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Nach Reichtums- und Armutsbericht: Opposition fordert Reichensteuer

Vor kurzem veröffentlichte die Bundesregierung ihren vierten Reichtums- und Armutsbericht, der offenbarte, dass die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter auseinander klafft (ShortNews berichtete). Der Ruf der Opposition nach einer Reichensteuer ist damit nicht leiser geworden.

SPD, Linke und Grüne fordern in Anbetracht der Tatsache, dass 53 Prozent des deutschlandweiten Nettovermögens unter den "oberen" zehn Prozent zu suchen sind, eine stärkere Besteuerung von Wohlhabenden. Die SPD nannte den Bericht sogar "ein Armutszeugnis" für die Bundesregierung.

Vor allem die Löhne werden von der Opposition in die Kritik genommen. Die besser Verdienenden, das zeigt der Bericht, haben in der Vergangenheit abermals einen Lohnzuwachs zu verzeichnen. Dadurch werde das "Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung" verletzt, heißt es von Seiten der Opposition.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Opposition, Reichtum, Reichensteuer
Quelle: web.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2012 10:22 Uhr von phiLue
 
+19 | -2
 
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Super. Reichensteuer schön und gut, aber kann man die Armen nicht einfach ein bisschen reicher machen anstatt die Reichen ärmer?

Ich hab nichts gegen reiche Leute, aber wenn man denen ein paar Steuern mehr abzwackt ist mir als Normal-Bürger trotzdem nicht geholfen.
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19.09.2012 11:03 Uhr von maxyking
 
+6 | -11
 
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Ja das ist: der richtige Ansatz. Macht die Reichen ärmer und Gegen die schlechte Bildung von Migranten machen wir die Deutschen dümmer.
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19.09.2012 11:04 Uhr von Pilot_Pirx
 
+17 | -2
 
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SPD = Verräterpartei: Für den normalen Arbeiter oder angestellten hat diese Partei nichts mehr übrig, außer Lippenbekennnissen.

Es ist ein Armutszeugnis für die große Koalition aus CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen.
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19.09.2012 11:11 Uhr von derSchmu2.0
 
+14 | -5
 
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phiLue...woher kommt die Kohle für die Armen denn: die sollte man ruhig von den Reichen abgreifen...
1. Meiner Meinung nach entspricht bei dem meisten das Gehalt sowieso nicht der Leistung, die sie dafür erbringen.
2. Je mehr Kohle sie haben, umso mehr wird gespart und meist auch noch fern vom Fiskus, Geld im Umlauf ist besser als aufm Konto..
3. Hohe Gehälter bzw. Reichtum setzen eine gewisse Verantwortung voraus. Verantwortung wird aber auf andere abgewälzt, was also berechtigt diesen Reichtum?

Von daher das Geld ruhig umverteilen...ohne den Müllmann, den Kanalarbeiter und den Strassenarbeiter gäbs auch keine Infrastruktur...
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19.09.2012 11:28 Uhr von quade34
 
+2 | -7
 
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25 % der Reichen: zahlen einen Anteil an der Einkommensteuer von 50 %. Die Armen meist garnichts. Denen die dazwischen liegen, wird mit der niedrigen Reichensteuergrenze das meiste abgezockt. Die Progression muß verschoben werden.
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19.09.2012 11:31 Uhr von quade34
 
+4 | -11
 
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Neid zu schüren, war: immer schon eine Waffe der Roten. Aber was ist, wenn alle gleich viel oder gleich wenig haben? Geht es uns dann besser oder nur den Funktionären wie ehemals in der Glorreichen DDR.
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19.09.2012 11:42 Uhr von Raskolnikow
 
+11 | -1
 
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@quade: Niemand soll um die Früchte seiner Arbeit gebracht werden.
Es sollen nur die Früchte verteilt werden, die im gewaltigen Hort vieler Menschen zu verschimmeln drohen.
Lieber ein paar Dutzend Mägen damit füllen, als den hohen Früchteturm als Statussymbol zu verwenden...
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19.09.2012 12:52 Uhr von jens3001
 
+2 | -3
 
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Obstplantage: sind wir auf einer Obstplantage?


Eine Reichensteuer einzuführen, bzw. die Obergrenze der Besteuerung zu erhöhen ist durchaus sinnvoll.

Aber es ist keine Lösung des Problems. Denn das so mehr eingenommene Geld kommt nicht den "unteren" 90% direkt zu gute, sondern geht für Schuldenabbau, EU-Unterstützungen, etc. drauf.

Wenn schon, dann richtig:

- Gesetzlicher Mindestlohn ODER Bürgergeld
- Verpflichtende Spende an eine gemeinnützige Stiftung oder eine staatliche Bildungseinrichtung ab einem Gehalt von xxxxx Euro pro Jahr.
- Familien mit Kindern werden entlastet indem eine Hausfrau (oder Mann) ein "Gehalt" vom Staat bekommt + erhöhtes Kindergeld. Somit muss nur noch 1 Elternteil arbeiten und die Rotzgören werden wieder besser erzogen.

Gibt noch viel mehr Ideen wie man wirklich umverteilen könnte. Wichtig ist aber nicht alleine daran zu denken "Reiche" zu schröpfen, sondern vor allem den "Armen" zu geben.


Ganz ehrlich? Wer in einer leitenden Position ist und monatlich 10.000 Euro bekommt dem gönne ich das auch. Millionen an Boni dagegen halte ich für übertrieben aber das gute Recht der Marktwirtschaft.
Dagegen zu wettern halte ich für reinen Populismus.

Aber was man tun könnte wäre Boni höher zu versteuern als das normale Gehalt.
Und bei Massenentlassungen aus wirtschaftlichen oder sozialen Gründen die Bedingung Bonus-Zahlungen an Manager ab einem bestimmten Betrag auszusetzen, bzw. diese dann nach einem Sozialplan den entlassenen AN zukommen zu lassen.

Ändern wird sich aber eh nichts mit der SPD. Wie schon mehrmals richtig erwähnt waren die es, die uns verraten haben.

Die CDU/CSU ist in ihrer Ausverkauf-Strategie wenigstens konsequent.
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19.09.2012 13:00 Uhr von damitschi
 
+2 | -1
 
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Da sage ich nur: "Reichtum/Eigentum" verpflichtet, denn das dortig überschüssige Geld wird für die ja nicht extra gedruckt, sondern der Allgemeinheit entzogen!


An der Börse hat auch noch niemand Geld verloren, es gehört halt dann nur jemand anderem!


Es wäre schon schön, wenn 25% des Netto-Gewinns an die Arbeitnehmer ausgeschüttet wird, die diesen ja auch mit erwirtschaftet haben!
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19.09.2012 13:23 Uhr von quade34
 
+0 | -2
 
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wer will dann noch: Millionen investieren, wenn der Gewinn doppelt besteuert wird? Nettogewinn ist nämlich das was nach Abzug aller Kosten ( Löhne, Kreditzinsen, Material, Prduktionsmittel, Gebäude, Steuern und Sozialabgaben, ) am Ende noch in der Kasse ist. Davon muß aber auch wieder neu investiert werden und wird nicht einfach verprasst. Meist sind die Lohnkosten schon der größte Anteil der Kosten. Die Preise für die erzeugten Waren können auch nicht einfach in die Höhe geschraubt werden um mehr Gewinn zu machen. Was zu teuer ist, läßt sich schlecht verkaufen. Jeder will heute alles billig und denkt dabei an eine Solidarität am wenigsten.
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19.09.2012 13:30 Uhr von Petaa
 
+3 | -4
 
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logisch: Dass die SPD hier wieder verlogen für ein paar Wählerstimmen buhlt sei mal vergessen.

Fakt ist aber, dass mir kein Mensch mit einem Jahreseinkommen von mehr als 250.000 Euro dieses Geld auch wirklich verdient hat!

Ich gönne jedem Manager mit einer 80 Stunden Woche und Dauerbereitschaft, dass sich das im Gehalt widerspiegelt. Aber oberhalb von dieser Summe hat auch so ein Manager das Geld nicht mehr verdient sonder klaut es den Geringverdienern in seiner Firma!

Und wenn das Geld auch noch ins Ausland geschafft wird, sind diese Personen für mich ganz klar Asoziale.
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19.09.2012 13:56 Uhr von HateDept
 
+2 | -1
 
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Reichtum ist im Grunde Betrug mit Ausnahme von Lottogewinnern.

Es will zwar keiner hören/wahrhaben, aber Reichtum gibt es, weil es Armut gibt. Beides hängt unmittelbar zusammen.

Würden die Konzerne und Unternehmen ihre Gewinne gerecht (das ist sicher eine Herausforderung) mit allen Beteiligten teilen, wäre das ein Schritt in Richtung Sozialismus. Also zu sozial gerechter/orientierter Demokratie.

Die Leute sollten natürlich nach ihren Fähigkeiten, Leistungen und Verantwortungen bezahlt werden, aber diese Schere rührt doch insbesondere daher, dass bspw. ein Manager einer Bank mehr als das Tausendfache (auf Arbeitsstunden gerechnet) verdient als bspw. eine Friseurin. Wer schafft hier welche Werte? Was steht hinter diesen Werten?

Zudem verdienen sich die eigentlichen Scharotzer dumm und dusselig, indem sie schlichtweg Geld verborgen damit sich dieses vermehrt, anstatt arbeiten zu gehen und Werte für die Gesellschaft zu schaffen.

Der Kapitalismus ist nun mal ausschließlich profitorientiert. Die Profite fliegen uns nicht aus dem Weltall zu sondern werden "erwirtschaftet", d.h. umverteilt. Das, was jemand durch Gewinne mehr hat, fehlt woanders.
Wenns gar nicht mehr weiter geht, folgt idR. Krieg - Eroberung - Ausweitung der Märkte - und weiter gehts.

Irgendwann muss definitiv ein anderes System her, oder die Menschheit rottet sich im eigenen Profitwahn selbst aus.
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19.09.2012 18:39 Uhr von Atatuerke
 
+1 | -1
 
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und was machen die Sozis? Nichts,außer dummes Zeugs reden.
Schröder mit seinem Hartz4,Lohndumping,Leiharbeit usw.
hat es doch noch begünstigt das die Schere immer weiter auseinander klafft.
Hier mal einen Ausschnitt aus einem Kommentar aus einem Blog der sehr zutreffend ist:

"Zwar hat sich der pragmatische Sozi, der namentlich als Beamter, Parlamentarier oder Parteibonze von allen Annehmlichkeiten der asymmetrischen Wohlstandsverteilung profitiert, mit der Ungleichheit als einem Übel abgefunden, für dessen endgültige Überwindung der richtige Ansatz „leider“ nicht gefunden werden kann."
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19.09.2012 20:26 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -0
 
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doppelt..gemoppelt

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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19.09.2012 20:26 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -2
 
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"Würden die Konzerne und Unternehmen ihre Gewinne gerecht (das ist sicher eine Herausforderung) mit allen Beteiligten teilen, wäre das ein Schritt in Richtung Sozialismus. Also zu sozial gerechter/orientierter Demokratie."

Das wird nie passieren da dies in Richtung Kommunismus geht. Der Mensch ist egoistisch und gierig und dies spiegelt die Gesellschaftsform wieder.
Strebt man den Kommunismus (oder ein ähnliches Konstrukt) an müssten alle Menschen arbeiten und das wollen viele nicht (und damit meine ich nicht nur die Arbeitsscheuen sondern auch die Leute deren Arbeitsleistung und Entlohnung in keinem Verhältnis mehr steht sowie Leute die von geerbten Vermögen/Besitz leben ohne einen Finger je krumm zu machen).

Dazu kommen dann noch haufenweise Menschen die der Meinung sind weil sie einen "höheren" Job haben müssen sie auch besser verdienen als ein niederer Job.

und und und....

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