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USA: Mitt Romney stellt sich mehr und mehr ins Abseits der Präsidentenwahlen

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat den Palästinensern jeglichen Willen zum Frieden in Abrede gestellt. Erneut wird er von einem Video arg in Bedrängnis gebracht.

"Ich sehe es so, dass die Palästinenser aus politischen Erwägungen keinen wie auch immer gearteten Frieden haben wollen, dass sie sich der Zerstörung und Auslöschung Israels verschrieben haben", sagte Romney.

Außerdem sagte Romney, dass er gegen eine Zweistaaten-Lösung sei. Zuvor hatte Romney die Wähler von Präsident Barack Obama als "Opfer" bezeichnet, um die sich die Regierung kümmern müsste. Dies wurde per Kameramitschnitt festgehalten.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Mitt Romney, Romney, Abseits
Quelle: www.tagesschau.de

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19.09.2012 08:06 Uhr von Borgir
 
+5 | -1
 
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Ich denke, dass er sich mit solchen Äußerungen die Präsidentschaft in Abrede stellen lassen muss. Aber in den USA weiß man ja nie...
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19.09.2012 08:25 Uhr von smyier
 
+6 | -5
 
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Romney: hat Obamas Wähler NICHT als "Opfer" bezeichnet ...

http://www.bildblog.de/...
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19.09.2012 09:30 Uhr von derSchmu2.0
 
+5 | -1
 
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Muss mich smyier anschliessen sogern ich den Romney untergehen sehe...einiges wurde von den Medien bzw. der dpa falsch übersetzt....Mitt Romney denkt, dass viele potentielle Wähler GLAUBEN, sie seien Opfer in der Gesellschaft, Opfer der Wirtschaft, des sozialen Systems etc... das ist etwas völlig anderes, als es die deutschen Medien darstellen.

Nichtsdestotrotz waren Teile der Äusserungen dämlich und ziehen in zu Recht runter.

Mal abgesehen davon, was diese Type alles abschaffen will, was er selbst mal als Ideen erarbeitet hat, woher der Typ kommt, was er machen will...ich kann nicht verstehen, wie ein amerikanischer Bürger mit der Wahl Romneys den Ast absägen möchte, auf dem er sitzt.
Ich mein, wenn man Romneys Aussagen was Wahres abgewinnen kann, dann das er das kritisierte abschaffen will, was viele Wähler betrifft, die ihn laut Umfrage dennoch wählen wollen...
...aber gut, da gilt es auch, wie sonst, dass wir Deutschen erstmal vor unserer Haustüre kehren...

Und zu den Medien...wenn man Ahmadinedschad falsch übersetzt, kann das noch Zufall oder ein Versehen sein, wenn man aber nicht mal des amerikanischen Englisch halbwegs mächtig ist, ist man entweder unfähig oder man möchte die Meinung des Volkes beeinflussen...ich gehe hier von Zweiterem aus, genau wie bei Ahmadinedschad und bei den Vorfällen bzgl. des islamkritischen Videos, wo angeblich so viele Islamisten auf die Straßen gegangen sind (in Wirklichkeit waren es im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung der betroffenen Regionen nur ein kleiner Bruchteil) möchten die Medien hier polarisieren.
Ist das für Boulevard und Co noch akzeptabel, sollten Nachrichten da aber eigentlich objektiv walten...da kann ich nur sagen, Thema verfehlt, setzen, sechs!

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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19.09.2012 09:33 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -6
 
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Natürlich hat er die Leute indirekt als Opfer dargestellt, da ändert auch eine furchtbar seriöse Quelle wie der "BildBlog" nichts daran. *hust*

Wenn jemand sagt "who believe that they are victims" (die meinen sie seien Opfer), dann sagt er das ja nicht, weil ihm diese 47 Prozent das gesagt haben, sondern weil er, Romney, einfach davon ausgeht, dass sie sich so sehen. Er wird indes aber nicht alle 47% selbst befragt haben, also stellt er eine Behauptung auf, die er weder belegen kann, noch die irgendwie fundiert ist. Er geht einfach davon aus das es so ist, und bezeichnet damit eben diese Leute indirekt als Opfer.

Wäre dem indes nicht so, dann würden nicht sämtliche Lager versuchen eben diese Aussage auszuschlachten, bzw. das Lager Romney versuchen die Sache wie auch immer klar zu stellen.

Wenn ich mich in Deutschland hinstelle, und ich Bewerber auf das Kanzleramt wäre, und würde sagen, die 47% der Wähler von Partei X sind sowieso unverbesserlich, und eben diese 47% halten sich für Opfer des Systems und leben auf Staatskosten, zahlen keine Einkommenssteuer, und mit denen habe ich sowieso nichts zu tun, dann kann man sich ganz leicht ausmalen, wie groß meine Chancen wären gewählt zu werden.
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19.09.2012 09:59 Uhr von KingPiKe
 
+0 | -2
 
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Aber was ist denn wenn er recht hat?
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19.09.2012 10:09 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -0
 
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Was sollte dann schon sein? Vollbeschäftigung, und damit auch Einkommenssteuerzahler aller Orten ist eine Illusion von der wir uns langsam aber sich mal frei machen sollten. Schon heute schaffen wir diese Illusion auch bei uns nur dadurch, dass etliche Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor arbeiten. Für den Staat kommt da wenig bei rum, meist zahlt er sogar noch drauf.

Gibt dazu ein etwas älteres, aber sehr interessantes Interview mit Jeremy Rifkin ( http://de.wikipedia.org/... ), siehe dazu hier: http://content.stuttgarter-zeitung.de/...

Es geht bei Romney nicht darum das er diese Feststellung als solches macht, sondern wie er sie macht, und vor allem in welchem Kontext. Er sagt nicht, dass 47% (fiktiv) keine Einkommenssteuer zahlen und Opfer sind, sondern er sagt im Grunde, dass ihm diese 47% egal sind, weil er sowieso nichts mit ihnen am Hut hat. In den USA tauchen derweil noch weitere solcher Aussagen und Videos von ihm auf, also es ist gewiss kein Einzelfall.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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19.09.2012 17:39 Uhr von Grauezelle
 
+1 | -0
 
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Ich weiß ja nicht warum Bildblog Brötchenkrümel zählt... Aber viel schlimmer ist es doch, dass er sich äussert, dass genau er sich für diese 47% "Obamawaehler" wo auch ich übrigens dazu gehoere. Einen feuchten Dreck schert. Ich liebe es, ihn untergehen zu sehen!
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19.09.2012 23:35 Uhr von cheetah181
 
+0 | -0
 
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Grauezelle: Ich find das schon richtig von Bildblog, allein schon weil sich anscheinend alle deutschen Medien auf das Wort "Opfer" eingeschossen haben - und dann auch noch in der falschen Bedeutung.

Für mich war aber das Folgende das richtig herbe an Romneys Bemerkung: "47%[...]who believe they are entitled to healthcare, to food, to housing"
Unglaublich, dass die Leute einfach glauben sie hätten ein Recht auf Nahrung und ärztliche Behandlung. ;)

Viel Glück im November. Ich glaube der Ausgang dieser Wahl wird für mehr als nur die nächsten 4 Jahre bestimmen welchen Weg die USA gehen werden.

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