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Bringt EuroVegas die Rettung für Spanien?

Die Euro-Krise scheint längst noch nicht überstanden. Vor allem die Länder, Italien, Portugal und Spanien haben immer noch schwer damit zu kämpfen. Während Politiker über Rettungsmaßnahmen grübeln, glaubt Spanien eine ganz eigene Lösung für das Krisen-Problem gefunden zu haben.

US-Milliardär und Casino-Mogul Sheldon Adelson scheint Licht ins Dunkle bringen zu wollen und will mit Millioneninvestitionen ein Glücksspielparadies namens EuroVegas in Spanien errichten. EuroVegas soll unzählige neue Arbeitsplätze schaffen und Touristen nach Spanien locken.

Somit soll EuroVegas neue Gelder in die leeren Staatskassen spülen. Kritiker riefen jedoch die Initiative "Eurovegas No" ins Leben. Das Land bekäme durch EuroVegas einen schlechten Ruf und der Kriminalität und Geldwäsche würde ein neues Polster geboten.


WebReporter: LenaKoch
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Spanien, Rettung, Glücksspiel
Quelle: www.onlinecasinotest.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2012 11:33 Uhr von kingoftf
 
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Das: Euro-Vegas bedeutet neben den sicherlich neuen Arbeitsplätzen aber eine enorme Belastung der Umwelt.

Zitat aus den Untersuchungen der Eurovegas No:


Diese Info soll eine Idee darstellen,welche Dimensionen dieser Komplex hat, sollte er realisiert werden, Basierend auf den Vermutungen , die in der Presse veröffentlich wurden und nach Berechnungen eines ähnlichen Resorts der Gruppe in Macao ergibt sich folgendes:
Mindestens 12 Resorts und 6 Kasinos, eine Messehalle und Einkaufszentren ergeben zusammen eine Grundstücksgröße von 6 Millionen qm.
Basierend auf die Baufläche wären die Gebäude höher als die Torres des Cuatro Torres, die höchsten Gebäude der Comunidad von Madrid.

Zu den 300 Hektar der Gebäude kämen nochmals 150 Hektar für die ebenfalls geplanten 3 Golfplätze hinzu.
Diese zusammen 450 Hektar wären eine Fläche 4x so groß wie der Parque Retiro in Madrid.

Somit kann die Antwort auf dieses Projekt nur ein klares NEIN sein.

Auch überragen die Pläne sämtliche Bebauungsgenehmigungen laut dem PGOU ( Plan General de Ordenación Urbana)

Zum Energieverbrauch:

Geschätzt nach dem Verbrauch von Hotels in der Comunidad von Madrid würde der Jahresstromverbrauch dieses Projekts 947400000 kWh/Jahr betragen, vergleichbar mit einer Stadt von 676000 Einwohnern.
Fuenlabrada, Leganés, Getafe und Alcorcón zusammen.

Allein die geplanten 18000 Spielautomaten haben einen Stromverbrauch von 90666000 kWh im Jahr, was vergleichbar ist mit dem Verbrauch von Rivas Vaciamadrid oder Majadahonda.

Noch dramatischer wäre der Wasserverbrauch des Eurovegas:

Nur die 12 Hotels und die 3 Golfplätze hätten einen Wasserverbrauch von 9,5 hm3 pro Jahr, soviel wie zum Beispiel Alcobendas oder die Gesamtkapazität des Flusses Jamara. Dieser enorme Verbrauch würde die Gefahr von Dürren dramatisch erhöhen.

Zum Müllaufkommen:

Eurovegas würde ca. 160000 Tonnen Müll pro Jahr verursachen, anders gesagt, das Gesamtmüllaufkommen um 7,35% erhöhen, oder die Müllmenge der ganzen Region um täglich 117 Tonnen erhöhen.

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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26.09.2012 19:45 Uhr von Zephram
 
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Hmmmm ja das liebe Kapital ^^: verhält sich wie ein schwarzes Loch im Weltall ^^

Mir drängt sich da halt die Frage auf, wie genau enormer Resourcenverbrauch(laut dem Bericht meines Vorposters) mit gleichzeitigem Kapitalabzug(Die Bank gewinnt immer) den Spaniern in der gegenwärtigen Schuldenkrise helfen soll ? ^^

Ok warscheinlich werden dann eh die reichen Spanier von einem noch reicheren Milliardär abgezockt, aber naja ^^ (Ein Anteil verlässt ja auf jedenfall das Land)

jm2p Zeph

[ nachträglich editiert von Zephram ]

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