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München: Erneute Unregelmäßigkeiten bei Organspendevergabe

Nachdem vor zwei Monaten bereits Manipulationen bei der Vergabe von Organspenden am Klinikum Regensburg und Göttingen entdeckt worden waren, könnte nun in der Münchener Klinik "Rechts der Isar" der nächste Fall entdeckt worden sein.

Die Bundesärztekammer sah sich demnach gezwungen eine Sonderprüfung einzuleiten, nachdem das Klinikum selbst die Auffälligkeiten gemeldet hatte. Ärztekammerpräsident Frank Ulrich Montgomery sprach von einem Anfangsverdacht, griff dabei aber auch die bayerische Landesregierung an.

Diese hatte zuletzt gemeldet, dass man alle Programme der Kliniken geprüft habe, und keine Unregelmäßigkeiten hat finden können. Dabei sprach Montgomery davon, dass dieser Fall einmal mehr zeige, dass es unabhängiger Überprüfungen bedürfe.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Krankenhaus, Organspende
Quelle: www.focus.de

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27.09.2012 11:45 Uhr von Bildungsminister
 
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Wenn man so etwas liest, da bekommt man direkt Freude Organe zu spenden, um dann im Zweifel irgendeinem Bonzen, der das nötige Kleingeld hatte, das Leben zu retten. Wenn man nicht die Hoffnung hätte, dass man doch dem ein oder anderen Bedürftigen helfen würde, dann könnte man es direkt lassen. Das Vertrauen in die Vergabepraxis ist nach den letzten Monaten jedenfalls im Eimer. Da versuchen sich Leute eine goldene Nase zu verdienen, und treten damit nicht zuletzt ihren ärztlichen Eid mit Füßen.

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