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Bayern: Viele ehemalige Schlecker-Beschäftigte noch ohne Job

Im Bundesland Bayern sind viele ehemalige Beschäftigte der Drogeriekette Schlecker noch immer ohne neue Arbeitsstelle. Bislang haben nur 1.269 Personen eine neue Arbeit gefunden.

Als Hauptgrund für die schwere Vermittlung wird die Ortsgebundenheit genannt.

"Adäquate Arbeitsplätze liegen selten um die Ecke. Zudem können die gewünschte Arbeitszeit oder zu hohe Lohnvorstellungen im Einzelfall einer Einstellung im Wege stehen", erklärte Ralf Holzwart, Chef der BA-Regionaldirektion.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bayern, Job, Schlecker, Beschäftigte
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.10.2012 10:47 Uhr von NilsGH
 
+20 | -3
 
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Achsoooo, na klar Die Bundesagentur mal wieder:

1. Ortsgebundenheit: Na sicher wird eine ehemalige Schleckerangestellte, von denen viele Familienmütter waren/sind liebend gern in eine 200 km entfernte Stadt ziehen. Logisch!

2. Zu hohe Lohnvorstellungen: Bei Schlecker - und das muss man dem Laden einfach mal zu Gute halten - gab es keine 400,- € Kräfte. ALLE waren Kranken- und Sozialversichert und hatten einen (teils befristeten) Vertrag über eine gewisse Stundenzahl. Also nix 400,- € Sklavenarbeit. Aber für mehr als 400,- € arbeiten gehen zählt ja heute schon zur Sparte "zu hohe Gehaltsvorstellungen". ALLE arbeiten sie mittlerweile nur noch mit einer Filialleitung plus Vertretung in Festanstellung und dann noch acht 400 € Kräften. Ob DM, Deichmann, Takko, Atelco, úsw. ... Fast jede Firma im Einzelhandel stellt sein Geschäft auf das Fundament der Sklavenhaltung.

Hmm, die Kritik an der gewünschten Arbeitszeit wird wohl ins gleiche Horn stoßen: Bei einem 400 € Job muss man in der Regel im Einzelhandel bereit sein alle x Tage zu wechseln. Sprich: Montag bis Mittwoch arbeite ich von 8:00 bis 14:00, Do. nur von 14:60 Uhr und Freitag und Samstag von 12:00 bis Ladenschluss. Dafür dann 14 Tage gar nicht und dann geht das Spiel von vorne los. Das macht man für einen absoluten HUNGERLOHN natürlich gerne!

Lieber Herr "Chef der Bundesagentur Regionaldirektion",
wie wäre es, wenn Sie sich mal nur für ein halbes Jährchen für 400,- € versklaven lassen?! Sie müssten dann wohl aus Ihrem schicken Büro raus, also nix mit Klimaanlage. Achso, und von den 400,- € müssten Sie dann aber auch leben .... Haben Sie Frau und Kinder? Na die werden sich über den Umzug in den sozialen Wohnungsbau sicher freuen. Achso, und die Geburtstagsgeschenke fallen dann zukünftig auch kleiner aus. Auto? Ha, können Sie für die sontigen Ausgaben verkaufen. Sprit können Sie sich eh nicht mehr leisten.

Idiot!

@shinari:

Erstens waren das gleich sehr viele Frauen, die in die Arbeitslosigkeit gingen. Und zweitens stehen Sie repräsentativ für eine Personengruppe, die in der Regeln eher schwierig in den Arbeitsmarkt zu vermitteln ist. Und unsere Politik hat bei der Pleite groß das Maul aufgerissen, man bräuchte ja unbedingt Leute. Daher ist es nun wirklich "erschreckend", wie wenige vermittelt wurden .... ^^

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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03.10.2012 11:20 Uhr von RoyBatty
 
+2 | -3
 
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Tja: der Schlecker-Boykott initiiert von Ver.di&Co. war ein voller Erfolg. Glückwunsch! Der Patient ist tot und wie bei jedem Streik oder Boykott trifft es eben am Ende nicht die ominösen "Reichen".
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03.10.2012 13:59 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
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Ich trauere dem Laden nicht nach Schlecker hat seine Mitarbeiter sehr schlecht behandelt. Meine Freundin hat da in den 90er Jahren kurz gearbeitet und nach etwa 6 Monaten selbst gekündigt (unbezahlte Überstunden, Ware musste von zuhause vom eigenen Telefon bestellt werden)
Die Leute, die das länger durchgehalten haben, waren offensichtlich auch in den letzten 15 Jahren nicht in der Lage sich einen besseren Arbeitgeber zu suchen. Entweder mangels Ehrgeiz oder mangels besseren Angebotes in der Umgebung.
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03.10.2012 14:54 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -1
 
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lol haha muahahaha: "zu hohe lohnvorstellungen" bwahahaha

als ob jemand, der für schlecker gearbeitet hat diesbezüglich ein völlig anderes niveau kennen gelernt hat :D

emanzipation ladies! ständig fordern (frauen sollen unabhängig sein, etc. blabla) aber nicht liefern wollen (eine vernünftige ausbildung abschliessen).
träumen die vom arschgeleckten honigkuchenpferd?

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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03.10.2012 16:06 Uhr von xlibellexx
 
+0 | -1
 
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hmmm ....? die sind ja so stark daran interessiert die Schlecker Mitarbeiter unter Dach und Fach zu bringen ...also ich Weiss das viele Mitarbeiter über 40 Waren , hier erneut was zu finden wird schwer sein , wir Wissen ja wie unser Arbeitsmarkt ist .....

....

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