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Griechenland: Privatisierungen voll im Gange - Lottoanbieter OPAP wird verkauft

Griechenland muss dringend Geld in die Kasse bekommen. Deshalb werden nun Staatsbetriebe privatisiert und verkauft. In einer ersten Runde trennt sich der Staat vom Glücksspielanbieter OPAP. Das Unternehmen machte 2011 rund 537 Millionen Euro Gewinn.

770 Millionen Euro ist der staatliche Anteil des Konzerns noch wert. Weil Griechenland aber in Geldnöten ist, drückt das auf den Kaufpreis. "Die politische und wirtschaftliche Lage Griechenlands dürfte auch schwer auf dem Kaufinteresse lasten", bestätigt Dekabank-Experte Andreas Scheuerle.

Außerdem gehen Beobachter davon aus, dass die Regierung die Privatisierung erst abschließe, wenn für sie endgültig feststeht, dass sie weiteres Geld von der EU erhält. Dass OPAP im Marktwert fiel, hat die Regierung auch selbst zu verantworten. Schließlich erhöhte sie drastisch die Glücksspielsteuer.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Wirtschaft, Verkauf, Griechenland, Glücksspiel, Privatisierung
Quelle: www.ftd.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2012 06:12 Uhr von no_trespassing
 
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Also, OPAP ist echt ein Sonderfall. Ich würde auch nicht zu 770 Mio. veräußern, wenn das Unternehmen schon fast so viel Gewinn macht. OPAP ist chronisch unterbewertet, denn die Dividendenrendite liegt derzeit bei 10-16%. Wer also OPAP-Aktien kauft, kann damit tatsächlich satte Gewinne machen.
Einfach mal nach WKN 765974 suchen, die Aktie wird sogar im Xetra gehandelt (was für griechische Unternehmen sehr unüblich ist).
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28.09.2012 09:30 Uhr von Phyra
 
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und so laesst sich griechenland immer weiter in die schuldenkrise treiben, verkauft werden kann nur, was gewinne abwirft, d.h. griechenland verkauft gewinnbringende gewerbe an investoren und bleibt auf den nicht rentablen zweigen sitzen.
wie soll ein land gewinn machen, wenn es zusaetzlich zu sinkenden einnahmen durch rueckgang von wirtschaft auch noch seine gewinnbringenden gewerbe verscherbelt?
griechenland wird die die schulden zurueckzahlen koennen, und im endeffekt wird deutschland auch nie seine kredite zurueck erhalten, und ich rede nicht von den laecherlichen 190mrd vom hilfspacket, sondern von den zahlungen fuer die einkaeufe der letzten 10 jahre.

ist es nicht schoen zu sehen, wie erst die großen investoren geld damit gemacht haben gegen griechenland zu wetten, und nun, da sie mit ihren wetten griechenland erfolgreich in den ruin getrieben haben, sich deren industrie zu billigpreisen unter den nagel reißen koennen?

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