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Warum arme Menschen wirklich früher sterben

Wohlhabende Männer erreichen in Deutschland im Durchschnitt das 81. Lebensjahr. Auf der anderen Seite der Schere des Wohlstands liegt die Lebenserwartung nur bei knapp über 70 Jahren. Die Erklärung scheint offenkundig: Geld. Doch was sind die wirklichen Gründe?

Ein wichtiger Grund ist, dass viele Kranke arm werden - und diese natürlich aufgrund ihrer Erkrankung dann nicht mehr lange leben. Bei den Wohlhabenden schützt ein besseres soziales Netz, eine höhere Bildung, mehr Arztbesuche und eine körperlich weniger anstrengende Arbeit das Leben.

So arbeiten arme Menschen meist in Berufen, die körperlich anstrengend sind. Das geht dem Körper an die Reserven und führt zu einem früheren Tod. Der von Existenzsorgen ausgelöste Stress der Armen tut sein Übriges. Und wer Abitur hat, lebt im Schnitt drei Jahre länger, weil er sich z.B. um seine Ernährung kümmert.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Geld, Mensch, Essen, Lebenserwartung
Quelle: www.faz.net

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2012 14:31 Uhr von KingPR
 
+3 | -1
 
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Ich würde empfehlen die Quelle zu lesen um die genaue Beschreibung der verschiedenen Ursachen des früheren Sterbens zu lesen. Dort steht auch noch, dass die aufgezählten Faktoren bei Männern nur die Hälfte der verkürzten Lebenserwartung erklären könnten.
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19.09.2012 15:33 Uhr von LastButNotLeast
 
+4 | -4
 
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get: money or die tryin
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19.09.2012 17:41 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+7 | -1
 
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Lool: "Und wer Abitur hat, lebt im Schnitt drei Jahre länger, weil er sich z.B. um seine Ernährung kümmert. "

Irgendwie lustig :)

Was mir aufgefallen ist, die erzählen doch immer solche Geschichten, dass die Lebenserwatung von Jahr zu Jahr steigt, das liegt aber vermutlich nur daran, dass immer mehr Reiche dazu kommen und den Schnitt dadurch erhöhen ^^
In der News hier wirds ja wieder erzählt....

Was passiert eigentlich mit den Renten der Leute, die gar nicht bis ins Rentenalter leben, in welchem Topf landen die denn ? Hab ich mich mal so gefragt ^^

Aber danach kann man eh nicht gehn, ich kenne genug Reiche, die schon mit 30-40 gestorben sind, der Tod macht vor Geld nicht halt *g Gerade bei den Promis ist frühes Sterben ja fast schon normal....nagut, die haben dann aber auch meist für 2 gelebt, wenn mans genau nimmt ^^
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19.09.2012 19:36 Uhr von no_trespassing
 
+5 | -4
 
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Vielfältige Ursachen: Zugang zu Medizin spielt da auch eine Rolle.
Privat Versicherte bekommen oft eine deutlich bessere Versorgung.
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19.09.2012 20:20 Uhr von suppenteller
 
+3 | -0
 
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Ursache und Wirkung scheint mir bei der Formulierung der News etwas durcheinander zu sein.

Es ist ja wohl nicht so, daß man schlechte bzw körperliche Arbeit machen muß, weil man Arm ist, sondern doch wohl eher so, daß körperliche Arbeit schlechter bezahlt wird als Kopfarbeit und daher die Brainworker mit größerer Wahrscheinlichkeit einen gewissen Wohlstand aufbauen können, sorgenfreier leben, sich vielleicht auch besser ernähren und mehr Möglichkeit zur Gesundheitsvorsorge haben.
Mich würd doch mal interessieren, was rauskommt, wenn man das Sterbealter in Abhängigkeit der Intelligenz einer genügend großen Gruppe von Versuchspersonen betrachtet.
Und mit Sterbealter meine ich allein natürliche Todesursachen - Unfälle gibts in jeder Bevölkerungsgruppe.
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19.09.2012 23:41 Uhr von Peter323
 
+4 | -2
 
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totaler: Blödsinn...

wer Abi hat, lebt im Schnitt 3 Jahre länger... wer erfindet bloß so ein Quatsch ? Das tut ja schon beim lesen weh.
Als ob man zusammenhänge zwischen Abi und ableben herleiten könnte. Früher hatten sehr wenige Leute das Abi, trotzdem leben viele von ihnen noch heute und sind deutlich älter als 80.

Heute machen verdammt viele Abi und gehen studieren, aber daraus kann nix gezogen werden, weil die alle sehr jung noch sind :)

Selbst wenn alle alt wären, könnte man nix draus ziehen.
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20.09.2012 09:46 Uhr von .stef.
 
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promi: ihr immer mit euren promi vergleichen, auf 1 reichen promi der jung stirbt kommen eben so mind. 1000 arme menschen.
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20.09.2012 14:51 Uhr von neminem
 
+0 | -1
 
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@stef: franz.g hält die genannten personen eben für die elite.
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20.09.2012 16:50 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -0
 
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@stef: "ihr immer mit euren promi vergleichen, auf 1 reichen promi der jung stirbt kommen eben so mind. 1000 arme menschen. "

Ist das nicht normal ?

Gibt ja auch viel mehr "ärmere" Menschen, das sagt mir, dass in dieser Gruppe auch mehr sterben, als bei den Reichen, von denen es eben weniger Menschen gibt ^^
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17.10.2012 12:50 Uhr von quade34
 
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die besser Gestellten: saufen nicht den billigen Fusel, deshalb der Vorteil.

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