29.09.12 09:21 Uhr
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Nach Bluttat in Neuss: Unbekannte schmieren Todesdrohungen an das Jobcenter

Im Fall der getöteten Sachbearbeiterin im Jobcenter Neuss gibt es jetzt schockierende Neuigkeiten. Unbekannte haben jetzt üble Parolen an das Jobcenter geschmiert.

Unter anderem war da zu lesen "Eine Deutsche weniger!" und "Ihr seid die Nächsten.." als Todesdrohung gegen die anderen Mitarbeiter. Auch die abgestellten Blumen und Kerzen wurden umgestoßen und teilweise zerstört.

Nach Angaben des Hausmeisters wurden auch Senf und Ketchup verschmiert, zudem fand man einen alten Playstation-Controller. Nachdem die Polizei Fingerabdrücke gesichert hat, ermittelt jetzt der Staatsschutz in dieser Angelegenheit.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Unbekannte, Jobcenter, Neuss, Bluttat
Quelle: www.express.de

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52 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2012 10:10 Uhr von xdamix
 
+18 | -70
 
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29.09.2012 10:12 Uhr von ManiacDj
 
+70 | -16
 
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Das traurige daran ist: das es nicht erlaubt ist hier die Wahrheit zu sagen weil man sonst direkt wieder als Nazi beschimpft wird.
Und aus dem Grund halten auch alle die Schnauze weil das Wort Nazi bei den meisten einen "Duck und Weg" Reflex auslöst. Schön alles gefallen lassen sonst gibts ja wieder ärger...

Ich habe nichts gegen unsere MIgranten ich habe etwas gegen Menschen die meinen hier hinkommen zu können und sich wie die letzten Assis verhalten und auf unsere Kosten leben! Das muss aufhören. Wer vernünftig ist kann bleiben der Rest nicht. Das ist meine Meinung und wer nun mit Nazi ankommt der outet sich direkt wieder als Depp!
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29.09.2012 10:41 Uhr von TheRoadrunner
 
+18 | -42
 
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29.09.2012 10:48 Uhr von Finalfreak
 
+4 | -22
 
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29.09.2012 10:55 Uhr von bizmyr
 
+9 | -14
 
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xdamix: Sag mal wieso bringst du hier wieder Türken ins spiel?
Keiner labert was von Türken aber du mußt es ja mal wieder machen echt zum kotzen sowas!
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29.09.2012 10:59 Uhr von Phyra
 
+9 | -5
 
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"Das Verhalten dieser Jugendlichen ist ein Ergebnis unserer Gesellschaft (inkl. lasche Polizei / Justiz), also sollte sich auch unsere Gesellschaft um die daraus resultierenden Probleme kümmern."
ist das gleiche totschlag argument wie das gern zitierte "hatte eine schwere jugend, kommt aus schlechtem sozialen umfeld".
Aber mal ganz ehrlich, wenn man das bei jedem straftaeter sagt, wer bleibt denn dann noch um das boese umfeld zu sein?
das umfeld sind doch gerade die anderen unsozialen/verbrecher, kinder und eltern, das soziale umfeld ist kein aetherisches ding was nicht lokalisiert werden kann.
natuerlich laeuft auch einiges in der "integration" falsch, aber sehr vieles liegt auch einfach an den personen/familien.
die worte "schlechtes soziales umfeld" ist bei weitem nicht nur ein opferargument, sondern die personen sind auch immer an diesem umfeld selbst schuld.
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29.09.2012 12:00 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -10
 
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@ phyra: Nein, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ein Mensch kann nämlich in gewissem Rahmen sein soziales Umfeld ändern, nicht aber seine Herkunft. Beim sozialen Umfeld geht es "nur" um Höhe und Art der Bestrafung, nicht welche Gesellschaft dafür verantwortlich ist.
Leider beziehst du dich in deiner weiteren Argumentation nur noch auf die Probleme mit sozialem Umfeld.
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29.09.2012 13:05 Uhr von spl4t
 
+11 | -0
 
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Wird diese ewige Grundsatzdiskussion nicht irgendwann mal langweilig?
Immer wieder der gleiche Scheiss und ne Lösung gibts auch nicht....

Mir ist es egal, wer den Vandalismus dort begangen hat. Die Täter verdienen auf jeden Fall nen High-Five.....mit nem Stuhl.....ins Gesicht!

Und allein wegen der Geschmacklosigkeit entweder Knast oder Abschiebung.

Selbst der allerletzte Hintlerwäldler kann zwischen Richtig und Falsch unterscheiden - kriegt er das nicht hin - WEG DAMIT!
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29.09.2012 14:21 Uhr von LinkeRevolution
 
+3 | -9
 
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Der selbe Staatsschutz der auch die NSU Morde gedeckt hat?

Also wird am ende nichts dabei raus kommen !

Vieleicht haben Mitarbeiter von Bild und Express diese Schmierereien veranstaltet ?

Komisch die sind immer die ersten am Tatort!

[ nachträglich editiert von LinkeRevolution ]
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29.09.2012 14:29 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -4
 
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@ neu555: Wir sprechen hier von 80% der Nutzer auf Shortnews, die diese Art News lesen und die zugehörigen Kommentare lesen und bewerten. Das dürfte kaum repräsentativ für die Gesamtbevölkerung sein und lässt daher auch keine entsprechenden Rückschlüsse zu.

Dem Volk sollte die Politik der Parteien und ihrer Vertreter bekannt sein. Ich sehe also nicht nur die Politiker in der Pflicht, dem Willen des Volkes zu folgen, sondern auch das Volk in der Pflicht, Politiker zu wählen, die die eigenen Ansichten vertreten.

Nun kann man den großen Parteien sicher in vielerlei Hinsicht vorwerfen, dass sie ihre Wahlversprechen nicht einhalten. Mir ist aber nicht bekannt, dass es da hinsichtlich der Migrations- oder Ausländerpolitik Vorkommnisse gab.
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29.09.2012 15:31 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -9
 
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@ManiacDJ: >Das traurige daran ist das es nicht erlaubt ist hier die Wahrheit zu sagen weil man sonst direkt wieder als Nazi beschimpft wird.<

Seltsam ...
von Leuten, die eine differenzierte Sicht und durchaus auch jede Menge Kritik vertreten, habe ich so einen Satz noch nie gehört!
Immer nur von Leuten, die entweder wirklich Neunazis waren, ihnen gedanklich recht nahe standen oder strohdumm deren Stammtischparolen nachplappern wollten.
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29.09.2012 15:39 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -9
 
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@phyra: >ist das gleiche totschlag argument wie das gern zitierte "hatte eine schwere jugend, kommt aus schlechtem sozialen umfeld".<

Wirklich?


>die worte "schlechtes soziales umfeld" ist bei weitem nicht nur ein opferargument, sondern die personen sind auch immer an diesem umfeld selbst schuld.<

Und wer ist dann Deiner Meinung am Umfeld des Umfeldes Schuld?
Es ist doch immer wieder schön, wie sich meine gar nicht so lieben deutschen Mitbürger aus ihrer Verantwortung stehlen, nur weil sie gern in Ruhe und bequem vor ihrem Fernseher hocken und keine soziale Verantwortung übernehmen möchten.

Womit Du Recht hast ist, dass die Probleme vielfältiger Natur sind. Aber was an de Integration falsch läuft, ist UNSERE Schuld. Und zwar zum großen Teil nicht Schuld des mysteriösen deutschen Staates, sondern schuld der deutschen Bürger, die sich eben nicht aktiv um ihre Nachbarn kümmern (weder um Ausländer noch um Landsleute), sich dann aber wundern, wenn die sich zusammenrotten und unkontrollierbar werden.

Komischerweise gibt es eine Menge ganz anständiger "deutscher" Ausländer, die gut integriert WURDEN (die haben sich auch nicht zu 100% selber integriert). Das heisst, sie wurden AUFGENOMMEN, unterstützt, korrigiert, infiltriert, assimiliert. Das ist ein gesellschaftlicher(!), sozialer Prozess. Das heisst, er findet durch die Bevölkerung, also eigentlich durch jeden von uns, statt.
Wo es nicht stattfindet, ernten wir das Ergebnis.

Auch nicht auf Linie laufende eigene (also deutsche) Jugendliche sind das Ergebnis UNSERER Gesellschaft, die wir ihnen hinstellen.
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29.09.2012 15:53 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -7
 
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@ para_shut / Schwertträger: @ para_shut:
Die Frage mag zwar blöd klingen, ist aber durchaus ernstgemeint: wie stellst du dir diesen Neuanfang vor?

@ Schwertträger:
... und am Ende sind es vielleicht noch dieselben Eltern, die ihren Kindern einerseits das Spielen mit Ausländerkindern verbieten und dann andererseits diesen Ausländerkindern und ihren Eltern mangelnden Integrationswillen vorwerfen ;)
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29.09.2012 17:04 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -5
 
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@Para_shut: Ihr tut immer alle so, als wenn wir bzw. die Bundesregierung eine freie Wahl hätten, ob und wieviele wir rein lassen. Wie kommt Ihr da drauf?
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29.09.2012 17:09 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -6
 
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Und was die Einwanderungsreglungen der USA und Kanada angeht:
Das muss man auch politisch durchsetzen können. Und die wirtschaftliche Stärke muss man auch haben, ohne von denjenigen Ländern, mit denen man über Einwanderungsquoten verhandelt, abhängig zu sein.


Ganz zu schweigen davon, dass besagte Länder TROTZ ihrer so "tollen" Regelungen ähnliche Probleme haben wie wir, nur in höherem Maße.
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29.09.2012 17:09 Uhr von Jolly.Roger
 
+8 | -4
 
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DAS ist der Beweis! [edit]

Lasst doch erstmal die Polizei ermitteln, bevor irgendwelche Verdächtigungen/Entlastungen geäußert werden.

[edit]

Aber lustig, wie hier manche nun in das selbe Horn blasen, dass sie andersrum immer vehement abgelehnt haben...[edit]
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29.09.2012 18:51 Uhr von -Count-
 
+6 | -2
 
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@ Schwertträger: "Es ist doch immer wieder schön, wie sich meine gar nicht so lieben deutschen Mitbürger aus ihrer Verantwortung stehlen, nur weil sie gern in Ruhe und bequem vor ihrem Fernseher hocken und keine soziale Verantwortung übernehmen möchten."

Völlig zu Recht interessieren sich die meisten deiner "gar nicht so lieben Mitbürger" nun mal nicht für Leute, die ohne ihre Zustimmung ins Land gelassen und auf ihre Kosten ernährt werden, oftmals ohne eine adäquate Gegenleistung zu erbringen.

"Womit Du Recht hast ist, dass die Probleme vielfältiger Natur sind. Aber was an de Integration falsch läuft, ist UNSERE Schuld."

Deine masochistische Selbstgeisselungssucht dürfte sich den meisten deiner "gar nicht so lieben Mitbürger" nicht ganz erschliessen, schliesslich ist Integration eine alleinige Bringschuld derer, die integriert werden möchten.

Merke: Niemand will die Suppe, die einem andere einbrocken auslöffeln; besonders dann nicht, wenn man an der Zubereitung nicht im Mindesten beteiligt war... ;)

[ nachträglich editiert von -Count- ]
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29.09.2012 20:38 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -6
 
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@ Count: "schliesslich ist Integration eine alleinige Bringschuld derer, die integriert werden möchten."
Nein, da müssen beide Seiten mitspielen. Die Migranten müssen sich integrieren wollen, aber die Gesellschaft muss das auch wenn nicht unterstützen, so zumindest zulassen. Und da krankt es bei uns ganz gewaltig.

Ich habe selbst mehrere Jahre im Ausland verbracht und hatte in diesem Land das Gefühl, dass Menschen jeglicher Herkunft willkommen waren. In Deutschland schlägt Leuten, die als Migranten erkennbar sind, vielerorts erstmal subtile bis offene Abneigung entgegen. Und das dürfte doch einen Unterschied machen.

Ein türkischer Bekannter hats mal sinngemäß so gesagt: wenn du Deutscher bist, denken die Leute, dass du in Ordnung bist, bis du zeigst, dass du es nicht bist. Wenn du Türke bist, denken die Leute, dass du Scheiße bist, bis zu zeigst, dass du es nicht bist.
Ich kann durchaus verstehen, dass man irgendwann die Nase voll hat davon, immer zeigen zu müssen, dass man nicht Scheiße ist.
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29.09.2012 20:53 Uhr von -Count-
 
+7 | -2
 
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@TheRoadrunner: Das sehe ich anders, wir MÜSSEN generell überhaupt nichts, da wir auch niemals gefragt werden.
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29.09.2012 21:24 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -8
 
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@ Count: Wer ist "wir"? Das Volk, die Gesellschaft?
Die Politiker, die Entscheidungen getroffen haben, jetzt treffen, und in Zukunft treffen werden, werden vom Volk gewählt. Dem Volk steht es frei, neue Parteien zu gründen oder nicht etablierte Parteien zu wählen.
Es ist also unsinnig zu behaupten, dass wir nicht gefragt würden.

Natürlich musst du Integration nicht zulassen, ebensowenig wie die Gesellschaft als ganze. Allerdings sollte dir klar sein, dass es dann nicht nur an den Migranten, sondern auch und vor allem an unserer Gesellschaft liegt, wenn die Integration scheitert.
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29.09.2012 23:25 Uhr von -Count-
 
+8 | -1
 
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@ TheRoadrunner: Bei unserem kläglichen Abklatsch einer Demokratie gibt der Wähler nur die ganz grobe Richtung vor, alles andere machen die Parteien unter sich aus. Nach der Wahl hat der Wähler keinerlei Möglichkeit zur Intervention und muss wiederum 4 Jahre warten, um etwas ändern zu können. Gebrochene Wahlversprechen können auf diese Art nicht geahndet werden, in richtigen Demokratien sieht das etwas anders aus.

Es liegt keineswegs an der Gesellschaft, wenn "Integration" scheitert, es liegt einzig und allein an gegenüber unserer Gesellschaft inkompatiblen Einwanderern, denn intelligente Einwanderer "integrieren" sich von ganz allein...

[ nachträglich editiert von -Count- ]
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29.09.2012 23:46 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -2
 
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@TheRoadrunner: "...aber die Gesellschaft muss das auch wenn nicht unterstützen, so zumindest zulassen. Und da krankt es bei uns ganz gewaltig."

Wenn man auf der Ebene, auf der man etwas bewegen kann, andauernd vor den Kopf gestoßen wird [edit]verliert man langsam die Lust daran Integration aktiv zu unterstützen, dauernd auf die Leute zuzugehen und dann zurückgewiesen zu werden.

Und zulassen ist auch so ein Thema, das würde voraussetzen, dass der erste Schritt vom "Gast" ausgeht...worauf man dann ebenso lange wartet und sich hinterher auch noch anhören darf, dass man die Leute nicht integrieren will....

[edit]

Wieso kann ich mit dem italienischen Besitzer unserer Eisdiele mit gebrochenem deutsch über Fußball "streiten", während ein anderer nicht mal eine Erwiederung auf ein "Guten Morgen" schafft?
OK, würds verstehen, wenn man "Grüß Gott" sagt.... ;-)
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29.09.2012 23:46 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -6
 
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@ Count: Soso, was wäre denn dann eine richtige Demokratie nach deinem Wunsch? Präziser gesagt: welches Land hat eine solche Demokratie? Magst du dann nicht dorthin gehen? :>
Mein Eindruck ist, dass du dir eher eine Ochlokratie wünscht.

Du kannst mantra-artig wiederholen, dass nur die bösen Einwanderer Schuld daran wären, aber es wird an der Realität nichts ändern.

Magst du nicht wenigstens zum Schein versuchen, auf meine Argumente einzugehen? Oder ists zu schwierig?
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30.09.2012 00:11 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ jolly: Du wirst dauernd vor den Kopf gestoßen? Wann das letzte Mal? Anders gefragt: wann hast du es das letzte Mal versucht? Entschuldige, dass ich so frage, aber überhaupt jemals ernsthaft? Ich habe nämlich interessanterweise genau gegenteilige Erfahrungen gemacht.
Vielleicht verstehst du aber aufgrund deiner Erfahrungen ganz gut die Probleme der Migranten, die sich integrieren wollen, aber keinen Weg in die Gesellschaft finden. Irgendwann haben sie eben keine Lust mehr - und gerade Jugendliche, die hier als Eltern von Migranten aufgewachsen sind, haben eben nunmal keine Heimat, in die sie zurückgehen könnten, wenn es ihnen hier nicht gefällt.

Natürlich setzt ein bloßes Zulassen voraus, dass der erste Schritt vom Migranten ausgeht. Allerdings passiert es nur allzu oft, dass Migranten diesen ersten Schritt machen und dann vor den Kopf gestoßen werden.

Vielleicht weil diese Volksgruppen sich nicht so sehr von uns unterscheiden, dass die Mehrheit der Gesellschaft die Unterschiede noch eben so akzeptieren kann?
Es mag Tendenzen zu gewissen Verhaltensmustern geben, wobei das teilweise auch eher ein Problem der subjektiven Wahrnehmung ist. Selbst wenn: Warum schaffen es nun so viele nicht, einem Menschen, den man nicht kennt, vorurteilsfrei begegnen? Was kann denn ein Mensch dafür, wie sich Menschen ähnlicher Herkunft verhalten oder verhalten haben?

Ich kann auch deine Erfahrung, was z.B. die Erwiderung eines Grußes angeht, nicht bestätigen. Und als Bayer sage ich auch noch gelegentlich "Grüß Gott", auch wenn das bei mir ebenso wenig Bezug auf Gott nimmt wie bei anderen ein "Gott sei Dank". Schon merkwürdig, wie gegensätzlich unsere Erfahrungen da sind, oder?
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30.09.2012 00:31 Uhr von Jolly.Roger
 
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TheRoadrunner: "Du wirst dauernd vor den Kopf gestoßen? Wann das letzte Mal?"

Jetzt zu Schuljahresbeginn....

"aber überhaupt jemals ernsthaft?"

Ja.

"Vielleicht verstehst du aber aufgrund deiner Erfahrungen ganz gut die Probleme der Migranten, die sich integrieren wollen, aber keinen Weg in die Gesellschaft finden."

Nein, verstehe ich eben nicht.
Nicht ich muss den ersten Schritt machen, tue es aber trotzdem.
Ein Migrant, der in einem Land leben will, sollte jedoch unbedingt daran gelegen sein, sich dort zu integrieren.
Deshalb verstehe ich es weder, dass sie nicht den ersten Schritt machen und erst recht nicht, dass sie nicht mal das Angebot anderer annehmen. Einige bleiben offensichtlich lieber unter sich, egal wie oft man auf sie zugeht.

"Vielleicht weil diese Volksgruppen sich nicht so sehr von uns unterscheiden"

[edit]

"Warum schaffen es nun so viele nicht, einem Menschen, den man nicht kennt, vorurteilsfrei begegnen?"

Wie lange darf das "vorurteilsfrei" denn sein? Wie oft müssen sich Vorurteile bestätigen, bis man Schlüsse daraus zieht?
Manche verwechseln gerne "Vorurteile" mit "Erfahrungen"....

Wie oft fasst du an einen Drahtzaun, der um Isolatoren gewickelt ist? ;-)
Vor allem, wenn du nicht unbedingt drüber musst...

"Schon merkwürdig, wie gegensätzlich unsere Erfahrungen da sind, oder? "

Nur um es deutlich zu sagen: Ich habe nicht nur negative Erfahrungen gemacht. Manche nehmen das auf-ihn-zugehen gerne an. Letztens waren folgende Kids bei uns zu Besuch: Luca, Joel, Sinan, Matthias und Rawand.

Dennoch ist es auffällig, dass manche sich auch fast schon gegen Integration wehren.

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