohl !!! Als wäre Autofahren nicht schon Luxusgut genug...
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04.10.2012 09:46 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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@ Feuerfaenger: Mit dem Fahrrad zur Arbeit? Das mag in Norddeutschland funktionieren, sobald aber Steigungen zu bewältigen sind, hört für viele der Spaß auf und manche Wege, gerade im Süden, sind schlicht nicht machbar.

Ganz davon abgesehen, dass man dann in der Firma erstmal duschen muss. Wer will schon durchgeschwitzt arbeiten bzw. müffelnde Kollegen haben.



Ob die S-Bahn schneller oder langsamer ist, wäre für den einen oder anderen sicher zu tolerieren. Dass der ÖPNV in der Regel ein ganze Stück teurer ist, dürfte das Hauptproblem sein.


Wobei 20 Minuten einfach, also jeden Tag 40 Minuten mehr Zeit, die man nicht zur freien Verfügung hat, schon übel sind.

Jede Woche 3 1/3 Stunden, die man weniger mit seiner Familie verbringen kann, die man sein Hobby vernachlässigen muss oder die man weniger lang ausschlafen kann.
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04.10.2012 10:03 Uhr von Satko
 
+2 | -0
 
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@ Feuerfaenger: Mit dem Wort Montanindustrie (ohne Bindstrich) wird üblicherweise die Eisen- und Stahlindustrie bezeichnet.

Was die mit den Spritpreisen zu tun hat ist mir nicht ganz klar.
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04.10.2012 10:50 Uhr von kanepddj
 
+2 | -0
 
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Das "etwas" mehr Zeit für den Weg: Hi,

ja es ist möglich in einer Großstadt auf den öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad umzusteigen. Ich mache sogar beides. Die Zeit die ich dafür mehr benötige beträgt täglich ca. 40min. Leider habe ich die Option nicht immer da ich mein Kind häufig in die Kita bringen oder abholen muss, manchmal auch beides. Und wenn es darum geht mein Kind 9h oder 9h40min in der Kita zu lassen, dann denke ich schon darüber nach eher mit dem Auto zu fahren, denn ich finde 9h schon zu viel. Leider geht das hinsichtlich der Arbeitszeit nicht.
Nein ich wohne nicht auf dem Land, sondern in Berlin Spandau/Spandau und arbeite in Charlotteburg. Leider kann ich mir als Mittelständler die Mieten in Charlottenburg nicht leisten. Wenn diese Citymaut kommen sollte, wird so fürchte ich mein Kind das am Ende ausbaden müssen da ich mir diese Maut nicht leisten kann.

Vielen Dank an die "schlauen" Herren Politiker
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04.10.2012 12:46 Uhr von Feuerfaenger
 
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@Perisecor: Du bist ein klarer Fall von nicht "wollen". Ich kenne eine Menge Leute die das so wie ich machen. Man muss sich das halt organisieren. Wenn man frische Klamotten im Büro hat oder sie im Rucksack dabei hat muss man sich nur noch auf der Toilette, das sollte jede Firma haben, nur noch frisch machen und umziehen. Da müffelt nix. Hier bei uns machen das mehrere Kollegen so und da sind durchaus Anzugträger in gehobener Position darunter.

Was die tägliche Mehrzeit betrifft. Zeit ist Geld. Deswegen stehen die Leute ja zähneknirschend an der Zapfsäule weil Zeit sparen immer teurer wird. Wobei ich mir Zeit spare indem ich Sport treibe wenn andere auf der Autobahn im Stau stehen und habe dafür dann den Nachmittag frei, wo ich dann nicht ins Fitness-Studio muss, mit dem Aufzug eine Etage nach oben fahre um mich dann auf den Stepper zu stellen.

@Satko:
Hast natürlich recht, meinte natürlich die Mineralöl-Inustrie. Fängt aber auch mit "m" an. :)

[ nachträglich editiert von Feuerfaenger ]
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04.10.2012 17:01 Uhr von Peter323
 
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fakt ist: wenn der Großteil aufs Fahrrad und auf die öffentlichen umsteigt, verdient der Staat nix mehr und geht schneller Pleite, als er ohnehin schon gehen wird.

Die Straßen werden verkümmern und man baut die Straßen nur noch für die LKWs, die die Industrie, Supermärkte, etc. am laufen halten.

Das ganze ist eine Milchmädchen Rechnung. Die Autofahrer bzw. der KFZ Steueranteil ist derzeit so immens eingeplant bei den Renten, Gehältern bzw. generell im öffentlichen Haushalt, der Staat kann nicht ohne diese ganzen KFZ Steuern, auch die Steuern auf Sprit... Alles unverzichtbar derzeit.

Das gern das Fahrrad und die öffentlichen gepredigt von den Politikern gepredigt werden, also einfach gesagt: "Ihr könnt ja Fahrrad fahren, wenn Autofahren zu teuer wird", ist eher um das Volk ruhigzustellen.

Der Staat würde gar nicht ohne Autoindustrie und KFZ Steuern überleben können.

Ein paar Fahrradfahrer kann man verkraften, aber wenn alle umdenken, sind wir morgen Pleite --- das ist Realität
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04.10.2012 18:23 Uhr von Perisecor
 
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@ Feuerfaenger: "Du bist ein klarer Fall von nicht "wollen"."

Stimmt natürlich. Ich "will" ja auch in einem Haus und in keiner Höhle leben oder mein Essen aus dem Supermarkt haben und nicht jagen gehen müssen, obwohl das natürlich ebenfalls ginge.


Spor treibe ich auch lieber aus Spaß und mit Freunden oder meiner Freundin und nicht, weil ich dadurch ein paar Euro auf dem Weg zur Arbeit sparen kann.
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05.10.2012 09:00 Uhr von aquilax
 
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@don axelino: dir wird überhaupt nichts aufgedrückt.

es ist allein deine entscheidung wo du arbeitest und wie du dort hin kommst.

wenn du 500 euro für treibstoff ausgibst, nur um zur arbeit zu kommen, hast du das anscheinend recht intelligent gelöst..........

gut, wenn das gehalt entsprechend hoch ist , gibt es dann kein problem. wenn das aber nicht der fall ist, würde ich mir in deiner stelle etwas einfallen lassen. alleine schon die morgendliche stau-fahrerei inmitten all den honks auf deutschlands strassen würde mich anwidern.

jeder ist seines eigenen glückes schmied.

[ nachträglich editiert von aquilax ]

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