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Bahrain: Ausreiseverbot - Deutscher soll Schulden seines Ex-Arbeitgebers zahlen

Bereits seit vier Monaten sitzt der Manager Jürgen Z. in Bahrain fest. Zwar darf er den Stadtstaat, in dem er aktuell lebt, frei erkunden und Restaurants und Ähnliches besuchen, allerdings ist es ihm durch einen "travel ban" (Reiseverbot) verboten, das Land zu verlassen - scheinbar grundlos.

Seine Konten wurden mittlerweile gesperrt und ein Gerichtsverfahren eingeleitet - von einem Unternehmen in Kuwait. Dieses hatte Z., der früher in Bahrain tätig war, als Repräsentanten seines ehemaligen Arbeitgebers identifiziert und ihn deshalb für eine Schuld von 70.000 Euro haftbar gemacht.

Durch einen Datenfehler wurde Z. noch im Handelsregister geführt. Er war zu dem Zeitpunkt, in dem die Schuld entstand, allerdings nicht mehr in Bahrain angestellt. Die gesperrten Konten lassen keinen Anwalt zu. Ähnliche Ausreisesperren sind in Bahrain keine Seltenheit und werden beinahe wahllos verhängt.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ex, Deutscher, Schulden, Bahrain
Quelle: www.welt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2012 19:32 Uhr von Raskolnikow
 
+20 | -3
 
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Ergänzung der News:
Ein erster Gerichtstermin, der zustande kam, wurde gestrichen, weil die Partei aus Kuwait einfach nicht auftauchte. Beim Prozess werden dann die Schriftsätze des Pflichtverteidigers nicht gelesen. 2012 kommt Z. sicher nicht mehr nach Hause, wo zwei 16 und 12 Jahre alte Töchter auf ihn warten.
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21.09.2012 19:36 Uhr von Katzee
 
+41 | -5
 
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Da sieht man: mal wieder, was für ein "moderner Rechtsstaat" Bahrain doch ist. ... und Aladin schlendet immer noch über den Basar ....
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21.09.2012 19:42 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -32
 
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21.09.2012 20:17 Uhr von shadow#
 
+18 | -3
 
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Ein "Datenfehler" - LOL: Wenn er nur angestellt war, hätte er gar nicht erst im Handelsregister auftauchen dürfen...
Der Typ wurde mächtig in die Pfanne gehauen.
Wie sämtliche Ölstaaten in dieser Ecke mit Ausländern umgehen wenn es um Arbeitsrecht und unklare Besitzverhältnisse geht, hätte er vorher wissen können.
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21.09.2012 20:22 Uhr von syndikatM
 
+8 | -28
 
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21.09.2012 20:35 Uhr von Raskolnikow
 
+10 | -5
 
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@syndikatM: Ach du Schande. Diesen kleingeistigen Unsinn kannst du doch jetzt nicht ernst meinen?!

Ziehen wir jetzt willkürlich Parallelen? - Cool!
Die Führungspositionen beider beteiligten Unternehmen werden sicher mit Turban tragenden, Maschinengewehr schwingenden Personen vollgestopft sein.

Mit der gleichen argumentativen Struktur hätte man Menschen, die in den 1970er Jahren ein Auto aus Deutschland gekauft haben vorwerfen können, sie hätten "Geschäfte mit der Baader-Meinhof-Gruppe" gemacht.

Es ist schrecklich was hier passiert, schrecklicher was sich in vielen islamischen Ländern mitunter so abspielt, aber das jetzt in dieser Situation einfach durcheinander zu wirbeln, weil es das eigene "Argument" (das keines ist) gerade so gut stützt ist einfach nur unsachlich und erlaubt keine vernünftige Diskussion.

[ nachträglich editiert von Raskolnikow ]
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21.09.2012 20:41 Uhr von Shifter
 
+4 | -9
 
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So sollte man mit allen Managern auch bei uns: umgehen. Dann wäre vieles evtl anders. Das hier alle davon ausgehen das er unschuldig ist finde ich absurd
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21.09.2012 22:12 Uhr von shadow#
 
+3 | -4
 
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@Raskolnikow: Doch, das meint der Idiot absolut ernst...


@Shifter
Da er erst ein halbes Jahr nachdem sich sein letzter Arbeitgeber mit großem Knall in Rauch aufgelöst hat, wieder eingereist ist, kannst du nicht nur von seiner (relativen) Unschuld ausgehen sondern auch / stattdessen davon, dass er dezent naiv ist...
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21.09.2012 22:29 Uhr von Shifter
 
+4 | -2
 
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@shadow, ich geh hier von gar nix aus: weil wir nur eine Geschichte kennen und mehr ist das ganze ja bisher nicht, eine Geschichte. Und wir kennen nur eine Seite.
Nur weil jemand offiziell nicht mehr für irgendwen arbeitet heisst das noch lange nicht das da jemand nicht seinen Abgang frisiert hat um krumme Geschäfte zu machen.
Man sollte auch bei uns jeden Manager der Entscheidungen trägt mit seinem privaten Vermögen haftbar machen anstatt denen auch nach Pleiten die hunderte oder tausende Arbeitsplätze kosten noch fette Bonis in den Arsch zu schieben

[ nachträglich editiert von Shifter ]
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21.09.2012 22:30 Uhr von Shifter
 
+6 | -2
 
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Aso und Israel ist nur Waffentechnisch: im 21 Jahrhundert angekommen, ansonsten ist man da geistig auf dem Stand von vor 1000 Jahren. Zumindest was die Regierung angeht

[ nachträglich editiert von Shifter ]
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21.09.2012 23:12 Uhr von fraro
 
+2 | -3
 
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Der: Typ ist MANAGER und soll unschuldig sein? Wo gibt es denn so was?
Tut mir leid, kein Mitleid - dafür habe ich schon zuviel erlebt, gehört und gesehen.
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22.09.2012 01:38 Uhr von erasor2010
 
+0 | -1
 
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Quelle richtig lesen: Es geht nicht um 70 sondern um 700 Tausend Euro
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22.09.2012 09:28 Uhr von pest13
 
+0 | -0
 
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Soviel: zum Rechtstaat Bahrain. Als Kafir in einem möslemischen Land hat man keinerlei Rechte.

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