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Gesetzesentwurf zur Beschneidung: Es bleibt Körperverletzung aber straffrei

Der "Süddeutschen Zeitung" liegt der mit Interesse erwartete neue Gesetzesentwurf des Bundesjustizministeriums zum Thema Beschneidung vor.

In dem Papier steht, dass die Beschneidung von männlichen Kindern Körperverletzung bleibt, diese soll jedoch straffrei sein.

Genau wird das geplante Gesetz so formuliert: "Die Personensorge umfasst auch das Recht, in eine medizinisch nicht erforderliche Beschneidung des nicht einsichts- und urteilsfähigen männlichen Kindes einzuwilligen, wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt wird".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arzt, Körperverletzung, Beschneidung, Gesetzesentwurf
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2012 19:05 Uhr von Freggle82
 
+15 | -2
 
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Toll, eigene Gesetze für religiöse Extremisten! Bitte auch gleich Hand abhacken, nach den Regeln der ärztlichen Kunst, für islamistische Diebe.

Und für die afrikanischen Einwanderer auch die Beschneidung der weiblichen Kinder...

Darf ich jetzt Medizin studieren um jemandem straffrei, nach den Regeln der ärztlichen Kunst, das Nasenbein zu brechen?

Also auf Ideen kommen die, tztztztz...
Körperverletzung ist Körperverletzung und sollte auch entsprechend geahndet werden.
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25.09.2012 19:06 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+8 | -3
 
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Ein Friseur begeht rein juristisch gesehen millionenfache Körperverletzung: Jedes Mal, wenn er ein Haar abschneidet.

Da dies aber mit Einwilligung des Kunden geschieht, bleibt diese "Körperverletzung" aber straffrei.

Jetzt wird das Abschneiden von Haaren gleichgesetzt mit dem Abschneiden der Vorhaut. WO bleit denn da bitteschön die Relation?