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Sollte "Mehmet" nach Deutschland kommen, müsste er direkt in den Knast (Update)

Der im Jahr 1998 als 14-Jähriger in die Türkei abgeschobene Serienstraftäter Muhlis A., bekannt als "Mehmet", will eventuell zurück nach Deutschland (ShortNews berichtete). Da seine Abschiebung rechtswidrig war, kehrte er in den 2000er Jahren schon einmal nach Deutschland zurück.

Dabei wurde er aber wieder straffällig. Weil er seine Eltern verprügelte, verurteilte ihn ein Gericht im Jahr 2005 zu einer Haftstrafe von 18 Monaten. Diese trat er jedoch nie an, sondern setzte sich in die Türkei ab.

Sollte Muhlis A. jetzt abermals nach Deutschland zurückkehren, würde er umgehend ins Gefängnis wandern. "Das Urteil ist zu vollstrecken, da muss er behandelt werden wie jeder andere auch", so der ehemalige bayrische Innenminister Günther Beckstein. Danach könnte man über eine Aufhebung der Ausweisung verhandeln.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Urteil, Haft
Quelle: www.bild.de

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