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Somalia: Kenianische Armee befreit Küstenstadt von islamistischer Schabab-Miliz

Ende vergangener Woche landeten kenianische Marinesoldaten am Hafen der unter der Kontrolle islamistischer Schabab-Milizen stehenden somalischen Küstenstadt Kismayo. Die Militäraktion fand im Zusammenspiel mit dem somalischen Militär und Truppen der Afrikanischen Friedensmission AMISOM statt.

Tatsächliche Kampfhandlungen gab es nach Angaben des "Spiegel" nur wenige, die Islamisten zogen sich scheinbar beeindruckt von der Aktion schnell zurück, ließen jedoch über ihren Militärsprecher eine Warnung verlauten: "Sie gehen uns in die Falle. Wartet ab und schaut, was mit ihnen passieren wird".

Die Soldaten können sich aus Furcht vor Scharfschützen, Sprengfallen und Selbstmordanschlägen jedoch nur langsam vorarbeiten. Ein stabiler Frieden wird in der Stadt wohl nur schwer zu etablieren sein, da durch das entstandene Machtvakuum zunächst Chaos ausbrach und ein Machtkampf der örtlichen Clanchefs befürchtet wird.


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WebReporter: Thallian
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Armee, Somalia, Kenia, Miliz, Küstenstadt
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2012 19:47 Uhr von ohyeah
 
+6 | -2
 
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Allahu akbar
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02.10.2012 20:26 Uhr von usambara
 
+1 | -3
 
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wenn man bedenkt das die Bodenoffensive von Kenia aus bis Kismayo (200km)
seit dem Frühjahr im Sand stecken geblieben ist, haben die neuen US-Gummiboote mehr Erfolg gezeigt.
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02.10.2012 20:42 Uhr von Phyra
 
+1 | -1
 
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echt bescheuert, dass menschen sich gegenseitig imemr mti gewalt beweisen muessen, dass sie ja die besseren waeren, und nciht einfach gleichberechtigt nebeneinander leben koennen.
sollen sich die clanfuehrer doch freuen, dass die stadt nichtmehr besetzt ist -__-
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02.10.2012 22:48 Uhr von gmaster
 
+1 | -3
 
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Quelle Spiegel...

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