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Juristentag gegen anonyme Internetnutzung und für Bundestrojaner

Die alle zwei Jahre stattfindende Mitgliederversammlung des Deutschen Juristentags hat sich kürzlich mit Online-Themen befasst und äußerte unter anderem den Wunsch nach mehr Möglichkeiten der Überwachung und Rückverfolgung.

Man zeigte eine klare Position zum Thema "Online-Durchsuchung": Ein heimliches Eindringen in fremde Computer sei ein wichtiges Ermittlungsinstrument und solle - unter zu beachtenden Eingriffsschwellen - erlaubt werden. Ebenso wird der Einsatz sogenannter "Bundestrojaner" explizit befürwortet.

Zudem wünschen sich die Juristen "Qualifikationstatbestände mit erhöhter Strafandrohung" und kommen zu dem Schluss, dass es kein Recht auf anonyme Internetnutzung gibt. User müssten über Pseudonyme identifizierbar bleiben - etwa über vom Anbieter gespeicherte Realnamen.


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WebReporter: Maverick Zero
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Vorratsdatenspeicherung, Anonymität, Jurist, Staatstrojaner, Internetnutzung
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2012 09:49 Uhr von Maverick Zero
 
+6 | -0
 
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Es ist schon richtig, dass sich die Strafverfolgung im Internet in manchen Fällen als schwierig erweist. Gleichzeitig haben wir bereits jetzt die Situation dass gegebene Mittel nicht oder nicht richtig eingesetzt werden. So sieht dieses "Wunschpaket" mehr nach Überwachungskunst als nach Strafverfolgung aus. Wie viel Freiheit darf man für die Sicherheit ausgeben?
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24.09.2012 10:55 Uhr von Raptor667
 
+10 | -0
 
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lol: "dass es kein Recht auf anonyme Internetnutzung gibt."
Ich entsage den Juristen hiermit das denken. Da dabei eh nur Bullshit rauskommt muss es verboten werden!

Amen
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24.09.2012 18:36 Uhr von tutnix
 
+1 | -0
 
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wenn man böse ist: würde man diesen typen anonymous auf den hals hetzen, damit die justizkasper lernen, was privatsphäre heisst. aber so sind wir hier ja nicht ;).
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08.12.2012 03:52 Uhr von Chris9988
 
+1 | -0
 
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Und mit guten Beispiel voran gehend, sollte der Bundestrojaner als erstes bei den zuständigen Juristen und Politikern zum einsatz kommen.

Mal sehen wie schnell das ganze dann wieder verworfen würde!

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