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Umfrage: 65 Prozent der Briten würden Todesstrafe wieder einführen

Das britische Meinungsinstitut "Angus Reid Public Opinion" hat eine Online-Umfrage zum Thema Todesstrafe gestartet. An der Umfrage nahmen 2.009 Briten teil.

66 Prozent der Befragten sehen demnach die Todesstrafe als Abschreckung. 62 Prozent fanden, dass die Todesstrafe bei einem Morddelikt angemessen wäre. Bei den Todesstrafengegner antworten 80 Prozent, dass sie sich Sorgen machen würden, dass Unschuldige hingerichtet werden könnten.

Insgesamt ging aus der Umfrage hervor, dass gut Zweidrittel der britischen Bevölkerung hinter einer Parlamentsdebatte bezüglich der Wiedereinführung der Todesstrafe stehen würde.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Umfrage, Todesstrafe, Brite
Quelle: www.angus-reid.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.10.2012 00:11 Uhr von supermeier
 
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Wohl Anrainer: von diversen Problemvierteln befragt, darauf bedacht die intellektuelle Unterschicht zu bevorzugen.
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05.11.2012 14:10 Uhr von Schwertträger
 
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Eindrucksvoll bewiesen, dass 66 Prozent der Befragten denkfaul sind.
Es ist mittlerweile sowohl bekannt als auch bewiesen, dass die Todesstrafe NICHT abschreckt. Und zwar aus zwei Gründen:

1.) Die meisten Taten passieren relativ spontan. Und wenn geplant, dann nur bis Tat und Fluchtweg. Über das Hinterher macht sich ein Täter (bis auf ganz wenige Ausnahmen) keinerlei Gedanken.
Triebgesteuerte Täter haben zudem noch nicht mal die Möglichkeit, ihre Triebe verstandesgemäss gegen die Folgen abzuwägen.

2.) Glauben 99% der Täter, dass sie sowieso nciht erwischt werden, die Strafe bei ihnen also auch nicht zur Anwendung kommt.


Also handelt es sich bei der Todesstrafe lediglich um ein Instrument zur Befriedigung des Bauch- und Rachegefühls der blutdurstigen Bevölkerung, die schon immer gern die Schauerlichkeit von Hinrichtungen genossen hat.
Und gerade diejenigen, die die Gefühllosigkeit und mangelnde Empathie der Täter herausstreichen und damit das Verdienen einer Todesstrafe formulieren, haben selber in diesem Bereich Probleme, denn andernfalls könnten sie kaum ertragen, dem Täter den Tod zukommen zu lassen. Tatsache ist aber, dass die meisten eben doch gern töten, nur gern mit auberen Händen, wenn jemand anderer den Hebel betätigt und es auch noch offiziellen Anstrich hat.



Würden Strafen generell wirklich effektiv abschrecken, gäbe es nicht so viele Straftaten.
Mal ein Beispiel: Für einen Bürgerlichen beispielsweise ist es megapeinlich und gesellschaftlich ein Über-GAU, wenn er im Dorf als Ladendieb bekannt wird. Das ist quasi eine halbe Todesstrafe. Dennoch gibt es auch in so einem Umfeld Ladendiebe. Einfach weil die davon ausgehen, dass sie nie erwischt werden.

Und bei einem minderbemittelten Tankstellen-Überfalltäter kann man noch viel eher davon ausgehen, dass er sich für den Grössten hält und fest daran glaubt nie gepackt zu werden.

Wenn, dann ist eine Strafe eher dafür geeignet, dem bereits erwischten Täter ein zukünftiges Leben ohne Straftat schmackhafter zu machen, was die Gesellschaft am Laufen hält.
Und dann steckt natürlich auch noch ein bisschen Beruhigungspille für´s Volk in so einer Strafe, dass so gern an Gerechtigkeit glauben möchte, obwohl es so etwas gar nicht geben kann.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]

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