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Experten malen für reine Elektroautos eine düstere Zukunft

Auf dem diesjährigen Automobilsalon in Paris stehen reine Elektrofahrzeuge eher im Abseits, und auch generell scheint der Trend um Elektrofahrzeuge immer weiter abzuebben.

Die Experten der Jury der World Car Awards sehen darin einen Trend bestätigt. Ihrer Ansicht nach hat der Antrieb per Range Extender momentan die besten Zukunftschancen. Dahinter auf Platz zwei folgt der Plug-in Hybridantrieb.

Auf Rang drei in Sachen Zukunftstechnologie sehen die Experten die Brennstoffzellentechnik. Autos mit reinem Batterieantrieb sehen die Experten dagegen abgeschlagen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Zukunft, Experte, Elektroauto, Pariser Autosalon 2012
Quelle: www.krone.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2012 10:02 Uhr von xdamix
 
+4 | -6
 
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mit absicht Ich wurde mir gerne ein elektroauto kaufen, da ich eh nur kurze strecken fahre, was mit aber nicht gefällt bzw. passt ist, dass ich dazu eine garage benötige mit einem steckdosenanschluss, die je nach region nochmal mind. 30€ kostet; derzeit noch extrem teuer, das preis-leistungsverhältnis stimmt nicht, vor allem wenn man bedenkt, dass die batterie nicht zum auto gehört und man diese anmieten muss (stellt euch vor ihr kauft ein auto für 25000€ und ihr müsst den motor mieten); die autos sind extrem hässlich, wohl mkt absicht, damit sie nicht verkauft werden. Bestes beispiel ist renault..ein auto ohne fenster??? Hallo?

Elektroautos gab es schon anfang des 20.jahrhunderts und wie weit sind wir gekommen? Kaum etwas! Wir können menschen auf den mond schicken, aber es gibt kein elektroauto das mehr als 50km fährt..ich denke, dass elektroaautos extra von der automobilbranche sabotiert werden...mit finanzieller unerstützung der ölindustrie natürlich ;-)

Für mich ist immer noch das interessantestE projekt benzin/diesel aus algen herzustellen. Da werden unsere heutigen pleitestaaten ziemlich reich :-D
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29.09.2012 10:23 Uhr von kingoftf
 
+8 | -2
 
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die selben: Experten, die dafür gesorgt haben, dass die hochentwickelten EV1 in den Neunzigern sang und klanglos vom Markt verschwunden sind, weil die großen Autohersteller alle relevanten Firmen aufgekauft haben und dann jeden Entwicklung eingestellt wurde.
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29.09.2012 10:31 Uhr von ThomasHambrecht
 
+10 | -1
 
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Hätten wir die Öl-Lobby nicht die konsequent seit knapp 100 Jahren die Entwicklung des E-Autos verhindert, wären wir sicher 20 Jahre weiter.
Die Akkus des damaligen EV1 Eletroautos dürfen aus lizenztechnischen Gründen nur für Kleingeräte gebaut werden - das sind die Akkus die heute in Smartphones und Laptops stecken. Lizenzhalter war bis vor kurzem eine Ölgesellschaft (!). Da will man sich doch nicht wundern.

Fakt ist: Jeder Autohersteller, Werkstatt usw. wollen kein E-Auto, da sie dann 90% ihres Betriebs schliessen können.
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29.09.2012 10:32 Uhr von aminosaeure
 
+3 | -3
 
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Den Twizzy: sieht man schon öfter auf der Straße, ist ne echte Alternative.
Und die gemietete Batterie ist ein gutes Konzept, da bei Ausfall eine neue ohne weitere Kosten bereitsteht, das Risiko bleibt also beim Hersteller.
Im Gegensatz zum City-EL hat der Twizzy schon charme.

Apropos EV1
Laut Wiki ist er von GM entwickelt worden, das ist schon ein großer Hersteller...

[ nachträglich editiert von aminosaeure ]
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29.09.2012 10:50 Uhr von Phyra
 
+4 | -0
 
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@xdamix: glaube mir, du willst die batterien nicht selbst kaufen muessen, du muesstest naemlich weit haeufiger neue batterien, als einen neuen motor kaufen ;)
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29.09.2012 11:33 Uhr von Pilot_Pirx
 
+2 | -1
 
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achso die "Experten": also wird wahrscheinlich der reine Elektroantrieb eine goldene Zukunft haben...
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29.09.2012 12:23 Uhr von Borgir
 
+6 | -1
 
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würde mich interessieren: wie viel die Ölindustrie für die Aussage hingelegt hat.
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29.09.2012 14:30 Uhr von silent_warior
 
+0 | -0
 
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Experte kann sich absolut jeder nennen: Die Elektroautos müssten eigentlich billiger sein als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Die Akkus sind momentan noch relativ teuer, das liegt aber daran dass es noch keine vielen Werke gibt die solche großen Akkus in Serie herstellen.

Heutzutage werden dazu noch viele kleine Akkus zusammengeschaltet die auch in Laptop-Akkus verbaut werden.
Die Ladeelektronik ist auch oft nicht hochwertig (obwohl es eigentlich ein leichtes ist sowas zu bauen).

Die Ladezyklenzahl bei den normalen LiIon-Akkus ist sehr hoch (20000 Zyklen und mehr) wenn man sie nicht voll entlädt und auch nicht voll auflädt. (Ladezustand: 20% - 80%)

Die Energierückgewinnung ist auch recht nett, es gibt hochkapazitive Kondensatoren welche die Energie des Abbremsvorganges aufnehmen können.

Die Elektronik ist auch kein Hexenwerk.

Ich selbst halte nichts von gemieteten Akkus, allerdings könnte diese Akku-Vermietungsfirma die alten Akkus wieder auseinander nehmen, die einzelnen Zellen nach der Kapazität sortieren/erneuern und wieder mit gleichmäßiger Kapazität zusammen setzen und an den Besitzer zurück geben.

Es gibt auch viel weniger Verschleißteile bei einem reinen E-Auto, am besten man nimmt BLCD-Motoren (hoher Wirkungsgrad, klein, wenig Gewicht, keine Bürsten, geringerer Verschleiß als andere E-Motoren, leicht als Generator verschaltbar).

Die Akkus halten auch lange wenn die in Reihe geschalteten Zellen einzeln überprüft werden. (bei 200V sind das 200/3.7=54 Zellen in Reihe und die sollten einzeln überwacht werden ... sind 20 bis 40 Euro mehr für einen Akku der 3000 bis 5000 Euro kostet), gibt es nur nicht weil alle gerne schlampen.

So ein e-Auto könnte man so cool machen, kein Kuppeln, einfach nur "Gas" geben, kein Öl, kein Dreck im Motorraum, kein fetter Kühlergrill (höchstens einen kleinen für eine Wasserkühlung der MosFETs ... wie bei meinem PC) .
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29.09.2012 15:06 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Borgir, es ist aber nunmal auch unbstreitbar, daß Wasserstoff viel praktischer ist als Strom- das Reichweitenproblem und die hohen Batteriepreise sowie das Größen-Problem wären damit gelöst.

Und anhand der Gas-Tankstellen konnte man auch sehen, wie schnell es gehen kann, daß ein neuer Kraftstoff bundesweit verfügbar wird.

Nur dank der Strom-Lobby (die ja nun keinen Deut besser ist als die Öl-Lobby) favorisierten die Politiker das Elektroauto- das war also eine Wahl zwichen Erhängen und Ersaufen.
Und unsere Politiker haben sich eben für "ersaufen" entschieden, ohne die Möglichkeit eines Freispruchs zu erwägen, weil RWE, EON und Co. ja sowieso gute "Geschäftsbeziehungen" zu unseren Herren haben- wess Brot ich ess, dess Lied ich sing....

Also, mal ernsthaft: wer glaubt denn, daß unsere Stromkonzerne sich anders verhalten würden als die Ölkonzerne? Die haben haargenau das selbe Abzock-Prinzip etabliert...und umweltfreundlicher ist das alles auch nicht.
Man tauscht also nur eine Lobby gegen eine andere aus.
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29.09.2012 15:48 Uhr von silent_warior
 
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@ mort76: Man kann auch Wasserstoff herstellen und es dann in eine besser handhabbare Form (Methan, Ethanol) bringen, dann kann man weiter normal tanken, das Zeug kann dann verbrannt werden oder mit einer Brennstoffzelle direkt in Strom umgewandelt werden.

http://www.dradio.de/...

Verdienen wird immer jemand damit, ob wir nun Methan/Ethan tanken, den Akku mit Strom aufladen oder Benzin in den Tank schütten und es wird sich natürlich ums Geld gestritten, jeder will derjenige sein der es verdient.

Man darf sich privat nur nicht von diesen "Manipulatoren" beeinflussen lassen.

Um Wasserstoff zu erzeugen, es in ein besser transportables Gemisch zu verwandeln und daraus dann wieder Elektroenergie zu erzeugen ist auch ein nicht so geringer Aufwand nötig und der Wirkungsgrad sinkt recht stark so dass man beim Wirkungsgrad irgendwo in der Nähe eines Benzinautos landet.

Wenn man die Energie direkt in einen Akku leitet ist der Energieverlust sehr viel geringer und ein Benziner kann es in Pukto Wirkungsgrad nicht mit einem E-Auto aufnehmen.

Da die LiIon-Akkus noch recht viel wiegen muss diese Masse immer wieder beschleunigt und abgebremst werden, wenn man die Energie zurückgewinne kann (Motor als Generator) fällt dieser Fakt in der Energiebilanz aber nicht mehr so auf.

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