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USA: Lebenslänglich? 13-Jähriger wegen Mordes und sexuellen Missbrauchs angeklagt

Im US-Bundesstaat Florida sitzt aktuell ein 13-Jähriger auf der Anklagebank. Dort muss er sich wegen des Mordes an seinem Halbbruder verantworten. In der Anklage wird der Junge bereits wie ein Erwachsener behandelt, da die Verbrechen, die ihm zur Last gelegt werden, von Kindern nicht bekannt sind.

Neben des Mordes an seinem zweijährigen Halbbruder wirft man ihm den sexuellen Missbrauch seines fünf Jahre alten Halbbruders vor. In den USA scheiden sich nun die Geister über die Frage, ob bei dem Jungen tatsächlich das Erwachsenenstrafrecht angewandt werden soll, das eine lebenslängliche Haft bedeutet.

In Anbetracht seiner Vergangenheit wirkt diese Frage umso drastischer: bei der Geburt des Angeklagten ist seine Mutter erst 12, der Vater 25. Mit zwei Jahren findet man ihn nachts nackt und allein auf der Straße. Unklar ist, ob er von seinem Cousin vergewaltigt wurde. Die nächste Anhörung ist am 28. September.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Mord, Anklage, Minderjähriger, Lebenslänglich
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2012 20:11 Uhr von NoPq
 
+14 | -2
 
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So viel "WTF" in einer News - Respekt ^^
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21.09.2012 21:16 Uhr von Petabyte-SSD
 
+8 | -5
 
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Weg damit: Egal wenn man damit keine Nachahmer abschreckt.
Aber einfach weg damit aus dem Genpool der Menschheit. Allein aus dem Grund
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21.09.2012 22:01 Uhr von kontrovers123
 
+1 | -0
 
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Eine sehr gute Argumentation da die Verbrechen, die ihm zur Last gelegt werden, von Kindern nicht bekannt sind.

Das war auch genau mein Gedanke als ich die Überschrift gelesen habe.

[ nachträglich editiert von kontrovers123 ]
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22.09.2012 09:57 Uhr von Komikerr
 
+1 | -3
 
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Das Kind braucht: Hilfe, ihn wegzusperren ist keine Hilfe.
Ich lehne mich sehr weit nun aus dem Fenster und behaupte, wer weggesperrt werden soll, sind die Erwachsenen in seinem Umfeld, denn diese sind Schuld an seinen Taten.
Kinder sind das Produkt ihrer Erziehung und ihres Umfeldes.
Ne 12 jährige Mutter, selber ein Kind, eine eventuelle Vergewaltigung im Vorfeld und weiss der Geier was noch...
Das Kind ist das Produkt einer Gesellschaft und einer wohl ziemlich kranken Gesellschaft. Die Ursache dessen zu behandeln und nicht die Auswirkung ist weitaus produktiver.

Vielleicht bin ich auch einfach nur zu moralisch, naiv und zu old school und eine aussterbende Rasse, die sich weigert zu glauben, dass das Kind "böse" zur Welt gekommen ist.

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