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E.ON glaubt nicht an Atomausstieg und mahnt Atomkraftgegner ab

Im Juni hat eine Gruppe Studenten das AKW Grohnde besucht. Darunter auch ein Journalist und einige Atomkraftgegner. Der Journalist hat den Besuch mit einer Videokamera festgehalten.

In dem Video verklärt der leitende Sprecher von E.ON den Unfall von Fukushima durch irreführende und falsche Aussagen. Er macht deutlich, dass er davon aus geht, dass Deutschland nicht am Atomausstieg festhalten wird und dass das AKW Grohnde nicht innerhalb von zehn Jahren abgeschaltet wird.

Nach der Verbreitung des Videos wurde zunächst der Journalist angezeigt. Der Vorwurf: Verleumdung. Nachdem das Video auf YouTube gesperrt wurde, hat es sich weiter im Internet verbreitet und weitere Blogger wurden wegen Urheberrechtsverstößen durch den E.ON-Sprecher abgemahnt.


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WebReporter: aap
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Atomkraftwerk, Atomausstieg, Atomkraftgegner
Quelle: www.anti-atom-piraten.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2012 18:48 Uhr von Thomsen-Bendixen
 
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Meldung ist falsch! An dieser Meldung ist schon die Überschrift komplett falsch. E.ON respektiert den Ausstieg aus der Kernenergie. Und E.ON hat niemanden wegen der Veröffentlichung eines Videos angezeigt oder abgemahnt. Bei den genannten Äußerungen handelt es sich um die private Meinung eines Mitarbeiters und nicht um die Position von E.ON. Dieser Mitarbeiter ist weder "leitender Sprecher von E.ON" noch hatte oder er eine Führungsfunktion. Er ist auch nicht mehr in der Öffentlichkeitsarbeit des Kernkraftwerks Grohnde tätig.

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Thomsen-Bendixen
Leiter Globale Kommunikation E.ON AG
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20.09.2012 12:40 Uhr von arohrmann
 
+1 | -1
 
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EON wil Fragen von Bürgern dazu nicht beantworten: Hallo Hr. Thomsen-Bendixen.

Bevor Sie hier so rumtönen was EON will und was nicht, beantworten Sie erstmal die kritischen Fragen der Bürger, so wie es die Werbung bei EON verspricht und auch nicht einhält.

Wie in einer eMail von Ihnen persönlich geschrieben, beantworten Sie keine Fragen von Bürgern. Das zeigt doch mehr als deutlich was EON will: lügen, betrügen und verharmlosen.

Das wird langsam ein Ende haben :-)

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