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Wie ist die deutsche Rechtslage bei "Facebook-Partys"?

Sogenannte "Facebook-Partys" haben in letzter Zeit medial für Aufsehen gesorgt. Oftmals endeten die als kleine Feiern im Freundeskreis ausgerufenen Veranstaltungen im Chaos und mit Polizeieinsatz. Auch die deutsche Justiz musste sich der neuen Materie anpassen.

So können Facebook-Partys von der Polizei untersagt werden, wenn die öffentliche Sicherheit oder die Gesundheit der Partygäste aufgrund des Veranstaltungsortes gefährdet ist. Zudem können sich die Feiern nicht auf das Versammlungs- und Demonstrationsrecht mangels politischer Aussage berufen.

Für die anschließende Müllbeseitigung haften also die Veranstalter. Für Schäden allgemein haftet zunächst der Verursacher des Schadens. Hat ein Veranstalter aus Versehen zu einer öffentlichen Feier geladen, muss er dies nachweisen. Ansonsten kann auch ihm der Schaden zugerechnet werden.


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WebReporter: ghostinside
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Facebook, Party, Veranstalter, Haftung, Rechtslage
Quelle: www.taz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2012 14:21 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -8
 
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scheiss: deutschland, man wird doch wohl noch irgendwo sich zu tausendst treffen dürfen...dreckerter nazi/stasi staat nix, aber auch garnix hat sich geändert
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24.09.2012 15:37 Uhr von kuri
 
+1 | -2
 
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@Alice_undergrounD reg dich mal ab, hol dir mal schnell ne Pulle Schnaps damit de wieder runterkommst.
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24.09.2012 15:42 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -0
 
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ja wollt etz eh losfahren
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24.09.2012 16:09 Uhr von damitschi
 
+3 | -3
 
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@Alive_undergrounD: Ähhh, geht´s NOCH? Natürlich kann man sich auch mit 10.000 Treffen, sofern dies alles korrekt angemeldet wurde, für die Sicherheit, Sauberkeit und und und gesorgt wird...


Alles nur´ne Frage der Organisation...


Aber hier unqualifizierte Kommentare abgeben, dass zeichnet nicht gerade positiv aus!
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24.09.2012 16:36 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Und da haben Hausfrauen Probleme wenn sie im Nachbarkreis eine Tupperparty veranstalten wollen, weil niemand kommt. Einfach in facebook posten, und an Tausende Tupperware verkaufen.
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24.09.2012 16:48 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -3
 
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@ damitschi: gehts bei dir noch? wieso soll ich mich anmelden müssen wenn ich zufällig an einem ort bin, wo zufällig 10.000 andere auch sind, von denen wiederum auch jeder zuf#llig da rumlungert. mit so einem gesetz ist der verfrachtung ins KZ wegen widerstand tür und tor geöffnet, da kann man ja jeden festnehmen bloss weil er wo ist, wo paar andere auch sind. aber soweit denkt hier natürlich keiner...
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24.09.2012 16:50 Uhr von jens3001
 
+1 | -1
 
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is scho peinlich: wenn man Alice Kommentar nicht als Sarkasmus versteht.

Also mir wärs jedenfalls peinlich. Aber kuri und damitschi offensichtlich nicht.

Naja, hat trotzdem ein Minus gegeben weil es weder unterschwellig kritisch noch lustig war. Einfach nur... naja, flach.

@News: Warum bezieht sich das jetzt auf FB-Parties? Das gilt auch wenn ich eine Email an den gesamten Verteiler einer Hochschule schicke oder ähnliches.
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24.09.2012 17:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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@Alice_undergrounD wenn du 10.000 Leute zu einer Party einlädst, habe ich das komische Gefühl, dass die nicht in dein Wohnzimmer passen. Diese also somit auf der öffentlichen Strasse feieren. Das ist nach deutschem Recht voher meldepflichtig.
Die Leute sind da auch nicht zufällig - denn du hast sie eingeladen.
Deine Gemeinde informiert dich sicher, was zu beachten ist, wenn du in deiner Strasse ein Fest (oder Hocketse) veranstalten willst. Das geht von der Toilette, bis zur Einhaltung der Lärmgrenze. In jedem Falle braucht der Veranstalter eine Genehmigung.
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24.09.2012 17:27 Uhr von Dracultepes
 
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Eine Demonstration gegen die Verbote von Facebook Partys ist durchaus eine politische Aussage.

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