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Neue Petition gegen GEMA: Beweislastumkehr soll abgeschafft werden

Die GEMA wird erneut mit einer neuen Petition konfrontiert, denn nun sollen online Unterschriften für die Abschaffung der Beweislastumkehr gesammelt werden.

Der Musiker Johnny Haeusler von der Band "Plan B" fordert zudem andere Künstler dazu auf, der GEMA die Vertretungsbefugnis für digitale Auswertungsbereiche zu entziehen. Die Verwertungsgesellschaft nehme diese nicht gut wahr.

Dies sollten Musiker auf jeden Fall tun, "wenn diese von der GEMA nicht ausreichend und im Sinne der Urheber wahrgenommen werden."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Online, Protest, Petition, GEMA, Beweislastumkehr
Quelle: www.heise.de

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26.09.2012 20:06 Uhr von Hawkeye1976
 
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Nonsens: Diese Beweislastumkehr ist in vielen Bereichen üblich. Klassisches Beispiel sind Arztfehler: hier muss der Arzt nachweisen, dass er keinen Fehler gemacht hat, weil es für den Patienten umgekehrt kaum möglich ist - auch mangels Fachwissen - dem Arzt den Fehler zu beweisen.
Genauso ist es im Prinzip mit der GEMA-Vermutung. Es ist leichter für einen Veranstalter, durch eine Musikfolge/Setlist nachzuweisen, dass er kein GEMA-Material gespielt hat, als umgekehrt. Eine Umkehr würde dazu führen, dass aufwendigere Prüfungsverfahren hermüssten, mehr Personal usw. ... und das würde sich letztlich in sehr viel höheren Tarifen wiederspiegeln.
Dazu kommen die Wahrscheinlichkeiten: die Wahrscheinlichkeit, dass auf einer Veranstaltung durch die GEMA vertretenes Material läuft, liegt bei über 90%. Und weil eben das dann die Regel ist, muss die Ausnahme vom Veranstalter belegt werden und nicht umgekehrt.

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