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Niederlande: Ganzes Dorf nur für Demenzkranke

Hogewey sieht auf den ersten Blick wie ein kleines niederländisches Dorf aus - Häuser, Straßen, Parks, Geschäfte, ein Café und ein Restaurant.

Doch in Hogewey gibt es nur demenzkranke Bewohner, denn in Wirklichkeit ist das Dorf ein Pflegeheim, "verkleidetes" Pflegepersonal inklusive. Das Projekt ist ein revolutionärer Ansatz zur Betreuung Demenzkranker.

Ihnen wird eine Welt vorgespielt, die zu ihnen passt - mit dem Erfolg, dass sie trotz ihrer Krankheit zufrieden und aktiv bleiben. Schon finden sich Nachahmer und gerade für Österreich könnte das "Disneyland" für Demenzkranke ein interessanter Ansatz sein.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Niederlande, Dorf, Pflege, Demenz, Kranke
Quelle: orf.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2012 12:15 Uhr von Skizzler
 
+19 | -1
 
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es tut gut: zu wissen, dass es noch etwas wie wertschätzung auf dieser welt gibt - es wird nicht einfach sein, mit solchen leuten umzugehen, ich spreche da aus eigener erfahrung und es stimmt mich unsagbar froh, dass jemand so eine idee hatte und vorallem leute gefunden hat, die hier mitziehen!

großer respekt an diese menschen!!
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01.10.2012 12:32 Uhr von Phillsen
 
+4 | -0
 
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Wie hilft das? Also das man neue wege beschreitet und nicht einfach nur die Kranken "wegsperrt" find ich schonmal gut.
Aber wie hilft das denn?
Ich weiß zu wenig über Demenzerkrankungen, aber bedeutet das nicht dass man alle möglichen Dinge vergisst?
Was bringt es denn dann so eine Anlage zu betreiben?

...

Okay, hab mal die Quelle studiert. Würd ich euch auch empfehlen scheint ein wirklich sinnvoller Ansatz zu sein.
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01.10.2012 12:38 Uhr von deereper
 
+0 | -0
 
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die: Die leute werden dort überwacht..
Demenzkranke kann man kaum alleinen lassen weil die weglaufen oder sonst was, dort findet man die gleich wieder
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01.10.2012 13:44 Uhr von MC_Kay
 
+13 | -4
 
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Ich stelle mir das auch etwas witzig vor.
In dem dortigen Restaurant arbeiten nur Demenzkranke und wird von Demenzkranken besucht.

Ein Kunde bestellt sich eine Suppe.
Dies merkt sich die Angestellte und geht weg.
Beim Koch angekommen weiß sie nicht mehr, was bestellt wurde und sagt ihm, dass Bratwurst mit Sauerkraut bestellt wurde.
Kurze Zeit später geht der Gast zur Mitarbeiterin und fragt nach, wo sein Steak ist. Die fragt beim Koch nach, der den Kuchen fertig hat.
Der Gast bekommt den Kuchen und bedankt sich für den Kaffee.

Alle sind glücklich :D
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01.10.2012 13:51 Uhr von MacGT
 
+6 | -0
 
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@ MC_Kay: Grundsätzlich eine lustige Geschichte, aber ich hoffe du verzeihst mir, seit mein Vater an Demenz erkrankt ist kann ich über sowas nicht mehr lachen. Für die Demenzkranken und ihre Angehörige ist diese Krankheit halt leider nicht ganz so lustig, wie du sie dir scheinbar vorstellst...
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01.10.2012 13:59 Uhr von Slingshot
 
+5 | -0
 
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@ MacGT: Keine Krankheit ist lustig wenn man unmittelbar mit ihr konfrontiert wird.
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01.10.2012 15:38 Uhr von rolling_a
 
+1 | -0
 
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MacGT: Wenn man sein eigenes Leben behalten will und auch seine geistige Gesundheit, dann tut man gut daran einem solchen Schicksal nach einer gewissen Zeit nicht mehr mit Wut, Erschrecken und Trauer zu begegnen, sondern mit Objektivität und eben auch Humor. Es ist klar, daß sowas erst nach einer gewissen Zeit funktionieren kann.

Ich erinnere mich noch daran wie meine Großmutter die Polizei rufen wollte, weil sie mich nicht mehr erkannt hat und ich plötzlich in ihrer Küche stand. Ich hatte Glück, ihr fiel die 110 nicht mehr ein... Im Nachhinein fand ich das eher komisch als erschreckend, auch heute noch, wie will man sowas denn auch sonst verarbeiten?
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01.10.2012 20:33 Uhr von cure
 
+2 | -0
 
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Auch hhier: Haben wir hier auch, nennt sich Regierungsviertel

An den Versprechen vor der Wahl kann sich
dort keiner der Bewohner nach der Wahl mehr erinnern



[ nachträglich editiert von cure ]

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