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Kartoffelfäule: Forscher untersucht 190 Jahre alte Proben

Zwischen 1845 und 1849 wütete in Irland Phytophthora infestans, die sogenannte Kartoffelfäule. Etwa eine Million Iren verhungerten durch den Pilz und zwei Millionen wanderten aus.

Ein Forscher hat nun die Proben unter die Lupe genommen, die Wissenschaftler damals von den verseuchten Kartoffeln nahmen, trockneten und zermahlten. Wie sich der Pilz verbreitet war bisher bekannt, jedoch nicht wie er im Winter überleben kann. Denn im Winter gibt es kein Kartoffelkraut.

Die Sporen sitzen auf den Blättern und werden vom Wind verbreitet. Der Forscher fand heraus, dass die Sporen in den Knollen überlebten. "Es war die weise Voraussicht dieser beiden Forscher des 19. Jahrhunderts, diese Proben zu archivieren, damit wir heute die Kartoffelfäule besser verstehen", sagte der Forscher.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Kartoffel, Proben
Quelle: www.spiegel.de

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