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Brigthon: "All you can eat"-Restaurant wirft Gäste raus - weil sie zuviel aßen

Ein Restaurant in Brighton warb mit einem "All you can eat"-Buffet. Für einmal zahlen soviel essen wie man mag. Doch für zwei kräftige Männer gilt dies nun nicht mehr.

Denn die beiden bekamen vom Chef Hausverbot. Der Grund: Sie aßen einfach zu viel. Die beiden waren in dem Restaurant Stammgäste, kamen seit gut zwei Jahren regelmäßig. Doch der Chef nannte sie nur "Schweine". Denn die beiden hätten ihm das Geschäft "kaputtgegessen".

Weiter erklärt der Chef, die beiden hätten den anderen Gästen oft alles weggegessen, bevor die überhaupt zum Essen kamen. Dazu hätten die beiden so gut wie nie etwas zu trinken bestellt. Stattdessen hätten die Männer immer nur zum kostenlosen Wasser gegriffen. Trinkgeld gab es ebenfalls nie.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Essen, Restaurant, Hausverbot, Buffet
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.10.2012 16:30 Uhr von Hirnfurz
 
+28 | -10
 
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Hahaha: das liest sich echt lustig! Bei der Vorstellung könnt ich mich kaputtlachen!

Voll die Fresssäcke. Möchte nicht wissen, wie die ausgesehen haben, dass da so viel reingeht!

Aber als anderer Kunde hätte ich das ebenfalls uncool gefunden. Lädst was auf den Teller und dir wird das am Ende noch von selbigem runtergeklaut xD

Darauf bestehen, dass sie was zu trinken bestellen oder Trinkgeld geben, kann man als Restaurantinhaber aber nicht. Dann hätte er das kostenlose Wasser abschaffen sollen.

Haha, die Quelle gibt noch mehr her:

"In George Dalmon, ehemaliger Rugbyspieler, und seinen Kumpel Andy Miles passt viel rein: großes Körpervolumen, bemerkenswertes Fassungsvermögen."

und

"Der Restaurantbesitzer machte seine Lage deutlich: "Sie sind immer in großer Eile, allen anderen beim Essen zuvorzukommen, sie verderben alles." Dalmon und Miles würden die Chinapfannen leer essen, bevor sich überhaupt jemand dem Essen nähern könnte"



[ nachträglich editiert von Hirnfurz ]
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03.10.2012 17:32 Uhr von sicness66
 
+26 | -1
 
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Erinnert mich: irgendwie an Homer Simpson...
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03.10.2012 18:00 Uhr von ParaMAX
 
+13 | -0
 
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Komischerweise sind solche Meldungen immer aus England oder Amerika!!!

Zufall?
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03.10.2012 18:13 Uhr von bigpapa
 
+27 | -4
 
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Logisch: Sie essen die Chinapfanne leer :)

Na und. "All you can eat" ist das klassische Beispiel einer Mischkalkulation.

Einer frisst für 5 , und 10 Leute fressen für kalkulierte 0,6 Leute.

Man muss nur berechnen, was 1.0 Leute essen, und dann darauf den Preis auf diese "mathematischen Portion" ansetzen das man Gewinn macht.

Wenn man aber wie dieser Wirt da anscheinend, nur 1 Pfanne hinstellt geht die Rechnung nicht auf. Der Trick bei der Sache ist nämlich das der Gewinn sich bis zu ein Gewissen Punkt steigert, je mehr man anbietet.

Ergo. der Wirt ist doof.

Gruß

BIGPAPA
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03.10.2012 18:23 Uhr von Bud_Bundyy
 
+6 | -0
 
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@kimbor es ist halt eine Mischkalkulation, wenn die Frage ist entweder alle zahlen 2 € mehr oder die beiden bleiben draußen. Dann war es eine Entscheidung zum wohl der Masse.
Klar muss ein Restaurant das aushalten, machen auch die meisten, aber nach 2 Jahren reicht es dann vielleicht auch.
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03.10.2012 19:41 Uhr von Failking
 
+4 | -1
 
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All you can eat: ´til i kick you out!
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04.10.2012 08:43 Uhr von Winneh
 
+2 | -1
 
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Beim: all you can eat geht man davon aus, das die breite masse weniger isst als was sie fürs Buffet bezahlt. Dazu kommen dann eben noch Getränke.
Wenn er so dumm ist und alles aufmal auffährt, sind die "Kostbarkeiten" eben als erstes weg, dumme planung halt!
Soll er eben mit den leckeren sachen 20 Minuten warten, kleinere Portionen anbieten, mit salzhaltigem Essen anfangen und öfters nachfüllen.

Naja und wenn 2 Gäste ihn in den Ruin futtern, macht er eh grundlegend etwas falsch.
Wer all you can eat bewirbt, sollte das dann auch einhalten.
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04.10.2012 10:14 Uhr von Mecando
 
+2 | -1
 
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Evtl. sollte man mal etwas über den Tellerrand hinaus denken.

Er hat es 2 Jahre geduldet und hat sie nicht heraus geschmissen, wie diese News es suggeriert.
Er schließt sie nur von zukünftigen Events dieser Art aus.
Er erfüllt also alle Erwartungen eines All You Can Eat Angebotes, denn er hat sie ja nicht beim Essen rausgeschmissen.

Der Besitzer spricht u.a. das Benehmen der beiden Gäste an.
Evtl. begründet sich seine Entscheidung die beiden auszuschließen und die finanziellen Probleme eher darin, dass mittlerweile zu viele andere Gäste sich belästigt fühlte, sich beschwerten und ggf. die Anzahl an Kunden aus diesem Grund zurück gegangen ist.

Unter diesen Gesichtspunkten ist das Handeln des Besitzers absolut nachzuvollziehen, aber ohne näheres Hintergrundwissen sollte man den Mann nicht verurteilen.
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04.10.2012 11:31 Uhr von aquilax
 
+1 | -4
 
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dekadent: diese angebote sind nur für dekadente, fette vielfraße, die der bedienung nicht mal 1 euro trinkgeld geben würden.

für sie ist diese gedankenlose völlerei ohne wertschätzung die krönung ihres lebens und tatsächlich bedauernswert.
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04.10.2012 12:07 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -3
 
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zitat: "Der Grund: Sie aßen einfach zu viel."

war das jetzt ein all-you-can-eat-buffet oder nicht? wie der name bereits sagt "soviel du essen kannst". wenn die beiden nunmal so viel essen können, dann ist es bei einem all-you-can-eat-buffet auch legitim das zu tun. ansonsten würde diese bezeichnung bzw. ein solches buffet seinen sinn verfehlen. und endlos essen kann niemand, auch diese beiden männer nicht. irgendwann ist jeder satt. und nur 2 menschen können sicher kein restaurant "kaputtessen". der besitzer muss also vorher schon finanzielle probleme gehabt haben und brauchte einfach einen sündenbock.

zitat: "Denn die beiden bekamen vom Chef Hausverbot."

wieso hausverbot? was haben sie denn schlimmes getan? behandelt man so stammkunden, die für regelmäßígen umsatz sorgen? wenn der besitzer all seine gäste so behandelt: kein wunder, dass er finanzielle probleme hat.

zitat: "Weiter erklärt der Chef, die beiden hätten den anderen Gästen oft alles weggegessen"

offenbar hatte der besitzer nicht nur ein nulltalent bzgl. finanzieller angelegenheiten, sondern auch bzgl. der organisation. ich war auch schon bei solchen buffets und wenn ich ein solches buffet veranstalte, dann muss ich auch dafür sorgen, dass aus der küche immer nachschub gewährleistet ist. niemand plant ein all-you-can-eat-buffet ohne nachschub einzurechnen. und dass die beiden den anderen alles weggegessen haben, ist schwachsinn. wenn es keinerlei nachschub gibt, jedoch durchaus denkbar. aber dennoch können die beiden ja nicht alles auf einmal nehmen und während die beiden essen, stehen andere am buffet und nehmen sich ihre portionen. das buffet wird ja nicht von jeder speise nur eine menge von 2 portionen aufgetafelt haben. und falls doch, dann wie ich bereits sagte: organisationstalent seitens des besitzers = null!

zitat: "Dazu hätten die beiden so gut wie nie etwas zu trinken bestellt"

und? ich bin doch als gast eines restaurants nicht dazu verpflichtet, etwas zu trinken zu bestellen. wenn ich keinen durst habe, dann bestelle ich auch nichts. außerdem ist es bei solchen all-you-can-eat-buffets auch nicht ratsam, sonderlich viel zu trinken zu bestellen, denn flüssigkeit nimmt ebenfalls ordentlich platz im magen weg. und wenn ich zu so einem buffet gehe, dann möchte ich das mit dem essen schon ausnutzen wollen.

zitat: "Trinkgeld gab es ebenfalls nie"

das allerdings muss ich den beiden gästen negativ anrechnen. es gibt dazu zwar auch keine pflicht, aber es ist einfach eine sache des anstands, ein trinkgeld zu geben wenn es geschmeckt hat und alles zur zufriedenheit war. und das war es ja offenbar auch, sonst wären die beiden nicht regelmäßig wieder gekommen.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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04.10.2012 20:10 Uhr von neminem
 
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all-you-can-eat != do-what-you-want: Sind All-can-eat-Restaurants neuerdings vom Recht ausgenommen Hausverobte zu erteilen? Um mal ganz nüchtern zu bleiben.

Aber was solls, da gehen eh nur asoziale Schweine hin, um sich vollzustopfen. Entweder die Mama, der Staat oder eben Dritte müssen sie aushalten, weil sie nichts auf die Reihe bekommen. Aber manche über mir findens bewunderswert. Für andere, normale Menschen, gibt es auch bei vertraglichen Geschäften Asozialitäts-Grenzen. Mir ist das jedenfalls zu wider, was ich hier lesen muss. Auch wenns natürlich nur ne zu 80% erfundene Geschichte für den Nachrichtenmarkt im Internet ist.
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08.10.2012 19:10 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -0
 
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Ich: Ich hätt es so gemacht wie Ather aus "King of Queens":
Als die Jugendlichen, die ihn mit gefälschten Rabattmarken betrogen haben:
"Ihr habt jedesmal meinen "SPEZIAL-DIPP" mitgegessen" :)
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06.03.2013 16:52 Uhr von sevenofnine1
 
+1 | -0
 
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Ich gehe ganz gerne zum "All you can eat-Buffet" unseres Chinesen (regelmäßig jeden dritten Donnerstag im Monat). Und das hat nicht einmal etwas mit Völlerei zu tun, ich zahle nämlich tatsächlich mehr, als ich esse. Der Vorteil ist, man kann sich von vielen verschiedenen Sachen je eine Kleinstportion nehmen. Sprich eine Gabel hiervon, einen Löffel davon. Wäre äußerst unökonomisch zu Hause so für sich zu kochen, weil man wohl kaum einen Löffel Reis und 10 Gramm Nudeln kocht, dazu 15 Gramm Ente, 20 Gramm Huhn, 10 Gramm verschiedenster Fischsorten... ich stelle mir gerade die Verkäufer in der Metzgerei vor, die mir das Fleisch in dieser Größenordnung verkaufen sollen *g*

Logischerweise finde ich es aber auch asozial, sich da bis hinten wieder durchzufressen. Hatte vor einigen Monaten auch so welche vor mir, die hatten nicht einmal genug auf den Platten gelassen, dass ich mir ein Menü hätte zusammenstellen können (wie gesagt, ich nehme immer verschiedene Kleinstmengen). Seltsamerweise ließen sie die Beilagen völlig außer Acht und haben ausschließlich ALLES Fleisch weggenommen. Ich hatte mir dann eine kleine Portion Salat zusammengestellt und auf Nachschub gewartet ... DEN hatten die auch RuckZuck weg. - Den Nachschub meine ich, nicht den Salat. Grünzeug wollten die wohl nicht.

[ nachträglich editiert von sevenofnine1 ]

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