03.10.12 14:19 Uhr
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"Messer im Rücken": Zoff bei der NRW-Piratenpartei

Der politische Geschäftsführer der Partei "Die Piraten" in Nordrhein-Westfalen ist nicht mehr in seinem Posten. Hammer wurde inzwischen seines Amtes enthoben.

Grund für die Maßnahme seien schwere Datenschutzverstöße. Zudem habe er gegen die Grundsätze der Piratenpartei verstoßen, so ein Parteisprecher.

"Das wars. Machts gut. und danke für die Messer im Rücken. Es waren interessante drei Jahre", sagte Klaus Hammer.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Messer, NRW, Piratenpartei, Rücken, Zoff
Quelle: www.express.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.10.2012 16:19 Uhr von Thalis
 
+10 | -1
 
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@Ogino: Um dann wie auch schon die letzten 60 Jahre die anderen Wirrköpfe der CDU/SPD zu wählen :D?
Klar. Ich fasse auch seit meinem 2ten Lebensjahr jeden Tag einmal auf die Herdplatte, wenn sie rot glüht, nur um festzustellen, dass sie ja wieder heiß ist...
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03.10.2012 17:03 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -3
 
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@Thalis die Wirrköpfe der CDU oder SPD zu wählen, heisst bei dir jedesmal die Hand auf den heissen Herd zu legen?
Das ist aber immer noch besser, als bei den Piraten die Hand unters Fallbeil zu legen. Das machst du nur einmal.

Meiner persönlichen Ansicht nach kann eine basisdemokratische Partei (Schwarmintelligenz) niemals richtig funktionieren, da der ganze Haufen dadurch unbeweglich und träge ist. Und vorne fehlt ein kompetenter Kopf, der eigene Entscheidungen trägt.
Schon bei kleinen Projekten merkt man, dass diese nicht vorankommen, wenn 20 Leute versuchen ihren Kopf mit einzubringen. Erst wenn ein erfahrener Projektleiter den Weg bestimmt - auch gegen andere Ansichten - kommt ein Projekt in Fahrt.
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03.10.2012 17:14 Uhr von Thalis
 
+6 | -1
 
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@Thomas: Oke und unsere nette Frau Merkel ist, so wie ich dich jetzt verstehe also kompetent? Eine studierte Physikerin, die erst behauptet unsere AKWs seien 1A und selbstverständlich sicher und dann, wie sie´s eben so oft tut, plötzlich sich dafür ausspricht, die von ihr davor noch verteidigten AKWs stillzulegen?
Also entschuldige. Wenn diese Dame schon scheinbar keine Ahnung von ihrer eigenen Fachrichtung hat, wie soll sie es dann erst von Politik haben?

[ nachträglich editiert von Thalis ]
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03.10.2012 19:26 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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@Thalis unsere Atomkraftwerke sind technisch sicher. Aber trotzdem besteht das Problem der Endlagerung. Auch besteht immer ein Restrisiko wie Terrorismus oder Flugzeugabsturz. Insofern ist Merkels Entscheidung korrekt - trotz sicherer Kernkraftwerke.

Für mich wichtiger sind aber Themen wie Wirtschaft, Finanzen, Euro, Krankenkasse, Rente, um nur wenige zu nennen. Da halte ich Frau Merkel oder Herrn Steinbrück für momentan die Kompetentesten unter allen verfügbaren
Politikern.
Alles Themen, wo die Piraten keine Erfahrung und keine Ahnung haben. Und es traut ihnen auch wohl kaum jemand zu, wie die Umfragewerte zeigen.
Die Piraten zu wählen ist doch für die meisten nur eine Protestwahl, die uns aber nicht weiter bringt, weil von den Piraten keine Lösungen kommen.
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03.10.2012 19:45 Uhr von Thalis
 
+0 | -1
 
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@Thomas: Ach und der Frau Merkel kam das mit der Endlagerung erst zwei Jahre später?
Ich widerspreche dir ja nicht. Ich finde die Entscheidung auch korrekt. Aber sei mal ehrlich, warum hat sie vor glaub zwei Jahren, als die Debatte schon mal aufkam gesagt, lassen wir sie weiter laufen?
Ich mein ihr wurde doch nicht erst jetzt klar, dass der Mist auch irgendwo gelagert werden muss.

Naja, da wiederum halte ich die Merkel nicht unbedingt für das Maximum an Kompetenz.
Ja, sicher. Es gibt Protestwählerstimmen für die Piraten. Die gabs in den 60ern auch schon bei den Grünen. Vor Jahren auch mal bei der FDP.
Aber die Ansatzpunkte der Piraten sind eben für viele ansprechend. Viele Leute fragen sich doch Heute was sie mit der Politik noch verbindet. Da kommt die Transparenz, oder eben der Versuch eine solche einzubinden, den Wählern doch mal etwas entgegen. Man möchte wissen, was für einen (im Namen des Volkes) entschieden wird. Nur kann nichts im Namen des Volkes geschehen, wenn das Volk nichts davon mitbekommt.
Und das die Piraten allein unser Land führen sollen ist sowieso quatsch. Das wollen sie selbst nicht. Vielmehr doch mal eine vernünftige Zusammenarbeit unter den Parteien. Jeder hat sein Gebiet, auf dem er gute Ansätze hat. Also warum auch diejenigen nicht machen lassen?
Ich stelle ja auch keinen KFZ-Mechaniker ein und verlange dann von ihm die Geschäftsbücher zu führen. Wenn man will geht es. Das Problem ist eben, die ethablierten Parteien sind einfach zu fest gefahren...

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