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Besteuerung von Streubesitzdividenden: 1.600 Start-ups wollen sie verhindern

"Startup Manifesto" heißt eine aktuelle Unterschriftenaktion, mit der Berliner Startup-Unternehmen verhindern wollen, dass die Besteuerung von so genannten Streubesitzdividenden eingeführt wird. Hintergrund der Berfürchtung: Der Europäische Gerichtshof hatte ein Ende der Steuerfreiheit in einem Urteil angemahnt.

In der derzeit geltenden gesetzlichen Regelung wollte der Gesetzgeber eine Doppelbesteuerung verhindern. Zunächst werden Gewinne vom Unternehmen versteuert, anschließend soll auch der Privatinvestor einen Teil seiner Dividende an den Staat abgeben. Die Bundesregierung will das verhindern.

Vor allem Berlin wäre betroffen. Die Bundeshauptstadt gilt nach dem Silicon Valley und den beiden Weltmetropolen New York und London als viertgrößter Standort von Start-Ups. Der Bundesrat hat sich inzwischen festgelegt. Hier gibt es eine Mehrheit für die Doppel-Besteuerung.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Steuer, Unternehmen, Philipp Rösler, Start-Up
Quelle: www.sueddeutsche.de
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03.10.2012 17:08 Uhr von Rheinnachrichten
 
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So sehr ich die Argumente für eine Doppelbesteuerung nachvollziehen kann, unter grundsätzlichen Aspekten sollte bereits versteuertes Geld aber nicht zwei Mal besteue