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Schlecker: Insolvenzverwalter erhält rund 15 Millionen Euro

Experten schätzen die Vergütung des Insolvenzverwalters der Schlecker-Pleite, die Kanzlei Schneider und Geiwitz, auf runde 15 Millionen Euro, was diese mittlerweile auch bestätigten. Der Betrag würde sich in dieser Größenordnung bewegen, wobei es hierfür einen gesetzlichen Rahmen gäbe.

Insgesamt 25.000 Arbeitnehmer verloren durch die Insolvenz Schleckers ihre Arbeit. Geiwitz betonte gegenüber den "Stuttgarter Nachrichten", dass es eine solche Insolvenz zweimal in zehn Jahren geben würde, wobei das Managen der 6.000 Filialen aus dem Stand heraus eine Herausforderung darstellen würde.

Den Gläubigern der einstigen Drogeriekette kann Gleiwitz trotz des kürzlichen Verkaufs der spanischen Filialen kaum Hoffnung machen. So sei eine teilweise Zahlung, eine so genannte Quotenzahlung, nicht gesichert. Bei der Karstadt-Insolvenz hatte der Verwalter 2010 32 Millionen Euro erhalten.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Insolvenz, Arbeitslosigkeit, Schlecker, Insolvenzverwalter
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2012 14:34 Uhr von Bildungsminister
 
+28 | -1
 
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Man muss sich fragen, ob 15 Millionen Euro angesichts derart vieler Arbeitsloser durch die Pleite, und etlicher Gläubiger, gerechtfertigt ist. Ich kann mir vorstellen, dass der Job nicht einfach ist, aber was daran rechtfertigt 15 Millionen Euro? Ob das Geld an anderer Stelle nicht besser investiert wäre, werden wir wohl nie erfahren. Pietätlos ist diese Summe allemal, auch wenn es in der Branche üblich sein mag, und gesetzlich geregelt ist.
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29.09.2012 15:16 Uhr von Pils28
 
+17 | -3
 
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Für die Summe kann man ein Team von: 100 Männern etwa ein Jahr lang arbeiten lassen. oder allen Schlecker Mitarbeitern einen Familienurlaub bezahlen.
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29.09.2012 16:09 Uhr von Phyra
 
+4 | -10
 
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ihr wisst also alle wie groß deren team ist, was sie alles machen und verwalten muessen und welcher arbeitsaufwand dahinter steckt, dass ihr das beurteilen koennt, ja?
also ich weiß es nicht, und fue rmich sieht es auch so aus als haettet ihr nur die summe gelesen und euch direkt mal darueber aufgeregt.
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29.09.2012 16:20 Uhr von HMKabel
 
+12 | -5
 
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Stinkfaule Insolvenzverwalter: Diese A...... kassieren ihr Geld, egal, was sie dafür tun. Das muss sich ändern. In anderen Europäischen Ländern bekommen diese Leute für eine Insolvenz fast gar nichts. Und je mehr vom Betrieb übrig bleibt, je mehr Arbeitsplätze gerettet werden, um so mehr Geld bekommen sie. Nur hier nicht. Hier muss man nur ein geldgeiles Ar...... sein um abzukassieren. Nichts tun und fett Geld einstreichen. Da wünscht man sich die körperliche Züchtigung zurück für Berufsgruppen dieser Art.

[ nachträglich editiert von HMKabel ]
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29.09.2012 16:36 Uhr von bigpapa
 
+4 | -8
 
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@ Pils28 und andere: Ich wette das diese Insolvenz einer Menge Bürokräften, Anwaltsfachgehilfen etc. für min. 1-2 Jahre einen Job besorgt.

Es ist ja nicht so, das man 2 x zum Gericht rennt und 5 Telefonate macht, und dann zu Bank 15 Mio. kassieren.

Es muss erst mal die komplette Buchhaltung überprüft werden, Sachwerte gefunden und erfasst werden. Fehler gefunden und beseitigt werden,. und da man in DE ist, ne Menge Unterlagen erzeugt werden.

Allein den Status der 2.500 Mitarbeiter und ihre Ansprüche festzustellen ist ne Menge Arbeit.

Ausnahmsweise glaube ich das diese 15 Mio. eine völlig realistische Aufwandsentschädigung ist, und ich denke das da kaum 200.000 Euro Gewinn vor Steuern rausfallen wenn das "Projekt" abgewickelt ist.

Ich will Anwälte um keinen Fall im Schutz nehmen, aber die da haben die Verantwortung das alles gerecht zugeht, und das die Ex-Mitarbeiter vielleicht noch ne Chance haben, Geld zu bekommen. Von Lieferanten ganz zu schweigen.

Und bekommen die alle kein Geld dann hat das ein Bösen Domino-Effekt. Schon mal drüber nachgedacht, wie viele Mitarbeiter die NICHT von Schlecker bezahlt wurden, wegen Schlecker ihren Job verlieren. z.B. Die Sachbearbeiter(inen) in Zulieferbetrieben die von morgens bis abends nur Schlecker betreut haben. Bestellungen angenommen, Lieferungen und Reklamationen und Störungen bearbeitet haben etc.

Sorry aber ich denke die meisten hier, haben von Komplexen Wirtschaftszusammenhängen in einen Unternehmen keine Ahnung.

Gruß

BIGPAPA

ps.: @ HMKabel : Warum machst du dann nicht den Job. Tust nixt und bekommst nach deiner Aussage 15 Mio. Hast du die Summe nicht nötig, oder eher Angst vor den Knast wenn man merkt das du dein Job nicht richtig machst. ??


[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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29.09.2012 16:52 Uhr von bigpapa
 
+4 | -1
 
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Nachtrag : Es gibt auch gute Insolvenzverwalter die Fehler im Unternehmen finden und das Unternehmen retten.

Ich denke da grade an : Märklin (Modelleisenbahn).

Gruß

BIGPAPA
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29.09.2012 22:26 Uhr von bigpapa
 
+0 | -6
 
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@ tsunami13: Wie gut kannst du rechnen und arbeiten ?
1300 Euro netto + 700 Euro Sozialabgaben + 500 Euro Arbeitgeberanteil = 2500 Euro * 12 Monate = 30.000 Euro im Jahr * deine 10 Jahre = 300.000 Euro

Und nun rechne mal wie weit du mit 15 mio kommt, wenn du noch Bürokosten und andere Sachen bezahlen musst.

Nur so nebenbei. Wenn kein Geld für eine Insolvenz da ist, nennt man das Bankrott und der in strafbar.


Gruß

BIGPAPA
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30.09.2012 01:00 Uhr von Manchurian
 
+0 | -0
 
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schlecker frauen bald trümmerfrauen?

http://www.spiegel.de/...
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01.10.2012 09:10 Uhr von Chromat
 
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@Phyra: Die Auslagen des Insolvenzverwalters halten sich in Grenzen.
Die für den Geschäftsablauf notwendige Verwaltungsarbeit in einer insolventen Firma, wird wie gehabt von den bisherigen dort Tätigen Angestellten durchgeführt.
Die ersten drei Monate gibts Insolvenzgeld von der Arbeitsagentur. Ist die Insolvenz dann noch nicht abgewickelt, muß die Firma in der Lage sein Löhne und Gehälter aus eigener Kraft zu bezahlen.
Der Insolvenzverwalter muß lediglich seine eigenen Mitarbeiter bezahlen. Sein Team besteht dabei in der Regel aus maximal fünf Bürokräften, die in seiner Kanzlei die Schreibarbeit erledigen.

Auch ich denke, dass die gesetzlichen Regelungen die Vergütung betreffend zu grosszügig ausgelegt sind und gedeckelt werden sollten.
Dieses Geld muß schliesslich ebenfalls von der insolventen Firma erwirtschaftet werden. Es wäre besser damit kleinere Lieferanten zu beazahlen, die durch Zahlungsausfälle ebenfalls in ihrer Existenz bedroht sind.
Es sollte besser so etwas wie ein Bonussystem für die gelungene (nachhaltige) Rettung der insolventen Firma geben.

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