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Venezuela: 0,008 Euro pro Liter - Benzinkosten beinahe unmessbar gering

In Venezuela ärgert sich kein Mensch über die mit Rasanz und Vehemenz steigenden Benzinpreise, die auch in Deutschland so manches Gemüt erzürnen. Hier kostet der Liter Benzin zwischen 0,018 und 0,008 Euro - je nachdem wo man ihn erwirbt. Eine Tankladung ist daher bereits aus der Portokasse bezahlt.

Die geringen Preise erklären sich aus den milliardenschweren Subventionen, mit denen der Staat das Benzin versorgt. Damit wird der Preis für Sprit so weit herunter getrieben, dass sogar Wasser mittlerweile bei Weitem teurer ist: ein Liter lässt sich mit etwa 80 Liter Benzin aufwiegen.

Die Herstellungskosten kann der Benzinpreis, der mit Subventionen von bis zu 95 Prozent gespeist wird, nicht im Mindesten decken. Die ansässigen Konzerne verzichten jährlich auf einen Umsatz in Höhe von mehreren Milliarden Dollar. Bisher hatte kein Politiker den Mut, die Preise der Produktion anzugleichen.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Liter, Venezuela, Subvention, Spritpreis
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2012 12:02 Uhr von spencinator78
 
+5 | -13
 
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28.09.2012 12:26 Uhr von Rechthaberei
 
+26 | -1
 
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Das Erfolgsrezept des Wahlkandidaten Chavez. Über 90 Prozent der Exporterlöse Venezuelas stammen aus Ölexporten!!!

Zudem wird rund ein Drittel des Bruttosozialprodukts aus den Erdöleinnahmen generiert, die über 50 Prozent der Staatseinnahmen ausmachen!!!



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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28.09.2012 12:35 Uhr von kingoftf
 
+17 | -42
 
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28.09.2012 13:10 Uhr von Hirnfurz
 
+4 | -11
 
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Und wer zahlt den Konzernen: die Milliarden, die da unten flöten gehen?
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28.09.2012 13:11 Uhr von Trolltech
 
+30 | -1
 
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Die Konzerne gehören dem Staat.
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28.09.2012 13:37 Uhr von Schelm
 
+10 | -0
 
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...da würde ich ja für ne Tankfüllung 36ct bezahlen.
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28.09.2012 13:58 Uhr von xCheGuevarax
 
+21 | -2
 
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der staat: verdient an den Exporten mehr als genug, ist doch super dass man als Öl-Land dem eigenen Volk das ganze günstiger anbietet. In Saudi Arabien kostet das Benzin auch deutlich weniger als Wasser z.B. (auch wenn nicht soo günstig wie in Venezuela).
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28.09.2012 17:04 Uhr von ROBKAYE
 
+32 | -7
 
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So könnten also die Spritpreise aussehen wenn die Kontrolle des Energiesektors nicht den privaten Konzernen überlassen wird... Meiner Meinung nach hat Chavez alles richtig gemacht, als er die US- und Britisch dominierten Ölindustrie wieder verstaatlicht hat und den Dollar als Haupthandelswährung für das Öl gestrichen hat ...aus diesem Grund ist der Mann jetzt auch "Staatsfeind Nr. 2" ... nach dem Iran (der es ebenfalls, wie Saddam Hussein und Gaddafi ebenso) gewagt hat, den Dollar als Handelswährung für Ölverkäufe zu verbannen)... Alle Staaten, die es wagen den Dollar als Leitwährung zu missachten, werden zum Staatsfeind und den meisten Abtrünnigen wird direkt mittels Krieg die "westliche Demokratie" gebracht... Einzig übriggeblieben sind der Iran, Venezuela und Russland die noch nicht in den Genuss der "Demokratisierung" gekommen sind...

Energie-, Wasser- und Telekommunikationsversorgung gehören in staatliche Hand... was es bedeutet, wenn diese privatisiert werden, sehen wir ja alle jeden Monat aufs Neue... Von Jahr zu Jahr immer weiter ansteigende Energiekosten, die viele Familien bereits an die Armutsgrenze bringen und auf der anderen Seite die ständigen Rekordgewinne der Energiekonzerne... Wir werden von den Konzernen wie Melkvieh ausgesaugt - fast bis auf´s letzte Hemd - und die Politik schert sich einen Dreck darum und die Aktionäre freuts... Dieser allseist gepriesene Kapitalismus ist doch eine wirklich tolle "soziale" Sache...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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28.09.2012 17:28 Uhr von silent_warior
 
+6 | -0
 
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egal: Selbst wenn die Politiker den Preis an die Produktionskosten angleichen kostet es noch längst nicht so viel wie hier.

Zudem ist es auch unwichtig da die Firmen in öffentlicher Hand sind und die Gelder dann wieder (noch mal) durch den Staatsapparat laufen müssten.

Wir wissen ja dass immer überall was hängen bleibt, bei der Tankstelle, den Zwischenhändlern, den Ölfirmen und im Staatsapparat um damit die desaströsen Löcher zu stopfen, die keiner zu macht weil jeder korrupte Politiker sie doch selber ausnutzen kann. (ich spreche jetzt nicht von Venezuela)
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28.09.2012 22:22 Uhr von Prachtmops
 
+2 | -1
 
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was? so teuer?
wie können die nachts noch ruhig schlafen?
hehe spaß...

ich hab mir das tanken jetzt mittlerweile so zurecht gelegt.

kostet der sprit über 1,70 dann ist es premium sprit aus gutem jahrgang.
wenn unter 1,60, dann isses billige plörre.

sicher ändert das nichts an den zu hohen preisen, aber irgendwie muß man sich ja selbst in den arsch treten um nicht heulend zusammen zu brechen bei den spritpreisen.
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28.09.2012 23:38 Uhr von cyrus2k1
 
+6 | -1
 
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Aber aber der böse Chavez: Unterdrückt doch sein Volk so Grausam und tanzt gar nicht nach der Pfeife des Westens. Wann wird das arme, unterdrückte Volk endlich befreit?
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29.09.2012 00:29 Uhr von Dexxa990
 
+2 | -0
 
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Ein Plus für die News - gut geschrieben!
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29.09.2012 02:44 Uhr von Leeson
 
+2 | -0
 
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Da würde es sich ja schon fast lohnen, solch eine Strecke für eine Tankfüllung plus einge Kanister und Urlaub zu fahren ;)
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29.09.2012 11:02 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -0
 
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Naja dafür müssen wir ja Kraftstoff einsparen, damit die anderen Länder noch länger was zum günstig tanken haben...

Besonders auch China, die vom Fahrrad auf große Autos umsteigen.

Wenn es nicht so traurig wäre könnte man ja fast drüber lachen, dass wir vom Auto aufs Fahrrad umsteigen und die Chinesen etc vom Fahrrad aufs Auto
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29.09.2012 13:36 Uhr von Dr.Eck
 
+1 | -3
 
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Geht es um Benzinpreise Banken und Co. schaltet der Durchschnittsshortnewsler sein Gehirn ab und ergibt sich der schwachsinnigen Polemik.

Oh man oh man ...
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29.09.2012 13:58 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -1
 
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@Kingoff: >Dann lieber 1 Euro für Diesel und in einer Demokratie leben<

Die Wahl haben die da nur leider nicht.
Wenn bei denen der Spritpreis um den Faktor zehn steigen würde, hätten die Armen noch viel mehr Probleme, als sie jetzt haben, aber immer noch keine richtige Demokratie und immer noch keine vernünftige ärztliche Versorgung.
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02.10.2012 17:27 Uhr von KleinMatthias
 
+2 | -0
 
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@kingoftf Teil 1: >> von Chavez und die ganzen Verwandten, die hohe Posten in der Regierung haben, sind auf einmal alle steinreich und die kranken Armen bekommen keine ärztliche Versorgung.

Wer nur westliche Propaganda liest, könnte meinen, Du hättest einen schlauen Kommentar abgegeben.

Hier mal ein paar Zitate aus der realen Welt:

"Am 3. Dezember 2006 wurde Chávez bei den Präsidentschaftswahlen mit 62,89 Prozent der Stimmen aufs neue im Amt bestätigt. Es gab insgesamt 18 Kandidaten für das Amt. "

=> Deutlich mehr Wahlfreiheit als in den USA oder in Deutschland, wo man effektiv nur unter 2 Kandidaten auswählen kann.


"Die von der Europäischen Union entsandten Beobachter gingen von einer reibungslosen Wahl aus."

=> Venezuela ist bereits eine Demokratie und nicht mal die EU-Wahlbeobachter werfen der Regierung Chavez Wahlbetrug oder so was vor.

"Chávez ist ein Verfechter der Bolivarischen Revolution, seine erklärten Ziele sind der Kampf gegen Korruption, die Schaffung und Stärkung möglichst direkter Demokratie, sowie die nationale und ökonomische Unabhängigkeit."

=> Böse, böse. Direkte Demokratie. Nationale Unabhängigkeit. Pfui. So ein schlimmer Finger darf natürlich aus Sicht des Westens nicht geduldet werden. Schon klar.


"Die neue Verfassung Venezuelas verbietet die Privatisierung der Erdölindustrie und der sozialen Sicherungssysteme, verfügt die kostenlose Volksbildung"

=> Das ist ja quasi schon ein Kriegsgrund: der Typ will westlichen Konzernen nicht erlauben, das Erdöl selbst abzupumpen. Der will, dass Venezuela das selbst pumpt und verkauft! Und kostenlose Volksbildung? Das gibt´s ja nicht mal mehr in Deutschland! Also ganz klar: Bomben werfen. Wie damals bei Hussein in den 1990ern - der hatte es auch gewagt, die Ölindustrie zu verstaatlichen.


"Es gibt zahlreiche Hinweise auf eine Verwicklung der US-Regierung unter George W. Bush in den Putsch gegen Chávez."

=> Ach siehste mal. Wie gut, dass unsere friedliche Weltpolizei da schon in Aktion ist. Sonst könnte Chavez seine Ziele "direkte Demokratie" und "kostenlose Volksbildung" womöglich noch umsetzen. Und das geht natürlich gar nicht.


"Chávez hatte mit einer sehr starken Opposition zu kämpfen, die gesellschaftliche Machtgruppen wie Unternehmerverbände sowie fast alle Massenmedien und die Kirchen einschloss."

"Hinter Chávez hingegen stehen wesentliche Teile der Bevölkerung."

=> Also das Volk steht hinter Chavez, aber Großkonzerne und Massenmedien bilden die Opposition. Und die USA ist an dem Putchversuch beteiligt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
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02.10.2012 17:44 Uhr von KleinMatthias
 
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Teil 2: Hier noch ein paar Fakten zu der schwachsinnigen Propaganda, Chavez sei ein blutrünstiger Diktator, der nichts für sein Volk tut:

"Der Gini-Koeffizient, der die Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums misst, ist von 0,5 im Jahr 2002 auf 0,39 im Jahr 2009 gesunken, was eine gleichmäßigere Verteilung auf alle Bewohner bedeutet."

=> Aber das ist natürlich böse, böse. Gut ist freilich das was Romney und Ryan wollen: dass die Armen ärmer werden und die Reichen reicher. Aber wenn es sich ein Präsident anmasst, Reichtum gerechter im Volk zu verteilen, ist natürlich klar, dass der Westen da mit Propaganda, Putsch oder gar Waffen eingreifen muss. Denn so geht es ja nun nicht.


"Trotz der Wirtschaftskrise wurden die Sozialausgaben beibehalten, so dass die Armut und die absolute Armut in Venezuela weiter zurückgingen."

=> Wie gesagt: böse, böse. Nur ein Präsident, der wie Romney die Reichen fördert, ist ein guter Präsident.


"Die Gesamtverschuldung Venezuelas beträgt 18,4 % des BSPs und ist damit weitaus geringer als die von Deutschland (über 60 %) und den USA (über 100 %)"

=> Jetzt wagt es der Chavez auch noch, mit weniger Schulden auszukommen als wir! Das sind klare Zeichen einer Diktatur, die ausgemerzt werden muss. Mit allen Mitteln.


"Im lateinamerikanischen Vergleich ist das Hochschulsystem sehr gut. Die Analphabetenquote lag im Jahr 1997 unter 10%."

=> Alarm! Gefahr! Die können auch noch lesen!

"In der Außenpolitik versucht Venezuela, vor allem den anderen ärmeren lateinamerikanischen Ländern wirtschaftliche Unterstützung zu gewähren, zum Beispiel durch Infrastrukturerrichtung in Nicaragua, Kuba und Dominica, oder durch Unterstützung bei der Bezahlung ihrer fälligen Auslandsschulden bei Ecuador und Argentinien."


Anteil der in extremer Armut lebenden Personen an der Gesamtbevölkerung
1998: 20,3 %
2009: 7,2 %

Anteil der in Armut lebenden Personen an der Gesamtbevölkerung
1998: 50,4 %
2009: 28,5 %

Arbeitslosigkeit
2003: 16,8 %
2009: 7,9 %


Ja, selbstverständlich gibt es dort auch Probleme. Vetternwirtschaft taucht als Vorwurf immer wieder auf. Oder die recht weitgehenden Befugnisse des Präsidenten. Oder Korruption.

Und all das ist absolut nicht gut.

Aber wir müssen ehrlich und fair bleiben: Chavez hat vieles für sein Volk getan und vieles richtig gemacht.
Der Westen hasst ihn nur deshalb, weil er z.B. das Öl verstaatlicht hat und wir somit nicht mehr sein Land ausbeuten können.

Wäre der von den USA unterstützte Putsch-Versuch geglückt und wäre eine US-Marionette an die Macht gekommen, ginge es dem Volk in Venezuela heute DEUTLICH schlechter.
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02.10.2012 20:23 Uhr von Schwertträger
 
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Okay, scheint´s ich bin auf einem veralteten Propagandastand.
Streichen wir das mit "haben keine Demokratie".
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07.10.2012 19:11 Uhr von Lebensgefahr
 
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@ kingoftf - Du hast absolut keine Ahnung: Zitat: "Die armen kranken bekommen keine ärztliche Versorgung"
Ich war in Venezuela und auch im Krankenhaus. In Venezuela brauchst Du keine Krankenversicherung. Es gibt eine staatliche kostenlose Versorgung. Bevor Du so einen Quatsch hier schreibst, bilde Dich weiter.
Auch ich als Ausländer wurde kostenlos behandelt. In den Ambulanzzentzren und Krankenhäuser gibt es keine Wartezeiten und die Behandlung entspricht westl. Standart.
Benzin kostete übrigens vor 1 Jahr 2 Cents. Auf der Insel, wo ich war gab es nur Sand, Häuser und 2 Hotels. Alles, auch Wasser kam vom Festland auf die Nachbarinsel und von dort mit dem Boot auf die Insel, wo ich war.

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