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Audi will mit vollkommen neuem Motorenkonzept das Turboloch verschwinden lassen

Bi-Turbo-Motoren sind im Automobilbau ja nichts neues mehr. Hierbei werden zwei Abgasturbolader vom Abgasstrom angetrieben und sorgen so für Power. Da dies aber bei niedrigen Drehzahlen nur recht schleppend geschieht, spricht man hier vom sogenannten Turboloch.

Diesem will der Autobauer Audi jetzt mit einem vollkommen neuen Konzept begegnen. Hier soll in Zukunft ein elektrisch angetriebener Lader für Drehmoment und schnellen Ladedruckaufbau bei niedrigen Drehzahlen sorgen.

Zu Versuchszwecken wurde dafür ein 3.0 V6 TDI als elektrischer Bi-Turbo aufgebaut und entsprechend abgestimmt. Genaue Daten zu dem Projekt und eine eventuelle Serienfertigung wollte Audi allerdings noch nicht preisgeben.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Motor, Audi, Technologie, Turbo
Quelle: auto.freenet.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2012 09:25 Uhr von spencinator78
 
+3 | -3
 
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Hier empfehle ich unbedingt einen Klick auf die Quelle, da die ganze Geschichte doch sehr komplex und auch umfangreich ist.
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23.09.2012 11:04 Uhr von MeisterH
 
+4 | -4
 
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Technik Einfach geil.
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23.09.2012 11:57 Uhr von blz
 
+6 | -0
 
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@Warpilein2: Das nennt man dann elektrisch betriebenen Kompressor und gibts vermutlich schon länger als dich.
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23.09.2012 12:48 Uhr von Miauta
 
+1 | -1
 
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Anti-Lag: Einfach n Anti-Lag System reinknallen :)
Muahaha!
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23.09.2012 13:02 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -2
 
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nennt man: kompressor, gibts schon seit 30(?) jahren...
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23.09.2012 13:20 Uhr von ae2006
 
+5 | -0
 
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@Alice: das Roots Gebläse, eine gängige Kompressorbauart, gibt es sogar schon seit 1921

VW hat das schon im Golf GT gemacht, also Kompressor und Turbo zusammengeschaltet, hat sich aber nicht rentiert. Heutige Turbomotoren sprechen schon so gut an, das Aufwand/Nutzen in keinem Verhältnis stehen, die Idee von Audi ist auch nur aufgewärmt und neu verpackt.
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23.09.2012 13:33 Uhr von Tuvok_
 
+3 | -0
 
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@ae2006: der Punkt ist nicht das es sich nicht rentiert sondern das dieser blöde 1.4 TSI mit 160 PS ständig auseinander fiel mit Turbo und Kolbenschäden.
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23.09.2012 14:20 Uhr von uss_constellation
 
+4 | -0
 
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Ich will keinen: Turbo und keinen Kompressor und gleich gar nicht elektrisch. Das ist nur unnötiger Krempel, der verrecken kann. Und dass er das auch tatsächlich tut sehe ich an sämtlichen (!) Turbomotoren in meiner Bekanntschaft.
Skoda Fabia, erster Turbolader bei 70kkm defekt. Kommentar in diversen Foren: "ist normal".
3er BMW, Turbolader defekt bei 60kkm. Kommentar der Werkstatt. Kein Problem, das ist bei uns Lagerware, da haben wir immer 10 da (sowas spricht mE Bände).
Die Liste kann ich beliebig fortsetzen.

Meine Karre ist 21 Jahre alt, hat keinen Lader und keinen Kompressor und hatte nie ein Motorproblem und hat sogar noch die erste Kupplung.
Moderne Technik gerne, aber nur wenn´s auch was taugt. Bisher ist mir das aber noch nicht untergekommen.

Ein Turbolader basiert auf dem Prinzip, dass der vom Abgasstrom angetrieben wird. Ein Umbau auf eine elektrische Antriebsquelle erhöht nur die Komplexität und die Anfälligkeit und ein Turbinenlader ist es dann auch nicht mehr. Wie die Vorgänger schreiben ist das dann ein ganz ordinärer Kompressor.
Anstatt die elektrische Energie umständlich in eine Aufladung zu schicken könnte man sie auch direkt an die Antriebsräder für den Vortrieb leiten. Effizienter geht es wohl kaum, aber das wär ja uncool.
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23.09.2012 14:52 Uhr von blz
 
+5 | -3
 
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@puppenmaster: Danke, dass Sie mich als Dumm bezeichnen. Ich empfehle Ihnen die Firma CPT, die hat seit einigen Jahren einen 12V elektrischen Kompressor im Angebot.
Beim Chinesischen Autokonzern Chery kann man das schon in Serie kaufen.
*In your Face*
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23.09.2012 14:58 Uhr von Jason31
 
+1 | -0
 
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Da geht es mit wie Dir Warpilein2, vor vielen Jahren hatte ich ebenso diese Idee! Und nein, kommt mir nicht wieder mit "das ist alt" - denn elektrisch angetriebene Verdichter gab es bisher bei den Herstellern nicht - der Clou liegt ja auch nicht darin einen Verdichter zu haben (das ist älter als Motoren überhaupt) sondern darin, den Ladedruck unabhängig der Motordrehzahl beliebig zu variieren. Gibt es defacto bis heute nicht, da alle bisherigen Verdicher/Kompressor-Verfahren vom Motor selbst angetrieben werden - direkt oder indirekt.

Nach etwas Suchen seiner Zeit bin ich dann aber auf ein Patent aus dem Jahr 1998 gestoßen. Bzw. auf den Antrag eines Patents zu diesem Thema. Ob es dann wirklich erteilt wurde, weiß ich nicht... hab ich nicht weiter nachgeforscht.
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23.09.2012 23:11 Uhr von power_111
 
+1 | -0
 
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Wie wäre es mal den Druckluftmotor weiter zu erforschen?
Es gibt bereits Autos die auf Druckluft fahren schaut auf youtube..... achso nee da verdient der Staat ja nichts dran
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23.09.2012 23:58 Uhr von eini1
 
+0 | -1
 
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Evolution statt Revolution: Die GTI-Motoren von VW (und Audi) arbeiten jetzt schon mit einem Kompressor (Riemengetrieben über eine Magnetkupplung) und einem Abgasturbo.
Bei niedriger Drehzahl arbeitet der Kompressor und wird über die Kupplung abgeschaltet, sobald der Turbo auf Drehzahl ist.
Der einzige Unterschied scheint zu sein, den Kompressor durch einen elektrischen Turbo zu ersetzen, die es schon seit Jahren gibt.
Nett, weil die aktuellen Probleme mit der Magnetkupplung entfallen, aber relativ naheliegend und keine Revolution im Motorenbau, auch wenn sich der Motor bestimmt gut fährt.

Mehr beeindruckt hätte mich aber
- eine Lösung für die Thermikprobleme von Turbos (Lagerschäden durch Temperaturschwankungen)
- Ladedruckregelung ohne Verlust übers Wastegate/Ventil
- Lösung für die Kopfdichtungsprobleme bei hohen Ladedrücken
- Lösung für die Ölverbrauchsprobleme bei hohen Ladedrücken
- ...


Nach zwei modernen Turbomotoren bin ich persönlich wieder bei einem Saugmotor gelandet und - trotz etwas schlechteren Ansprechverhalten aus dem Keller - froh darüber. Es geht einfach nichts über Hubraum, der Mehrverbrauch bei modernen Motoren ist kaum der Rede Wert und auf Dauer sogar günstiger als die Turboschäden.

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