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"Kirchensteuer-Rebell" verliert Klage: Austritt bedeutet auch Ausschluss

Der als "Kirchensteuer-Rebell" bekannt gewordene Hartmut Zapp hat seine Klage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verloren.

Der Mann war zwar aus der Kirchensteuer ausgetreten, wollte aber weiterhin als Mitglied der katholischen Glaubensgemeinschaft anerkannt werden.

Die Richter argumentierte, der Staat sei zwar verpflichtet Kirchensteuern einzuziehen. Wer austrete, sei automatisch kein Mitglied mehr, diese Entscheidung obliege ganz allein der Kirche.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Rebell, Austritt, Ausschluss, Kirchensteuer
Quelle: www.focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2012 14:06 Uhr von Exilant33
 
+12 | -3
 
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Die Kirchensteuer ist ein großer Beschiss an der Menschheit, weil Gott braucht kein Geld, die gierigen Diener(Kardinäle, Päpste etc.) der Kirche schon!
Wenn jemand was freiwillig Spendet ist das immer noch ein Unterschied als zahlen zu müssen!
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26.09.2012 14:09 Uhr von gamer9991
 
+4 | -3
 
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Deutschland ist eines der wenigen Länder, welches die Gelder für diese Gemeinschaft gerne eintreibt, für mich ein verständlicher Urteil, aber mit Nächstenliebe hat das wenig zu tun, aber so ist ja die katholische Kirche ;)
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26.09.2012 14:14 Uhr von Komikerr
 
+9 | -2
 
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Kirche und Staat sind: getrennt... ich meine mich da dunkel an einen änlichen Wortlaut im deutschen Gesetz zu erinnern.
Wenn jedoch der deutsche Staat die Kirchengelder eintreibt und diese auch als Steuer bezeichnet, dann stimmt die erste Aussage doch nicht... oder irre ich mich da grad?!?
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26.09.2012 15:37 Uhr von phiLue
 
+5 | -2
 
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Ich zahle meine Kirchensteuer weiterhin da hiervon auch wichtige Insitutionen, Anlaufstellen für Leute mit verschiedensten Probleme, Kindergärten usw. finanziert werden.

Was ich allerdings nicht toleriere ist, dass das Zudrehen des Geldhahns mit einem Ausschluss aus einer Glaubengemeinschaft geahndet wird. Glaube hat noch nie Geld gekostet und sollte es auch nie.
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26.09.2012 16:06 Uhr von magnificus
 
+5 | -1
 
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Was dachte der Rebell: damit erreichen zu können ? Jetzt hat er nur wieder gezeigt, was Sache ist. Der Kirche ging es noch nie um Gott oder Glaube. Von Anfang an nicht. Das hätte er locker in Büchern, welche nicht von der Kirche autorisiert wurden, nach lesen können.
Glaube braucht keine Kirche! Wie oft denn noch?!
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26.09.2012 22:13 Uhr von Exilant33
 
+1 | -0
 
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@Johnny_Speed: Du hast Recht, wenn man in einem Verein ist, muss man Zahlen! Aber die Kirche ist eine Firma, so will ich es mal ausdrücken!
Weißt Du wie in der Regel Kloster überleben?! In den sie verkaufen was Sie leisten , ansonsten sind Sie auf Spenden gegf, auf den Staat angewiesen, Das ist auch Glauben und nach den Regeln, aber auf eine Weise die niemanden Schadet, weil Sie freiwillig ist! Die Kirche ist eine Institution die Gewinn orientiert ist, weil es die Macht, die Gier und die Dummheit der Menschen braucht/benutzt! Diese Art der Ausbeutung funktioniert schon seid Tausenden von Jahren!

[ nachträglich editiert von Exilant33 ]
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26.09.2012 23:10 Uhr von Exilant33
 
+1 | -1
 
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@Schlotten... inklusive nochmal Johnny... -.-: Eure vergleiche mit Vereine ist , meiner Meinung nach, totaler Blödsinn! Wie magnificus schon sagte, Glaube braucht keine Kirche und dafür zu zahlen erst Recht nicht!
Und desweiteren bin Ich der Meinung das der Herr Zapp recht hat!
Ich bin Atheist, nur nebenbei!
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27.09.2012 09:54 Uhr von Noseman
 
+1 | -0
 
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Der Richter sagt nicht die Wahrheit: Im Grundgesetz (Art. 150, in dem die Artikel 136-141 der Weimarer Verfassung [= WRV]} zusammengefaßt sind und gültig blieben) steht lediglich drin:

" Die Religionsgesellschaften, welche Körperschaften des öffentlichen Rechtes sind, sind berechtigt, auf Grund der bürgerlichen Steuerlisten nach Maßgabe der landesrechtlichen Bestimmungen Steuern zu erheben."

(Art. 137 (6) WRV)

Listen zur Verfügung stellen, damit die selbst bihren Beitrag eintreiben können. Von "Der Staat MUSS für die Kirche die Steuer eintreiben" steht da NICHTS!

Ganz im Gegenteil. In Art. 136 (") steht ausdrücklich:

" Niemand ist verpflichtet, seine religiöse Überzeugung zu offenbaren. Die Behörden haben nur soweit das Recht, nach der Zugehörigkeit zu einer Religionsgesellschaft zu fragen, als davon Rechte und Pflichten abhängen oder eine gesetzlich angeordnete statistische Erhebung dies erfordert."

Eben dies - die ´´Offenbarung der (auch fehlenden) religiösen Überzeugung" - geschieht aber mit dem Eintrag auf der Lohnsteuerkarte.

Und sie wird nicht nur dem Staat offenbart, sondern dem Arbeitgeber!

Der sich darüber übrigens auch nicht unbedingt freuen muss, denn die aufwändige Berechnung der Kirchensteuerabzüge vom Lohn kostet seiner Personalabteilung zeitliche und somit finanzielle Ressourcen, die weder von Kirche noch vom Staat vergütet werden.

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