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Auktion beendet: Niemand will Liebesbriefe von Joseph Goebbels erstehen (Update)

Wie vor einigen Tagen bekannt wurde, hat sich das Auktionshaus "Alexander Autographs" der Versteigerung einiger Liebesbriefe angenommen, die vom ehemaligen nationalsozialistischen Propagandaminister Joseph Goebbels stammen (ShortNews berichtete). Die Auktion verlief ohne jeden Erfolg.

Andreas Kornfeld, Mitarbeiter des Auktionshauses, erklärte, "der Schätzpreis von 200.000 bis 300.000 Dollar" sei nicht erreicht worden. Das Höchstgebot von 130.000 Dollar war auch dem derzeitigen Besitzer zu knapp. Somit zog er das Angebot zurück. Manche der Dokumente sind etwa 100 Jahre alt.

Neben Liebesbriefen enthält die Sammlung auch Gedichte und Schulzeugnisse Goebbels´. Das Auktionshaus hatte gehofft, möglicherweise eine Universität oder ein Archiv für den Kauf der "hochinteressanten" Dokumente zu erwärmen. Jüdische Kritiker sind entsetzt von "dem Geschäft mit den Nazisouvenirs".


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Versteigerung, Auktion, Liebesbrief, Joseph Goebbels
Quelle: www.zeit.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2012 11:41 Uhr von FamousK
 
+21 | -1
 
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Daumen hoch, bisher noch kein empörter ZDJ, sondern nur entsetze Kritiker.
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28.09.2012 12:11 Uhr von ThomasHambrecht
 
+15 | -1
 
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Warum soll man das nicht lesen? es gibt viele Leute, die sich mit dieser Zeitperiode geschichtlich befassen. Dazu gehört unter anderem aber auch sich mit der privaten Seite dieser Nazis zu beschäftigen.
In 1000 Jahren sind diese Zeit und die Greueltaten vergessen, und wir lesen diese Liebesbriefe, als ob sie ein alter Pharao oder ein alter König geschrieben hätte - da wir keinen Bezug mehr dazu haben. Historisch sind diese Dokumente daher zu verwahren.
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28.09.2012 14:15 Uhr von Shoiin
 
+6 | -0
 
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Öffentliche Interesse: Sowas gehört doch ins Museum für Deutsche Geschichte, nicht in Privatbesitz!
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28.09.2012 14:50 Uhr von Monstrus_Longus
 
+1 | -1
 
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Ins Museum: Ach, steckt den Scheiß in irgendein Museum, scannt die Dokumente für die Öffentlichkeit ein und fertig. Wers lesen will kanns ja auch lesen. Also ich finde den ihr Privatleben gar nicht so interessant. Ein Tagebuch wär interessant, aber was soll ich mit dummen Liebesbriefen, wo eh nur rumgeschnulzt wurde.

[ nachträglich editiert von Monstrus_Longus ]
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28.09.2012 16:23 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
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Jüdische Kritiker... sollen die klappe halten
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28.09.2012 16:23 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
+1 | -1
 
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Jüdische Kritiker... sollen die klappe halten
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28.09.2012 17:34 Uhr von keakzzz
 
+1 | -1
 
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@ThomasHambrecht: die Frage ist doch gar nicht, ob das jemand lesen will. sondern ob jemand bereit ist, dafür Hundertausende Dollar auszugeben.
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04.12.2012 00:13 Uhr von sooma
 
+0 | -0
 
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Wenn die Deutschen mehr über diese kranken Gestalten wüssten, würden sie anders mit ihrer Vergangenheit umgehen. Teile der Briefe sind ja schon bekannt und geben viel Aufschluss über den Autor. Auch speziell die Familiengeschichte von Adolf Hitler sollte man sich genauer anschauen. Goebbels Tagebücher sind der Öffentlichkeit zugänglich und ganz normal im Buchhandel zu erstehen.

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