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USA führen Drohnenkrieg in Pakistan

Spätestens als seinerzeit die Proteste in Pakistan gegen den Film über den Propheten Mohammed besonders intensiv waren und der pakistanische Eisenbahn-Minister ein Kopfgeld von 100.000 Dollar auf den Urheber aussetzte, da war das Land laut "Zeit"-Blogger Ulrich Ladurner als neue Heimat islamischer Gewalttäter ausgemacht.

Dabei sei Pakistan bereits seit 2009 Kriegsgebiet, nachdem der US-Präsident Barack Obama den Begriff "Afpak", welcher für den Krieg gegen Taliban und Al-Kaida auch in Pakistan steht, geprägt habe. Da dieser aber keine Truppen schicken konnte, wurden Drohnen entsandt.

Seit jenen Tagen sind laut dem Artikel 3.000 Pakistaner durch solche Angriffe getötet worden, wobei die Meinung vorherrsche, dass dadurch zivile Opfer geschont würden. Unter anderem die CIA sehe Spätfolgen aber als großes Risiko, "Blowback" nennen sie das. Demnach schaden die Angriffe langfristig mehr, als sie nutzen.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Pakistan, Taliban, Drohne
Quelle: blog.zeit.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2012 13:20 Uhr von Bildungsminister
 
+6 | -8
 
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Man stelle sich folgendes Szenario vor - Die Mexikaner erklären alle auf US-Boden lebenden Mexikaner zu Terroristen, und zur Bekämpfung senden sie Drohnen in die USA. - Wie lange würden sich die USA das gefallen lassen? Leider haben sie ja in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass ihnen Legitimationen, z.B. durch die UN, ziemlich egal sind. Den Irak hat man ja auch genau so angegriffen. Wie im Bericht steht - Die Rache wird irgendwann folgen, denn so etwas vergessen die Menschen nicht.
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29.09.2012 13:34 Uhr von Klassenfeind
 
+13 | -4
 
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Der ganze Krieg: ist seid dem Tod des früheren Mudschaheddin und späterem Al Qaida-Führes Osama Bin Laden ohne Grundlage und Rechtfertigung..aber seit wann kümmert das die USA wenn es um Rohstoffe geht , wie Erdgas und Oel..

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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29.09.2012 13:54 Uhr von Faceried
 
+1 | -5
 
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@bertl058: "Hochgeladen von Nalanda2008 am 06.05.2009
http://www.pi-news.net"

Ahja okay. -.-

Ach wenn es nicht okay ist, ist es immer noch besser als die unerwarteten Bomben von der USA.
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29.09.2012 14:53 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -2
 
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Blog als News? Der Gedanke von "News" scheint immer mehr abhanden zu kommen, wenn Blogs, die eher die Ansichten ihres Autors widerspiegeln als Fakten zu liefern, als Quelle verwendet werden.
Der Autor dieser News setzt nun noch einen drauf: gleich im Titel wird eine Behauptung ("nicht legitimiert") aufgestellt, die nicht mal in der Quelle so nachzulesen ist. Wie genau muss man sich die Legitimation eines Krieges eigentlich vorstellen? Mir ist nicht bekannt, dass bei einem Krieg je irgendjemand die Legitimation durch irgendjemand eingeholt hat.
Pakistan ist seit vielen Jahren die Heimat von Islamisten und ein Sammelpunkt für jene, die sich dem Islamismus verschreiben. Das Mohammed-Video oder die Drohung eines irregeleiteten Ministers ändert daran nichts, außer vielleicht, dass es nun auch weitgehend uninformierte Menschen mitbekommen.
Wieso konnte Obama denn keine Truppen schicken? Ob man menschliche Truppen oder Drohnen schickt - beides sollte den Bündnispartner doch gleichermaßen verärgern? Es würde mich nicht wundern, wenn die Drohnen in Absprache mit der pakistanischen Regierung und dem Militär eingesetzt wurden. Bereits bei dem Einsatz gegen bin Laden hatte ich den Eindruck, dass die pakistanischen Machthaber weniger der Einsatz an sich als die mangelnde Vorabinformation störte.
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29.09.2012 15:01 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -4
 
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@ TheRoadrunner: Grundsätzlich würde ich dir recht geben, wobei ich die Quelle im Vergleich zu so manch anderer hier noch als mehr als human bezeichnen würde. Dennoch kann gewiss nicht gesagt werden, dass die Quelle keine Fakten liefert. Das stimmt so einfach nicht. Und auf Basis dessen ist die originale Quelle nicht mehr Meinung als jede andere News auch. Als ob es wirklich objektive News gäbe.

Davon ab ist der Verfasser des Blogs, wobei hier auch erwähnt sei, dass Blog nicht gleich Blog ist, sondern erst einmal eine sehr breit gefächerte Begrifflichkeit, nicht irgendein daher gelaufener Blogger, der auch mal eine Meinung haben wollte. Er selbst schreibt zwar im Blog, ist aber angestellter der eigentlichen Zeitung "Zeit", und als langjähriger Korrespondent durchaus befähigt eine sachliche News zu schreiben, und sei es in einem Blog.

Der Titel indes entstammt, was man mit ein wenig Nachlesen auch hätte heraus finden können, vom Portal selbst. Dort heißt es "DROHNEN Die USA führen in Pakistan einen nicht erklärten Krieg" - Den Schuh ziehe ich mir aber gern an, da es in der Quelle selbst nicht direkt steht. Von daher ist die Kritik lieb und berechtigt.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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29.09.2012 15:16 Uhr von eugler
 
+2 | -3
 
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@TheRoadrunner: Allein die Annahme, das es es DEN pakistanischen Staat gibt ist schon zweifelhaft. Europäer kennen nur ihre genau abgegrenzten Nationalstaaten mit Sprach- und Bewusstseinsgrenzen. Das gibt es in Pakistan nicht. Pakistan ist weder horizontal, vertikal noch territorial eine Einheit. Nur weil die Regierung einem Drohnenkrieg zustimmt, müssen das regional Gruppen oder Geheimdienste noch lange nicht.

Hinzu kommt die permanente Destabilisierungsstrategie der Grenzregion zu und in Afghanistan der pakistanischen Militärs. Nach deren Logik die einzige Option, um in einem konventionellen Krieg mit Indien genügend Rückzugsraum zu haben. Ein starker Taliban-Staat war dafür nicht hinnehmbar.

Alles in allem sind die Interessenlagen hier so vielschichtig, sodass jedes einfache Deutungsschema schon im Ansatz falsch sein muss.
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29.09.2012 15:24 Uhr von ryzer
 
+5 | -5
 
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@ honko55: anscheinend macht das die us-armee seit jahren schon in deiner umgebung. anders kann ich mir deine missgebildete intelligenz und dein nicht vorhandenes mitgefühl für menschen nicht erklären
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29.09.2012 16:12 Uhr von neisi
 
+2 | -3
 
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Mord ist Mord, auch wenn ferngesteuert ! "Die Maschinen erhoben sich aus der Asche des nuklearen Feuers..." und wer hat sie gebaut ?
Aha, die Amerikaner, aus Geldgier und Machtsucht...
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29.09.2012 17:59 Uhr von PanikPanzer
 
+1 | -2
 
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franz.g: Bundeswe(h)r?? ^^
Die paar Hanseln da, was wollen die schon ausrichten?
Sind ja alle ausserhalb unterwegs..
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29.09.2012 18:10 Uhr von eugler
 
+1 | -2
 
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@daim: Und genau das ist der Punkt - die Grenzen in Pakistan sind nicht gewachsen oder erstritten worden. Der liebe Gott (GB) hat die Grenzen festgelegt. Und das unter der Prämisse bloß keinen starken und geschlossenen Staat entstehen zu lassen. Das Staatsvolk Pakistani gibt es bis heute nicht.
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30.09.2012 13:31 Uhr von eugler
 
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@daim: Es geht hier nicht um ein paar tausend Migranten - auch Polen hat immer ein Kernvolk gehabt und die Grenzen wurden durch starke Nachbarn gehalten (davon mal abgesehen gab es vor der Gründung der EU ja permanent Kriege aufgrund der Grenzziehung - und wir hatten vor 100 Jahren keine islamische Glaubensmehrheit, oder? - deine Steinzeit fand dann also Anfang des 20. Jh. statt).

Mein Argument ist simpel - es gibt keinen pakistanischen Staat, außer auf Landkarten, in diplomatischen Vertretungen und an den Stellen wo es eine staatliche Struktur gibt - 2 Meter dahinter ist den meisten Menschen pakistanisches Recht und auch deren Interessen egal.

Die Religion war immer das verbindende (oder eben auch trennende) Element. Die CIA sieht hier die Herausbildung einer Gemeinschaft auf einer anderen Basis - nämlich gemeinsam im Hass und Leid durch diese Drohnenangriffe.

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