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Kapitän der "Titanic" fiel durch seine Schifffahrtsprüfung

Wie nun bekannt wurde, ist der Kapitän der "Titanic" bei seiner Schifffahrtsprüfung durchgefallen.

Das erste Mal fiel Edward John Smith durch, weil seine Navigationskenntnisse nicht ausreichend waren. Später erhielt er dann den Schein.

Smith war der Verantwortliche an Bord, als der Dampfer 1912 mit einem Eisberg kollidierte und sank.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wissenschaft / Geist
Schlagworte: Kapitän, Prüfung, Titanic, Schifffahrt
Quelle: www.telegraph.co.uk
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2012 18:53 Uhr von Truth_Hurts
 
+12 | -0
 
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so what? Bis zu seinem Ableben auf der Titanic schien Smith wohl einen guten Ruf bei der White Star Line zu genießen. Man hätte das Flaggschiff der Linie wohl kaum irgendwem anvertraut.

Ich will hier nicht sagen das Smith keine Fehler gemacht hätte, aber die Ergebnisse der Untersuchung ändern nichts mehr an den Fakten. Smith ist tot, die Titanic auf der Jungfernfahrt gesunken und daran ändern auch Nachforschungen in Smiths Vita nichts.
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20.09.2012 19:24 Uhr von Alice_undergrounD
 
+5 | -2
 
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werfe: jeder einen stein, der mindestens einmal durch seine praktische führerscheinprüfung gefallen ist.

ich schonmal nicht, ich habs tatsächlich auf anhieb geschafft
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20.09.2012 19:36 Uhr von Montrey
 
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Auch das: wird sie nicht vom Meeresgrund wieder hoch holen ;)
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20.09.2012 19:51 Uhr von Kati_Lysator
 
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das nenne ich mal ne "news"
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20.09.2012 23:20 Uhr von ZRRK
 
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Es war ja nicht nur der Kapitän, der an diesem Tag Mist gemacht haben. Die Leute auf dem Ausguck haben den Eisberg zu spät gesehen, der Funker hat Meldungen von Eisbergen ignoriert und auch bei der Planung der Titanic ist einiges falsch gelaufen.

Es war wie bei vielen anderen Katastrophen:
Eine ganze von persönlichen Fehlern, technischem Versagen und Zufällen hat dazu geführt. Hätte nur eine der Stellen anders reagiert hätte sie vielleicht vermieden werden können.

Aber man hat ja draus gelernt und Vorkehrungen getroffen, damit sich so was nicht wiederholt.
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20.09.2012 23:58 Uhr von Fabrizio
 
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Schettino wäre das nicht passiert: der wusste wann man sich am besten absetzt

[ nachträglich editiert von Fabrizio ]
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21.09.2012 00:35 Uhr von bjondal
 
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Und ? Er ist das 1x durchgefallen und das 2 mal scheint er ja wohl bestanden zu haben. Gibt sicherlich genug Leute die Ihren Job nicht mit der ersten Prüfung bestehen und ihn dennoch sehr gut beherrschen.
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21.09.2012 06:57 Uhr von hellibelli
 
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Verantwortung und ich bin bei der theoretischen Führerscheinprüfung auch das erste mal durchgefallen. Trotzdem habe ich keinen tot gefahren.

Man kann auch einen erstklassiken Kapitän in die (Not-)Lage bringen sich versantwortungslos zu verhalten. Mach was ich sage oder verabschiede ich von deinem Job. Und die Vorgabe lautete auf Teufel komm raus schnell über den Ozean zu überqueren.

Daraus resultierte der Anfang einer laufenden Kette von Unglücken und Fehlentscheidungen die, jede für sich, längst keine Katastrophe bedeutet hätte. Aber am Anfang der Kette standen die Manager der Reederei die die Sicherheit der Passagiere dem wirtschaflichen Zweck der Gewinnmaximierung unterordneten.

Das Problem gibts heute genauso in der Luftfahrt.

Dem Kapitän die Hauptverantwortung unterzuschieben ist nicht gerecht. Auch der Tatsache wegen, daß er nicht überlebt hat und nicht mehr fähig war sich vor Gericht zu verteidigen. Was den verantwortlichen Managern sicher sehr gelegen kam um ihren eigenen A... vor der Justiz zu retten.

Eines muß man dem Kapitän lassen. Er hatte den Anstand an Bord zu bleiben. Siehe Costa Concordia.
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21.09.2012 09:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Da hat niemand Mist gemacht die Sicherheitsvorkehrungen und Vorschriften waren damals sehr viel entspannter als heute. Heute muss man ja einen Kurs machen und Sicherheitsvorkehrungen beachten, wenn man vom Bleistift auf den Kugelschreiber wechseln will.
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21.09.2012 10:16 Uhr von MC_Kay
 
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@ ZRR: "Es war ja nicht nur der Kapitän, der an diesem Tag Mist gemacht haben. Die Leute auf dem Ausguck haben den Eisberg zu spät gesehen,[...]"

Suuuuper ..... Sie bekamen garkeine optischen Hilfsmittel und mussten bei (fast) völliger Dunkelheit Eisberge (Gegenstände im Wasser) erkennen. Selbst mit einem Doppelfernrohr, hätten sie es verdammt schwer gehabt. Man kann sie dann nur anhand der Wellenbrechung erkennen.

"[...]der Funker hat Meldungen von Eisbergen ignoriert [...]"

Er hat sie nicht ignoriert!
Sie wurden ordnungsgemäß weitergeleitet. Nur haben die Offiziere auf der Brücke nicht damit gerechnet, dass sie so groß sind. Schließlich war zu dem Zeitpunkt noch keine Eisbergsaison.
Hinzu kommt noch, dass es verschiedene Reedereien waren, die untereinander nicht kommunizieren durften.
Funk gab es auch noch nicht auf allen Schiffen. Ebensowenig ein einheitliches Notrufmeldesystem. SOS wurde damals zum ersten Mal eingesetzt, und nicht auf jedem Schiff verstanden, weil zu neu und noch nicht Vorgeschrieben.

"[...]und auch bei der Planung der Titanic ist einiges falsch gelaufen."

Und was bitte?
Rettungsboote auf einem "unsinkbaren" Schiff unterzubringen ist etwas sinnfrei, oder? Dennoch waren genau die vorgeschriebene Anzahl an Rettungsbooten vorhanden.
Nur haben sie nicht gereicht und viele wurden zu Anfang der Evakuierung fast leer ins Wasser gelassen.

Die Schotts waren auch dicht genug und die Abtrennung der jeweiligen Bereiche auch höher, als vorgeschrieben (es existierten eigentlich keine Vorschriften über diese Bauweise).
Heutzutage verteilt man das eintretende Wasser über das gesamte Schiff, damit es gleichmäßig "versinkt".

Fazit:
- Das Schiff entsprach den damaligen Vorschriften
- Die Titanic wurde zu weit aufgeschlitzt.
- Dies führte dazu, dass zu viele Bereiche mit Wasser vollgelaufen sind
- Weil es damals noch keine Ausgleichspumpen gab, sank sie sehr schnell, da zu "buglastig"
-- Die Vorschriften mit Ausgleichspumpen wurden erst nach der Titanic eingeführt)
- Die Besatzung konnte sich nur auf ihre Erfahrung(en), Sehvermögen und Gehör verlassen.
-- Erfahrungen mit einem Schiff dieser Größenordnung gab es damals noch nicht/sehr wenig)
-- Radar und Sonar gab es damals auch noch nicht
-- Bojen im arktischen Meer zwecks Eisbergfrühwarnungen auch noch nicht
- Funk war noch nicht standardisiert.
-- SOS war neu und nicht jedem Schiff bekannt
-- Die Kommunikation zwischen Schiffen der einzelnen Reedereien war verboten und Funkmeldungen wurden ignoriert. Ebenso die Notrufe der Titanic. "Das ist ein Schiff einer anderen Reederei, also ist es uns egal!"
- ...
-- ...
etc.

Kurzum. Es war ein Zusammenspiel vieler unglücklicher Ereignisse gepaart mit Ignoranz und fehlender Standardisierung.
Nun einem (!) Menschen die Schuld daran zu geben ist nicht gerecht!
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21.09.2012 13:10 Uhr von Seravan
 
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die news kommt mindesten 100 Jahre zu spät: aber nuja, passiert ist passiert

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