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Italienisches Kassationsgericht verurteilt 23 CIA-Agenten zu Haftstrafen

Das italienisches Kassationsgericht hat 23 Agenten des US-Geheimdienstes CIA zu Haftstrafen von bis zu neun Jahren verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Geheimdienstmitarbeiter den ägyptischen Imam Abu Omar auf offener Straße in Mailand entführten.

Omar und seiner Frau wurde außerdem eine Entschädigung von 1,5 Millionen Euro zugesprochen. Außerdem wurde gegen den italienischen Chef des Geheimdienstes ein weiteres Verfahren eingeleitet.

Omar wurde unter den Augen vieler Passanten am 17. Februar 2003 auf dem Weg zur Moschee von mehreren CIA-Agenten überwältigt und in ein Auto gezerrt. Ihm wurden ungerechtfertigt Verbindungen zur Terrororganisation Al-Qaida zur Last gelegt und er wurde in ein Foltergefängnis gebracht.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Italien, Urteil, Entführung, CIA, Al-Qaida, Terrorismus, Imam
Quelle: www.taz.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2012 17:07 Uhr von TausendUnd2
 
+22 | -1
 
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gut so. Das sollte weltweit so geschehen! Die sollen nicht denken, sie könnten Bürger souveräner Staaten entführen und foltern wie sie wollen!
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20.09.2012 17:15 Uhr von Perisecor
 
+2 | -11
 
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@ TausendUnd2: Das denken "die" nicht, deshalb haben sie die italienischen Behörden nicht nur informiert, sondern diese haben sie aktiv unterstützt.


Gleichwohl war das Vorgehen der CIA peinlich, glücklicherweise hat das obligatorische Ersetzen von Verantwortlichen ein paar unfähige Leute erwischt, welche die Posten nur hatten, weil in den 90er Jahren niemand bei Geheimdiensten arbeiten wollte.


Eine Auslieferung amerikanischer Staatsbürger an Italien ist dennoch ausgeschlossen, auch wenn konkrete Folgen für jeden einzelnen dieser Dilettanten zu wünschen wären.
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20.09.2012 17:32 Uhr von Sjembot
 
+13 | -2
 
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tropfen auf den Heißen stein: Es sind schon so viele Menschen auf offener Straße von diesen Menschen entführt und dann in Foltergefängnisse verfrachtet worden, wovon man nichts mitkriegt.
Bin ich der einzige der diese Bedrohung seitens der USA sieht?
Die haben ihre Verfassung und alles weitere durch den "Patriotic ACT" außer Kraft Gesetzt und dürfen rechtlich sogar Menschen wie es hier passiert ist, entführen.
Und das hoch intelligente amerikanische Volk jubelt.
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20.09.2012 20:03 Uhr von DerMaus
 
+1 | -0
 
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Richtig so! Von den Italienern können wir uns offenbar was abgucken!
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20.09.2012 21:33 Uhr von spoonyluv
 
+0 | -0
 
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"Das italienisches Kassationsgericht ": -.-

Wieder ein Pluspunkt für den "Checker".
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20.09.2012 23:17 Uhr von Floppy77
 
+0 | -0
 
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@DerMaus: Was willst Du Dir bei denen abgucken? Die bekommen ihre Mafiaprobleme nicht gebacken. Leute in Abwesenheit kann man schnell verurteilen.
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21.09.2012 01:18 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ Feingeist: "Selbstverständlich würden "die" Sympathieträger vom CIA nie auf die Idee kommen, gegen geltendes Recht zu verstoßen oder die Souveränität anderer Staaten zu missachten."

Das ist für diesen Fall völlig unerheblich. Durch das Mitwissen der Politik und die aktive Mitarbeit durch SISMI wurde keine Souveränität missachtet.



"Ich kann mir schon vorstellen, wie man die Italiener zur aktiven Unterstützung "überredet" hat."

Das bezweifel ich. Oft genug hast du hier bei Shortnews gezeigt, dass du dich mit dem Thema nicht auskennst oder zumindest deine politischen Ansichten jeder Zeit vor eine objektive Betrachtung stellst.



"Die haben bestimmt ganz freiwillig und aus purer Nächstenliebe "geholfen". "

Nein, die Italiener haben dafür vorher oder nachher etwas bekommen. Zusammenarbeit auf diesem Level ist immer ein Geben und Nehmen - als die Italiener zusammen mit den Franzosen ihr Libyen-Abenteuer angefangen haben, und nach einer Woche die Munition ausging, haben die USA ausgeholfen.
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21.09.2012 14:13 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ Feingeist: "Falsch."

Nicht falsch. Souveränitsverletzung Verletzung geltenden Rechts sind zwei verschiedene Angelegenheiten.


"Ja. Und?"

Nichts und.



"Du hast keine Ahnung, nur Vermutungen."

Natürlich habe ich Ahnung - der Austausch solcher Gefälligkeiten läuft immer nach einem bestimmten Schema ab. Es ist nicht wichtig zu wissen, was nun für genau diesen speziellen Fall die Gegengefälligkeit war.


Im Gegensatz zu dir muss ich nicht verzweifelt suggerieren, Italien wäre irgendwie zur Mithilfe genötigt worden. Du jedoch scheinst das aufgrund fehlenden Fachwissens stets zu müssen.

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