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USA: Aldi eröffnet erste Filiale in Manhattan

Der Discounter Aldi eröffnet am heutigen Montag seine erste Filiale im New Yorker Stadtteil Manhattan. Und das in einem der armseligsten Viertel des Stadtteils.

517 East 117th Street ist die Adresse, in deren Umgebung sich hauptsächlich Mexikaner und Puerto Ricaner finden. Eben jene, die als letztes zugewandert sind und kaum Geld in der Tasche haben. Zudem sind hier die Mieten niedrig, was einer der Gründe von Aldi für den Standort gewesen sein dürfte.

Der Laden selbst ist in der East River Plaza, einem der wenigen Einkaufszentren in Manhattan. Aldi kam hier Wal-Mart zuvor, welcher schon seit Jahren versucht einen seiner riesigen Einkaufs-Tempel in Manhattan zu errichten.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Aldi, Eröffnung, Filiale, Manhattan
Quelle: www.rp-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2012 10:41 Uhr von BigLemz
 
+14 | -3
 
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schön und gut: aber kann mir gut vorstellen das der aldi dort bald ausgeraubt wird....
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01.10.2012 10:48 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -9
 
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Ein Viertel eines Viertels? Manhattan ist doch selber schon ein Stadtviertel von New-York. Das nomml vierteln?

OK - New-York ist schon wirklich groß, aber komisch liest es sich schon.
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01.10.2012 11:22 Uhr von MarcTaleB
 
+19 | -0
 
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Mal einige Infos: 1. East Harlem (oder auch El Barrio) zählt als eine der Up-and-Coming Gegenden der nächsten 10 Jahre in Manhattan. Lagen vor 6-7 Jahren die Mieten für ein etwa 25qm Apartment noch bei etwa $700, sind es mittlerweile rund $1000. In 5 Jahren wird es bei $1500 liegen. Und man kann sich dort auch schon fast sicher fühlen. Selbst junge Frauen wandern dort sogar nachts herum. Die Bronx, in der sich bereits ein ALDI befindet, ist nur ein wenig schlimmer (zählt aber auch zu einer Up-and-Coming Gegend).
Das liegt daran, weil die ganzen Hipster und Künstler wie verrückt umziehen und immer geschlossen neue, günstige Gegenden suchen. Sobald die aber irgendwo gelandet sind (wie momentan z.B. in Williamsburg), schießen die Preise in die Höhe und die Hipster ziehen weiter.
So läuft das schon seit einigen Jahrzehnten.
Das Übel in New York ist größtenteils ausgemistet dank der Politik der letzten 10 Jahre (dank Gulliani, der die Polizeipräsenz extrem verstärkt hat) und der hohen Mietpreise und lebt jetzt hauptsächlich in Coney Island und Umgebung.
Da werden die Hipster aber nicht so schnell hinziehen, weil das zu weit von Manhattan entfernt ist.

2. ALDI (und auch andere Diesounter wie Walmart und Target) werden sehr unwahrscheinlich eine Filiale unterhalb der 110. Straße bekommen, denn dort gilt eine Art Sondergenehmigung für sozusagene Tante-Emma bzw. Familienläden, die bei den Manhattanies besonders beliebt sind, obwohl die bis zum dreifachen des Discounterpreises kosten.
Einzige Ausnahme ist der Kmart in der Penn Station (die CVS´s, Walgreens und DuaneReade zählen nicht, da eigentlich große Aptheken mit eben solchen Preisen, wenn´s nicht gerade Angebote gibt).
Die Trader Joe´s werden nur kläglich angenommen und werden wohl bald (zumindest im südlichen Teil Manhattan´s) wieder verschwinden. Durch die hohen Mieten können die die Preise einfach nicht halten. Gab letztes Jahr wunderschöne Artikel darüber in der New York Times und sogar der Village Post. Muß mal suchen, falls Interesse besteht.
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01.10.2012 12:48 Uhr von alimehmethasan
 
+3 | -0
 
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@BigLemz Ganz klare Fall von zu viel: Gangsta Rapper Filme angeschaut. Wenn Du NY besuchst wirst Du sehr enttäuscht sein was die Kriminalität angeht.
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01.10.2012 13:05 Uhr von MarcTaleB
 
+1 | -0
 
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@comic1: Im Prinzip macht es schon Sinn. Denn ALDI will auch sehr viele deutsche Produkte zu vernünftigen Preisen anbieten.
Deutsche Produkte sind in den USA sehr begehrt, aber leider viel zu teuer ($2,50 für meine geliebten Pico-Balla).
Ich würde mich freuen, wenn hier einer aufmacht...
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01.10.2012 13:13 Uhr von jens3001
 
+1 | -1
 
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comic1: ich gehe mal davon aus, dir ist nicht bekannt wo Aldi alles ist.

In den USA habe ich 1994 zum ersten Mal einen Aldi gesehen (damals in Oklahome, oder evtl. wars Texax, bin mir nicht mehr ganz sicher).

Und zu der Zeit war er schon nicht mehr "neu".

Aldi wird in den USA generell auch sehr gut angenommen, die stehen auf deutsche Marken und Produkte.

Sei es Lebkuchen, Marzipan, bestimmte Mehlsorten, Brote, Brötchen, usw., die Amis lieben es und kaufen das wie irre.
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01.10.2012 13:19 Uhr von RUPI
 
+2 | -0
 
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@comic1: Aldi ist schon sehr lange (seit 1976) in den USA aktiv.

Und warum auch nicht? Die Amis drängen doch auch auf ausländische Märkte obwohl es dort überall schon "Platzhirsche" gibt.
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01.10.2012 16:27 Uhr von Hugh
 
+1 | -1
 
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MarcTaleB hat Recht: Das New-York-Bild, das einige haben, ist immer noch abenteuerlich. Die Ecke rund um Spanish Harlem ist kein Elendsviertel, also man sollte schon mal die Kirche im Dorf lassen. Auch die (riesige) Bronx ist eine Ecke, in der man auf höflichere Personen trifft als bei uns.
Ich würde (und bin bereits) jederzeit in Harlem und der Bronx spazieren gehen, auch nachts. Das kann ich von einigen hiesigen Ecken nicht behaupten. Man wird dort drüben vor allem nicht so angepöbelt, wie es hier üblich ist.
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01.10.2012 19:13 Uhr von maxedl
 
+1 | -0
 
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Aldi: ist auch in Australien zu finden.
Also auf inzwischen 3 Kontinenten.
Nur in Afrika, Asien und dem Südpol gibt es noch keinen Aldi!

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