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Neue AGB bei Microsoft: Personengebundene Daten nicht mehr geschützt

Der Softwareriese Microsoft hat seine Kunden über die Änderung seiner AGB per E-Mail informiert. Besonders Privatkunden haben damit zu rechnen, dass ihre personengebundenen Daten ab dem 27. September weiter gegeben werden dürfen. Bei Ablehnung der AGB kann gekündigt werden.

Besonders heikel ist der folgende Passus: "Microsoft ist berechtigt, auf Informationen, die mit Ihrer Verwendung der Dienste in Verbindung stehen, zuzugreifen und diese offenzulegen, einschließlich (…) persönlichen Informationen und Inhalte[n]n(n)."

Außerdem behält sich Microsoft vor, die Daten der Anwender jederzeit kommentarlos löschen zu dürfen. Dieses wird allerdings größtenteils für Privatanwender relevant sein, da diese Klausel für kostenpflichtige Angebote ausgeschlossen wird.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft / Firmennews
Schlagworte: Microsoft, Daten, Datenschutz, AGB
Quelle: iknews.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2012 11:35 Uhr von BrianBoitano
 
+23 | -1
 
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Ei Ei Ei Microsoft: Ich habe Microsoft eigentlich immer genau deswegen geschätzt. Die verdienen ihr Geld durch wikrliche Arbeit, nicht wie Facebook & Co. durch Werbung. D.h. Microsoft ist eigentlich nicht auf den Verkauf von personenbezogenen Daten angewiesen - scheinbar habe ich mich da geirrt.
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18.09.2012 11:42 Uhr von kingoftf
 
+2 | -20
 
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18.09.2012 12:09 Uhr von Funkensturm
 
+7 | -0
 
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LOL: Jetzt kommt das in die AGB was scho seit Jahren gemacht wird!
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18.09.2012 12:46 Uhr von Alice_undergrounD
 
+7 | -1
 
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was? die wollen doch nicht ernsthaft offenlegen, dass ich sadfdsagf asddfadssdgf heisse, in 23463 asdfasdgsdf wohne und am 1.1.1900 geboren bin? ö.Ö
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18.09.2012 16:04 Uhr von wiesel67
 
+3 | -1
 
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Also Augen auf Ein sicheres Zeichen, dass freie Betriebssysteme immer wichtiger werden.
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18.09.2012 17:10 Uhr von Herrensocke
 
+2 | -0
 
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@wiesel67: Ich denke eher das solche Leute wie Anonymous oder Cracker immer wichtiger werden,die solche Vorgehensweisen programmtechnisch aushebeln.

Es gibt mittlerweile sehr viele "saubere"Versionen,die frei von jeglicher Überprüfung durch Microsoft sind,sei es nun die Abfrage der Ser,-Nr.oder das unterdrücken der Datensendungen/Informationen an MS.

Bei solchen AGBs und anderen Maßnahmen gegen die ein User sich in der Regel nicht wehren kann,(es sei denn er installiert es erst garnicht)ist es auch nicht verwunderlich,das Cracker "verbesserte"und für den Anwender sogar sicherere Versionen auf den Markt werfen.

Nicht das ich Raubkopien befürworte,ganz und garnicht.
Aber jede Aktion provoziert auch Gegenreaktionen und bei dem Umgang mit Datenschutz der Kunden und Anwender provoziert MS eben extrem wie man hier:

"Neue AGB bei Microsoft: Personengebundene Daten nicht mehr geschützt"

sieht.

[ nachträglich editiert von Herrensocke ]
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18.09.2012 19:43 Uhr von xdamix
 
+1 | -0
 
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dachte Dass die mail, die ich vor paar tagen bekommen habe, ne spam mail war. Total schlecht aufgebaut etc und dann noch @email.microsoft.de (oder ähnlich)

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