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Hacker greifen Deutsche Telekom an - BKA ermittelt

Hacker haben die DNS-Server der Deutschen Telekom ins Visier genommen. Vom 3. bis zum 6. September dieses Jahres wurden massive und ungewöhnliche Angriffe ausgeführt. Die Täter sind noch unbekannt, wenngleich das Unternehmen des verantwortlichen Rechenzentrums ausfindig gemacht werden konnte.

Die Deutsche Telekom erstattete nun eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft in Bonn. Die Begründung: ein Angriff auf "kritische Infrastruktur". Die Anzeige erfolgte, nachdem der Betreiber des besagten Rechenzentrums auf Hinweise der Telekom nicht reagierte.

Das Bundeskriminalamt hat nun die Ermittlungen aufgenommen. DNS-Server sind dafür gedacht, Web-Adressen mit der richtigen IP-Nummer zu verknüpfen. Außerdem waren die betroffenen Server im Einsatz, um Spam-Adressen auszusortieren.


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WebReporter: MaryB
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Telekom, Deutsche, Hacker, BKA, Deutsche Telekom
Quelle: www.pc-magazin.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2012 10:58 Uhr von Raptor667
 
+11 | -17
 
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Webadresse und IP werde nicht miteinander verknüpft. Die IP wird in einen Namen aufgelöst bzw umgewandelt da der Mensch sich einen Namen leichter merken kann als eine lange Zahl.
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24.09.2012 11:15 Uhr von SN_Spitfire
 
+19 | -2
 
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@Raptor667: Eine Relation zwischen IP und Domainnamen findet dennoch statt.
Um es aber auch jedem nicht versierten Leser verständlich zu vermitteln, ist das Wort "verknüpfen" durchaus als Erklärung möglich.
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24.09.2012 11:36 Uhr von The Roadrunner
 
+1 | -5
 
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DSL-Ausfall vs. Festnetz-Ausfall: Ähm wie meint die Telekom?! "Kritische Infrastruktur" - Die Telekom betreibt kritische Infrastuktur an einem Netz, welches keine 99,9% im Jahr da ist und auch nicht garantiert wird?!

Da gelten für Telefoncarrier und -Server in Vermittlungsstationen aber noch härte Grenzen mit mehr 9 nach dem Komma, um dort überhaupt eine Zulassung für die Systeme zu bekommen und die Telekom betreibt "kritische Infrastruktur" am DSL-Netz.

Und vergleich mal selbst, wie häufig fällt das normale Telefonnetz im Gegensatz zum DSL aus - auch dann,
wenn beides von der Telekom kommt.

Und wenn sie die selben DN-Server, welche für DSL genutzt
werden und weniger wichtig sein sollten, auch für ihre DNS-Anfragen für die kritische Infrastruktur nutzen, sollen sie sich grobe Fahrlässigkeit vorwerfen lassen.
nutzen
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24.09.2012 13:33 Uhr von Peter323
 
+0 | -13
 
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24.09.2012 15:41 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -1
 
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Peter323: Was ist denn laut deiner Aussage ein "main dns Server"?
Google´s DNS Server ist ein DNS-Server wie jeder andere im Netz.
Und nur weil ihn vllt. viele nutzen, heisst es nicht, dass er entsprechend auch sicher ist. Ganz im Gegenteil!
Sollte man in irgendeiner Weise mal den DNS kompromittieren, ist der Ärger entsprechend riesig.
Aus dem Grund nutze ich bspw. gerade solche großen DNS-Server nicht. Von der Antwortgeschwindigkeit ganz zu schweigen. Da gibt es deutlich schnellere Server.
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24.09.2012 15:50 Uhr von Daeros
 
+0 | -0
 
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@The Roadrunner: Mit kritischer Infrastruktur ist in diesem Kontext "wichtige Infrastruktur gemeint".
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24.09.2012 17:24 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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@Sn_spitfire: Er meinte wohl einfach dass das Googles main Dns ist, die haben ja zwei. Also nicht aufs gesamte Netz bezogen.
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