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Für Filmprojekt: Ex-Bundespräsident Christian Wulff wollte Geld von Siemens

Es gibt erneute Enthüllungen über den zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff. Demnach soll er Geld von Siemens erbeten haben, um ein Filmprojekt eines Freundes zu unterstützen.

Bei dem Streifen handelt es sich um den Film "John Rabe" von David Groenewold, der mit Wulff befreundet ist. In dem Film geht es um einen Siemens-Manager im Zweiten Weltkrieg, der sich in China als Lebensretter für tausende Menschen erwies.

"Ich habe die Bitte, dass die Siemens AG sich stärker als bisher in das Projekt einbringt", schrieb Wulff, der anbot, dass Siemens auch eine Beteiligung bei der "Auswertung des Films" erhalten könne. Groenewold bezahlte Wulff offenbar im Gegenzug für diese "Kontaktanbahnung" einen Oktoberfestaufenthalt.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geld, Chef, Siemens, Bundespräsident, Christian Wulff
Quelle: www.spiegel.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2012 21:01 Uhr von HetzersindKetzer
 
+5 | -2
 
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John Rabe ist ein sehr guter Film, aber ich kann nirgends sehen, dass der von David Groenewold war. Weder war er da als Regisseur, noch als Produzent beteiligt.

Übrigens: Der Film hat 8 Preise gewonnen.

Da werden auch die Gräueltaten der Japaner an den Chinesen gezeigt (Enthauptungen). Hätte ich von einem deutschen Film nicht erwartet.

So als Verteidigung für den Film, aber nicht für den Wulff.

[ nachträglich editiert von HetzersindKetzer ]
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29.09.2012 23:20 Uhr von Floetistin
 
+5 | -22
 
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30.09.2012 03:27 Uhr von Starbird05
 
+7 | -1
 
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@Floetistin: Wenn man keine Ahnung hat.... einfach mal die............. halten.

Wulff war und ist eine Schande für Deutschland
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30.09.2012 06:26 Uhr von Leeson
 
+2 | -0
 
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JUTI!!! Da drehe ich jetzt n Filmchen über die Anfange Microsofts
und verlange dann auch eine Beteiligung.

Ist zwar ein alter Hut aber wenn ich kündige,
bekomme ich nix vom Staat.
Er schon... das ist ganz frecher ;)
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30.09.2012 09:27 Uhr von El Damiano
 
+3 | -0
 
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Ich mag Floetistinen: auch nicht!
Bläserinen sind mir lieber... ;-)
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30.09.2012 09:40 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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ParaShut, ich würde wetten, seine Frau verläßt das Land freiwillig.
Für die ist Deutschland verbrannter Boden.
Sollnse hingehn, wo der Pfeffer wächst.
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01.10.2012 00:09 Uhr von AMB
 
+0 | -3
 
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Muß ein Präsident sich selbst aufgeben? Also mal ganz ehrlich, hat der Präsident damals ein amtliches Schreiben an Siemens abgeschickt und die Firma gebeten dies zu tun, oder hat er höflich und freundschaftlich gefragt, ob Sie sich nicht höher an diesem Vorhaben beteiligen wollen?

Ich würde mich wohl dafür interessieren wie das abgelaufen ist. Womit ich ein wirkliches Problem habe, ist die Art und Weise, in der man hier mit unserem Amt des Präsidenten verfährt. Warum sollte zukünftig noch jemand Präsident werden wollen, wenn er dadurch jeglicher Privatspäre beraubt würde und vor allem, wenn er damit rechnen müßte, daß er selbst einfachst Freunschaftsdienste nicht mehr tätigen darf.

Wenn ich jemanden kenne und durch diese Kenntnis einem Freund einen Gefallen tun kann, weil ich gleiche Interessen zusammen führen kann, dann tu ich das. Wenn der erfreute Freund mich darauf hin in der Kneipe einläd, weil er dies eben aus freien Stücken gern tut, lehne ich nicht ab.

Warum also sollte man dem Präsidenten einen Vorwurf daraus machen, wenn er sich auf´s Volksfest einladen läßt. Solche Einladungen können sogar erfolgen, ohne daß man etwas dafür tut und nur weil ich irgend einen bestimmten Job hätte würde ich nicht einsehen, diese immer abzulehnen.


Unser Präsident schon?

Für mich hat irgend jemand seine Dreckige Wäsche mit Herrn Wulff zu lasten des Deutschen Ansehens gewaschen und dafür mindestens mal 500.000 Euro in Recherchen gesteckt um dann auch immer wieder mal was für die Presse zu haben und gleichzeitig vollkommen rücksichtslos auf dem Ansehen des Volkes herum zu reiten. Der Präsident ist bei uns nur für eine bestimmte Zeitperiode im Amt und kann danach sehr wohl ersetzt werden. Man hätte darauf ebenso warten können, ohne den Ruf Deutschlands derart zu schädigen. Mich störrt es wehement, daß wir Deutschen so etwas zu gelassen haben und ich bin davon überzeugt, daß Deutschland im zweiten Weltkrieg nicht mal in Polen beim Einmarsch Erfolg gehabt hätte, wären die damaligen Bürger in Bezug auf Zusammengehörigkeit und Ehre sowie Ansehen nur ansatzweise mit denen von Heute zu vergleichen. Sie wurden damals vielleicht Fehlgeleitet aber eines ist sicher, die wenigsten von ihnen waren Nestbeschmutzer.
Für die Tatsache der Fehlleitung, mache ich ihnen weniger einen Vorwurf, denn damals war der Bürger die Medien, Radio und Fernsehen noch nicht gewöhnt und war deshalb eben noch etwas anfälliger der Propaganda ausgeliefert als wir das Heute vielleicht erkennen können.
Allerdings habe ich mit großer Achtung festgestellt, daß alle mir bekannten Menschen der damaligen Zeit weniger Wortbrüchig, weniger vertrauensbrüchig, weniger faul, viel Zielstrebiger und fleißiger als die meisten heute waren.

Jetzt jedoch hier in unserem Land eine Hetzjagt auf einen von uns zum Präsidenten erhobenen Mann zu machen, die fast schon mit dem damaligen Verhalten gegenüber den Juden gleich zu setzen ist empfinde ich schon vor dem Hintergrund dieser Vergangenheit als verfehlt. Das so etwas jedoch in derartiger Weise betrieben werden kann zeigt mir nur, wie wenig man aus der Vergangenheit gelernt hat.

Für mich hat sich vieles offenbart, als ich gelesen habe, was man seiner Frau vorwarf, weil sie mal auf irgend einer Fete etwas gesagt hatte, daß ich kurz als angeben titulieren würde und daß manche Bürger ab und zu tun. In ihrem Fall hat man daraus gleich nochmal einen Fallstrick gelegt, der den Präsidenten zum stolpern bringen sollte. Allerdings braucht es schon sehr hoher Energie beim Recherchieren um überhaupt solche Dinge zu finden.

Den Schaden den das Amt genommen hat, konnte mal leicht wahrnehmen, denn zwei vorgeschlagene mögliche neue Präsidentenanwärter haben diese Ehre sofort abgelehnt. Vermutlich wollten sie auch in Zukunft Menschenrechte auf eine Privatsphäre geniesen.
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01.10.2012 00:24 Uhr von AMB
 
+0 | -1
 
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Den Film hab ich noch nicht gesehen: Allerdings würde jeder Mensch der Regierung somit verurteilt werden, falls er jemanden um etwas Unterstützung bittet. Nach dem was so über den Film alleine nur hier in dem Ticker steht, jedoch, würde ich sogar so weit gehen wollen, zu behaupten, daß Menschen auf die Barikaden gehen, weil ein Regierungsmitglied eine für das Mitglied gute Sache durch Werbung unterstützt.
Wer wird demnächst an die Wand gestellt, weil er einer AIDS Stiftung etwas mehr Geld beschert hat oder weil er einer Stiftung zur Bekämpfung von Krebs geholfen hat? Wenn die ihm dann auf einer Veranstalltung dummerweise sogar noch etwas Verpflegung zu kommen lassen, hat das Regierungsmitglied voll Verloren?

Wie blöd kann man eigentlich sein.

Das Niveau, hier allerdings läßt mich vermuten, daß jeglicher normale Komentar sinnlos ist, denn wie sagt man so schön, der Niveau lose zieht einen auf seine Ebene und dort gewinnt er auf grund seiner Erfahrung. Welches Niveau? Na kann man schon sehen, wenn man die Komentare zum Beitrag einer Dame hier liest und dabei mal beachtet, wie diese bewertet wurden.

[ nachträglich editiert von AMB ]

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